Entrance
Recent Comments
Tags
Alltag Annahme Augenblick Begegnung Bewusstsein Dank Emotion Energie Entwicklung Erde Erlebnis Fragen Freiheit Freude Frieden Gedanken Gefühl Glück Gott Herz Hoffnung ICH Kind Kinder Kraft Kunst Körper Leben Licht Liebe Mensch Menschen Musik Natur Seele Sinn Sonne Stärke Tag Wahrnehmung Weg Welt Zeichen Zeit Ziel
Trauerklaus
Thursday, January 26, 2012 – 8:00 PM
Tagspagat
Monday, January 23, 2012 – 3:15 PM
Sorgfältig verschnürt steht er da. Der Hausmüll. Gepackt in einer freien Sekunde, von denen so wenige existieren. Da klingelt auch schon das Telefon. Der nächste Termin kündigt sich an. Den Wintermantel griffbereit zur Hand, fischen die Finger suchend nach dem Autoschlüssel in der Tasche. Auf die Plätze fertig los Richtung Autobahn. Die nervige Motorkontrollleuchte erinnert an den Werkstatttermin, der schon längst überfällig ist. Morgen ist auch noch ein Tag. Zwischen Dortmund und Köln leistet eine halbe Schachtel Kippen dem Aschenbecher Gesellschaft. Der kurze Stop wird zum Auftanken von Energy-Drinks genutzt. Prasselnder Regen auf der halbdunklen Rückfahrt. Ob ich meinen Einkauf noch vor Ladenschluss erledigt bekomme? Bepackt wie ein Weihnachtsmann geht es in den vierten Stock. Die nasse Wäsche unter den Arm geklemmt. Da heißt mich auch schon der Hausmüll von heute morgen willkommen.
Das große Fressen
Monday, December 26, 2011 – 2:02 PM
Der folgende Beitrag ist vollgestopft mit unzähligen Kalorien. Daher sei Lesern mit Übergewicht und mit schneller Gewichtszunahme davon wärmstens abzuraten.
Heilig Abend. Er beginnt bereits früh morgens mit einem üppigen Frühstück: Lachs, der in Butter und Meerrettich ertrinkt, Wurstsorten, die der Kühlschrank über das ganze Jahr verteilt nicht zu Gesicht bekommen hat und Marmelade in allen Farben. Zwei Stunden später, die 20 Kippen machten den Frühstücksklumpen im Bauch auch nicht verdaulicher, ist der Braten an der Reihe: Ente, Ente, Ente. Zwar ist das Teil viel zu groß für eine vierköpfige Familie, aber er verliert dennoch unbeschreiblich schnell sein Fleisch von den Knochen. Dazu Rotkohl mit Riesenklößen. Und natürlich Sauce á la Gibmirreichlich. Da anschließend keiner in der Lage ist die Teller in die Spülmaschine zu räumen, kommen einfach neue auf den Tisch. Gefüllt mit Kuchen und Plätzchen. Oder Plätzchen und Kuchen? Auf jeden Fall mit Sahne on top. Getreu dem Motto: Klotzen, nicht kleckern.
Der erste Weihnachtsfeiertag. Und erneut ist das reichhaltige Fressen das oberste Tagesziel. Da der Magen inzwischen die Größe eines Baggersees angenommen hat, passen die drei Croissants mit Gänseleberpastete, das Rührei und die 250g Nutella ganz vorzüglich in den morgendlichen Bauch. Nur der abschließende Espresso trohnt mit fehlender Bedeutung auf dem gefressenem Brei. Doch ho ho ho, schon liegt der Duft eines gefüllten Kaninchens in der Luft. Rund 30 Minuten später ist auch davon nichts mehr übrig. Dem Kuchen und den Plätzchen ergeht es an diesem Tag weniger später übrigens genau so wie dem Braten.
Der letzte Tag. Gleich ist es geschafft. Nur noch ein Frühstück, ein Braten und eine Kuchenbombe. Dann kann Rennie den Magen aufräumen, die Toilette den Rest gleich hinterher und der Lattenrost freut sich, dass er endlich mal richtig was zu tun hat. Also rein mit den fünf Brötchen, weiter im Takt mit den Gänsekeulen und zum krönenden Abschluss das wirklich allerletzte Stück Nusstorte für dieses Jahr. Fertig. Genau genommen fix und fertig wartet man nun auf Silvester, wo die guten Vorsätze von Diät & Co. eh wieder versprochen werden im nächsten Jahr gebrochen zu werden. Na dann noch guten Appetit.
Frühlingserwachen aus der Isolation
Monday, December 19, 2011 – 12:44 PM
Wenn man, aus welchen Gründen auch immer, der völligen Isolation in seinen eigenen 4 Wänden ausgesetzt ist, dann sind folgende Situationen wie der Frühling:
• hastiges Menschentreiben auf den Straßen,
• in der Kälte frierende und triefende Bauarbeiternasen,
• überparfümierte Teenager,
• die frische Luft am grauen Himmel,
• lustige Menschen, die mit dem iPad telefonieren und sich E-Zigaretten ins Gesicht stecken,
• Trude und Hildegard beim Resume ihrer Weihnachtseinkäufe,
• Menschen, die trotz Begleitung nur auf ihrem Handy umhertippen,
• die Vorfreude der Angestellten auf die bevorstehende, arbeitsfreie Weihnachtszeit,
• die vollgepackten Einkaufstaschen, die Neugier hervorrufen,
• die hell erleuchteten Fenster nach Einbruch der Dunkelheit,
• die Stille, wenn man die Wohnungstür wieder hinter sich schließt.
Lebensresume
Tuesday, December 13, 2011 – 12:41 PM
Ich fasse mal kurz zusammen:
4 Jahre Grundschule
+ 9 Jahre Gymnasium
+ 3 Jahre Universität
+ 1 Jahr Privatschule
= 17 Jahre Schulbank
Summa summarum heißt das, dass ich von meinen 27 Jahren auf dieser Erde 17 mit Lernen verbracht habe, 6 meiner Kindheit gehören, 1 Jahr auf das Auslandskonto geht und die übrigen 3 Jahr unter sonstigem Blödsinnsquatsch verbucht werden. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber diese Rechnung finde ich krass. Wie sieht es denn bei euch aus?
Entdeckt: Feist
Wednesday, November 23, 2011 – 10:54 PM
Mich verzaubern in letzter Zeit immer mehr die Klänge der Gitarre. Zusammen mit einer schönen Stimme, ist dies fast nicht mehr zu toppen (für mich jedenfalls). Ich berichtete ja schon einmal von so einem Musikwunder. Jetzt habe ich Feist entdeckt und bin wirklich entzückt über die Musikerin aus Calgary/Kanada. Aber seht/hört selbst:
Feist from Black Cab Sessions on Vimeo. (Die Black Cab Sessions sind übrigens generell sehr sehenswert.)
Wem Gitarre und Gesang ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht zaubern, der sollte sich auch Cat Power nicht entgehen lassen!
Wie Pete die Werte des Lebens erkannte
Monday, November 21, 2011 – 3:46 PM
Als Pete ein Kind war, lernte er bereits sehr früh “bitte” und “danke” zu sagen. Damit wurde ihm die Höflichkeit als Wert mit in sein Leben gegeben. Im Kindergarten und in der Schule bastelten die Jungen und Mädchen oft und bekamen dafür Hausaufgaben auf. Hatte Pete diese vergessen, litt so manche Gruppenarbeit und er nahm einen Tadel mit nach Hause. Auf diese Weise lernte Pete, was es heißt, zuverlässig zu sein. Einmal saß Pete auf dem Rücksicht im Wagen seiner Mutter, die als Erste an einem schlimmen Unfall vorbei kam. Sie leistete sofort erste Hilfe und rief einen Krankenwagen, so lernte Pete, was Hilfsbereitschaft bedeutet. Später prügelte sich Pete oft mit den Jungen aus seiner Klasse. Mal teilte er dabei mehr aus und mal bekam er ordentlich eine gewischt. Was dabei hängen blieb, waren Toleranz und Respekt gegenüber den anderen. In der Pubertät verliebte sich Pete in ein Mädchen und wurde, man ahnt es schon, auch wieder verlassen. Seit diesem Tag wusste Pete, dass Freundschaft etwas sehr wichtiges im Leben ist. Als Pete zunehmend erwachsener wurde, musste er feststellen, dass Geld für viele Menschen sehr wichtig ist. Er erlebte, wie Freundschaften deswegen zerbrachen und viel Zank und Streit ausbrach. Auch in den Nachrichten konnte Pete zunehmend verfolgen, dass Geld die Welt regierte. Und er erkannte für sich, dass Geld sein Leben nicht bestimmen soll. Später bewarb Pete sich in einer Bank. Leider wurde er von vielen Chefs abgelehnt und so beschloss er zu lernen, um durch Fleiß an sein Ziel zu kommen. Ohne dem funktionierte in der Gesellschaft, in der Pete lebte, kaum etwas und so war ein weiterer Wert in seinem Leben verankert. Mittlerweile stand Pete mit beiden Beinen fest im Leben und er schaute sich all seine Werte an. Traurig stellte er fest, dass all seine Werte nur durch schlechte Erfahrung entstanden sind:
Als Kind wurde er ausgeschimpft, wenn er nicht höflich war.
War Pete in der Schule unzuverlässig, bekam er dafür schlechte Noten.
Es musste erst ein Unfall passieren, bevor Menschen geholfen wurde.
Tritte und Schläge waren der Lohn für Toleranz und Respekt.
Seine Freunde lernte Pete erst im Liebeskummer richtig schätzen.
Geld zerstörte mehr, als es zusammenbringen konnte.
Ohne Lernen und Fleiß bekam Pete keine Arbeit.
Am Ende des Tages fragte sich Pete, welchen seiner Werte er nur auf eine schöne Art und Weise kennengelernt hatte. Es war nur die Liebe, die ihm durchweg Positives brachte.
Buchtipp: Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna
Friday, November 11, 2011 – 3:51 PM
Ich möchte noch einmal ausführlich über meine neueste Bucherrungenschaft berichten. Es handelt sich um ein kleines, gebundenes Goldsstück von 193 Seiten. Der Name: “Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna”. Der Autor heißt schlicht und einfach Fynn und hat dieses zauberhafte Meisterwerk 1974 in Englisch geschrieben. Der Bestseller ist mittlerweile in vielen Sprachen erhältlich (natürlich auch auf Deutsch).
Die Geschichte handelt von einem 5-jährigen Mädchen, das vor der Gewalt in ihrem zu Hause flieht und in die Arme von Fynn läuft. Dieser nimmt sie mit seinen 19 Jahren bei sich, seiner Mutter und seinen Geschwistern zu Hause auf. Fortan verändert sich sein Leben derart, dass nichts mehr ist, wie es einmal war. Und zwar zum Positiven. Denn die kleine Anna scheint in ihrer Art und mit ihrer Denkweise ein kleiner Engel zu sein. Anna denkt über alles und jeden nach und bezieht sich dabei in ihrer wundervoll kindlichen Art immer wieder auf ihren Glauben an Gott. Mister Gott halt. Das Buch nimmt leider kein Happy End, denn die kleine Anna stirbt bei einem Unfall. Doch selbst der Tod ist für sie nichts Schlimmes, denn: “Tod sein ist Ausruhen. Da kannst du zurückschauen und alles in Ordnung bringen, bevor zu weitergehst.” (Keine Angst, dieses Buch ist nicht für religiöse Menschen, sondern für alle gedacht.)
Übrigens: Darauf gestoßen bin ich am Duisburger Hauptbahnhof, als ich mir die Wartezeit auf meinen Schulexpress nach Köln in der Buchhandlung Grauert vertrieb. Das Regal gegenüber der Kasse zog mich quasi magisch an mit seinen kleinen Schätzen. Als nächstes habe ich mir schon diesen hier bestellt.
Falls ihr mögt, die Fischer TaschenBibliothek hat so einige Entdeckungen auf Lager!
Heute vor exakt einer Woche
Saturday, November 5, 2011 – 11:09 AM
Als ich vor exakt einer Woche den flachen Karton aufmachte, pochte mein Herz ganz aufgeregt. Seitdem habe ich mein MacBook Pro nicht einen Tag aus den Augen gelassen. Anders als erwartet, ich schrieb bereits über meine Befürchtungen, funktionierte der Umzug von Windows auf Mac ganz easy. Dank meiner externen Festplatte hatte ich alle Dateien ruck zuck unversehrt auf meinem MacBook.
Aber damit war der Umzug nicht vollbracht. Zwar hatten mir die netten Verkäufer im AppleStore zwei Stunden lang in mühevoller Kleinarbeit versucht das System auf die Schnelle zu erklären, aber ich hatte längst nicht alles behalten geschweige denn begriffen. Noch beeinflusst durch mein kompliziertes Denken des Windows-Systems, musste ich mir die Einfachheit eines MacBooks erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Ohne Hilfe ging es dabei nicht. (An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei ruediger bedanken).
Nun ist eine Woche vergangen, das MacBook hat sich auch in der Schule als hervorragend erwiesen und ich habe fast alles zusammen, was ich zum Web 2.0 Leben mit meinem neuen Mac brauche. Ich möchte es nicht mehr missen und habe auch den Preis ganz gut verkraftet. Mein Fazit fällt daher durchweg positiv aus. Gefällt mir.
Goodbye Windows…
Friday, October 28, 2011 – 6:14 PM
Da stehe ich nun, in meinem Windows-Rümpelkeller, mit tausenden Kisten vor meinen Augen. Jede einzelne sorgfältig beschriftet und schon unzählige Male geöffnet. Der Inhalt aus Bildern, Texten und Tracks scheint gepackt und startklar für den Umzug ins Apple-Loft. Doch selbst wenn ich das Alte hinter mir lasse und etwas Neues anfange, liegen Trennungsschmerz und Vorfreude gerade eng beieinander.
Wie immer bei einem Umzug bedeutet auch diese Umstellung sicher eine Menge Arbeit. Die Angst schwingt unterschwellig mit, dass nicht alles reibungslos abläuft und hier und da etwas von den heiß geliebten Datenschätzen zu Bruch geht. Wie sagt man so schön: Ein bisschen Schwund ist immer. Wie man das aber verarbeitet, sagt einem dabei niemand.
Da stehe ich nun also und stelle fest, dass der Mensch ein ganz schön krasses Gewöhnungstier ist. Denn nach fast vier Jahren PC fällt mir der Abschied ungemein schwer. Was hat er mich durch unendliche Windungen im Netz gejagt und mir stets brav alle Infos besorgt, die ich haben wollte. Zwar hatten wir in letzter Zeit öfters Streit, aber wer braucht schon eine Hochfahrzeit von 10 Minuten? Die eine Liebe geht, eine andere kommt. Doch noch sträube ich mich ein wenig. Bin hin- und hergerissen zwischen meinen Gefühlen. Und werde am Ende wohl doch (vermutlich unter Tränen) ‘leb wohl Vergangenheit’ und ‘willkommen Zukunft’ sagen. In diesem Sinne…
Das Gute am Hosenboden
Monday, October 17, 2011 – 4:56 PM
Eigentlich wollte sie in der ersten Reihe sitzen zum Schulanfang. Es wurde dann doch die zweite Reihe. Gespannt wie ein Flitzebogen fieberte sie dem neuen Lehrer entgegen. Ist es ein Mann oder eine Frau? Aus dem Business oder ganz neu in der Materie? Erste Begeisterung machte sich breit, als eine zierliche Frau zur Tür hinein trat. Schon bei der Vorstellungsrunde wurde klar, dass Menschen völliger unterschiedlicher Richtungen und Interessen aufeinander trafen. Die Sache schien vielversprechend und spannend zu werden. Wie ein Schwamm sog sie den ersten Austausch auf. Bei den darauf folgenden Aufgaben war sie zwar nervös, aber dennoch zuversichtlich. Und sie fühlte sich gut. So gut, wie sie sich schon lange nicht mehr fühlte, wenn es ums Lernen ging. Zuletzt völlig verzweifelt in ihrem Studium, schien die Ausbildung jetzt genau das Richtige zu sein. Endlich etwas, was sie erfüllte. Endlich etwas, was ihr Spaß bereitete. Natürlich ging auch hier nichts ohne Fleiß. Aber der Schweiß hier war ein völlig anderer, als der während der drei Universitätsjahre. Gelassener, spannender und auch selbstsicherer. Vielleicht die Aufgabe ihres jungen Lebens. Und dafür lohnt es sich einmal kräftig auf den Hosenboden zu setzen.
Heike, 45, alleinstehend
Tuesday, October 11, 2011 – 9:08 AM
Mit leicht eingezogenem Bauch steht Heike in der Masse der allmorgendlichen Zugpendler. Sie hat, wie fast jeden Tag, keinen Sitzplatz bekommen. Sie müsste einfach nur ein bisschen früher ihre Wohnung verlassen, dann würde es auch mit der Sitzgelegenheit klappen.
Heike ist 45 und alleinstehend. Und sie legt viel Wert auf ihr Äußeres. Morgens braucht sie eine dreiviertel Stunde im Badezimmer, bevor sie ihren Arbeitsweg ins Büro antritt. Als Sekretärin in einer Baufirma arbeitet sie schon 11 Jahre. Sie kennt den Männerberuf und hat über die Jahre einige Bekanntschaften an Land gezogen. Heute ist Heike alleine. Obwohl sie sich wirklich viel Mühe gibt nett auszusehen.
Das Kleid, was Heike heute seit langer Zeit mal wieder aus dem Schrank gekramt hat, ist zwar etwas eng, aber sie mag die Farben. Und bei 16 Grad Außentemperatur ist ein knielanges Kleid für Heike kein Wagnis, sondern ein Geständnis. Obwohl es links und rechts doch die angegessenen Polster der letzten einsamen Jahre erahnen lässt. Heike hat dies zwar längst bemerkt, aber auch schon wieder verdrängt. Nur wenn keiner schaut, zupft sie heimlich an den Ecken ihres dunkelbraun gemusterten Kleides, damit sie eventuell an Figur gewinnt.
Besonders stolz ist Heike auf ihre Schuhe. Lange hat sie nach schwarzen Wildledertretern mit silberner Glitzerschnalle gesucht. Und doch gefunden. In einem kleinen Laden, wahrscheinlich geht dort niemand von ihrem Bekanntenkreis einkaufen, denn dann hätte sie die Schuhe sicher schon früher entdeckt, in einer Ecke, standen ihre Lieblinge. So bezeichnet sie die mittlerweile durchgelaufenen Treter. Sie sind flach und doch gibt der klitze kleine Keilabsatz Heike das Gefühl ein Stückchen größer zu sein.
Im Gesicht trägt Heike heute Farbe. Ein roter Liedschatten schmückt ihre mit Tränensäcken umrandeten Augen. Und ihren Mund schminkt sie schon lange etwas größer. So reicht der Lippgloss weit über ihre Oberlippe hinaus und schimmert auffällig im künstlichen Licht des Zuges. Ihr Busen ist nicht klein. Ihr Push-Up verleiht ihm aber ganz neuen Glanz. Heike ist immer mächtig stolz auf ihr Dekolté. Auch das braune Kleid betont dieses ganz wunderbar.
Eigentlich ist Heike zufrieden. Vor ein paar Jahren hatte sie übrigens eine Nasen-OP. Aber niemand hat es bemerkt, da das Ergebnis nicht so wie erwartet war. Trotzdem liebt Heike es abends raus zu gehen. Allein an der Bar wird sie oft von Männern angesprochen und zu einem Drink eingeladen. Mitgenommen hat sie schon lange keinen Typen mehr. Vielleicht macht sie es heute Abend, denn das Kleid hatte sie wirklich schon lange nicht mehr an…
Unsere Liebe, wie das verrückte Kind
Saturday, September 24, 2011 – 12:09 PM
Unsere Liebe ist wie das verrückte Kind,
das losrennt, um das Leben zu umarmen,
das die Hoffnung in sich trägt,
an Liebe glaubt und sie in sich trägt.
Sich Eigenheiten im Herzen behält,
das hinfällt, aufsteht und weiterläuft,
um das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Unsere Liebe ist wie das verrückte Kind.
Freundschaft
Thursday, September 22, 2011 – 2:52 PM
Was ist ein Freund? Das will ich dir sagen: Es ist jemand, bei dem man es wagt, ganz selbst zu sein. Deine Seele zeigt sich ihm völlig nackt. Er scheint dich darum zu bitten, dich nicht zu verhüllen, nur zu sein, was du bist. Er will nicht, dass du anders oder besser bist. Wenn du bei ihm bist, spürst du, wie sich ein Gefangener fühlt, bei dem sich gerade seine Unschuld herausgestellt hat. Du brauchst nicht auf der Hut zu sein. Du kannst sagen, was du denkst, solange du nur ganz aufrichtig du bist. Er versteht die Widersprüche in deinem Wesen, die andere dazu bringen, dich zu verurteilen. Bei ihm kannst du frei atmen. Du kannst dich zu deinen kleinen Eitelkeiten bekennen, zum Neid, zum Hass und zu deinem zweifelhaften Umgang, deiner niederen Gesinnung und Albernheit. Und indem du sie ihm offenbarst, verlieren sie sich, aufgelöst auf dem weiten Ozean seiner Treue. Er versteht. Mit ihm kannst du weinen und lachen. Er sieht, kennt und liebt dich, ganz und gar. Ein Freund? Was ein Freund ist? Noch einmal: Einfach jemand, bei dem du es wagst, ganz du selbst zu sein.
by Carmen Nannen
Wenn ich eins weiß…
Wednesday, September 14, 2011 – 11:35 PM
…dann ist es, dass die Familie unendlich wichtig ist. Selbst wenn zwischen dir und deinen Lieben viele Kilometer oder ganze Kontinente liegen, gibt es mindestens tausend Wege, ihnen trotzdem mitzuteilen, wie sehr zu sie liebst. Wir werden alle nicht jünger und bleiben nicht ewig auf dieser Erde und trotzdem bleibt immer Zeit, um sich diese für die Familie zu nehmen. Selbst die kleinste Geste oder der unscheinbarste Wimpernschlag wird sie immer erreichen und nicht ungeachtet bleiben. Eine Umarmung sagt immer mehr, als Worte es jemals ausdrücken können. Drum umarme ich meine Liebsten aus tiefstem Herzen. 
Ohrgasmus
Wednesday, September 7, 2011 – 3:16 PM
Was Musik angeht, sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden. Wer elektronischer Musik dennoch nicht ganz abgeneigt ist, der kommt an dOP auf keinen Fall vorbei. Die LIVE-Performance der drei Franzosen Clement, Damien und Jonathan erstreckt sich über Synthesizer und Gesang bis hin zu fetten Baselines. Dabei entwickelt der Sänger ein derartiges Sexappeal, dass garantiert kein Höschen trocken bleibt! Außerdem steht fest: jede Faser des Körpers wird sich zum Takt winden!!!
Neue Niemänner braucht das Land
Monday, August 22, 2011 – 2:49 PM
Es ist schon erstaunlich, was Frau an Männern in ihrem Leben so trifft. Die Rede ist hier nicht von irgend welchen Männern, sondern von den Männern schlecht hin. Und es gibt einige davon!
Da ist z.B. die Sorte, die gerne eine Berühmtheit wäre, aber gar keine ist. Bevorzugt findet man diese Exemplare in tollen Clubs oder schicken Bars. Sie gehören zur Gattung Very Insignificant Penis und üben gern die Rolle als Veranstalter oder auch DJ aus. Man, oder besser gesagt Frau, erkennt sie daran, dass sie jeden kennen oder zumindest kennt jeder sie. Muss ja auch, denn zu seinen Stammbaum zählt kein Geringer als Jesus Christus himself.
Und dann gibt es noch die, die keiner Fliege etwas zu Leide tun. Doch anders als bei einem schönen Schmetterling, entpuppen sich diese Sonderexemplare schnell als Überflieger. Nehmen wir z.B. Handwerker. Nicht nur, dass sie nicht mit Rohren umgehen können, nein, sie persönlich haben natürlich das Haus von Donald Trump errichtet. Oder zumindest den Bauplan entworfen. Aber wie das Leben nun mal so spielt, hat natürlich ein Irrer den besagten Plan in einer Nacht- und Nebelaktion gestohlen und unter seinem Namen verwirklicht. Tja, das nennt man dann wohl Pech.
Doch kommen wir abschließend zu der Sorte, die eigentlich jede Frau will: Es handelt sich um den ganz normalen Niemand. Eigentlich stammt ja jeder Typ von dieser Gattung ab. Also wirklich jeder. Aber im Laufe der Evolution ist eben bei den meisten Männern etwas schief gelaufen, weshalb wir uns jetzt eher mit mutierten Fröschen zufrieden geben, als mit den ursprünglichen Kaulquappen. Dabei sind es doch gerade diese, die besonders entwicklungsfähig sind, wenn man sich im übertragenen Sinne einmal ernsthaft eine Kaulquappe vorstellt: Ein bewegliches Schwänzchen und massig Entfaltungsmöglichkeiten stehen uns Frauen dort zur Verfügung. Und das sollte doch eigentlich ausreichend sein, oder? Klingt die Aussicht auf gemeinsame Entwicklungsstadien nicht verlockender als das Prunkleben von Prinz Marcus von Anhalt? Wir brauchen einen Niemand! Ruhig gebraucht. Denn so gibt es viel mehr verborgene oder längst vergessene Eigenschaften zu entdecken. Und die sind bekanntlicher Weise interessanter als gedeckte Bankkonten oder Nobelzwirn. Aber wo sind sie, die Niemänner? Hat sie vielleicht irgend jemand zwischen den geheuchelten Existenzen und den vom Konsum gebeutelten Lackaffen gesehen? Hinweise nimmt die hier in den Kommentaren eröffnete Dienststelle äußerst gerne entgegen!
Jose Gonzalez
Friday, August 12, 2011 – 9:33 AM
Gehört, verliebt, behalten. Jose Gonzalez hat mein Gehör im Sturm erobert und so musste ich mir sofort seine beiden Alben Veneer und In Our Nature kaufen. Wer ihn nicht kennt, merkt spätestens ab diesem Lied, dass er ein Talent besitzt, was seines Gleichen sucht! Anbei eine kleine Geschmacksprobe:







About