Lebensbegleiter

Einige von euch haben es sicherlich auf meinem alten Blog gelesen – das Thema MUSIK.

Ich wurde in einer durchaus musikalischen Familie geboren. Mein Vater spielte Trompete und auch das Schlagzeug hat er schon rhythmisch bewegt. Und meine Mutter hat in ihrer Jugendzeit Akkordeon (eines der vielen weiteren Begriffe hierfür ist Schifferklavier) gelernt. Somit lag es nahe, dass auch ich ein Instrument lernen sollte. Dem Wunsch Gitarre zu lernen wurde mit einem Klavier entgegengewirkt und somit übte ich, mehr oder minder fleißig, ab meinem 6. Lebensjahr auf den schwarzen und weißen Tasten. In meiner pubertären Phase entschloss ich mich außerdem Flötenunterricht zu nehmen und liebte ab dem Zeitpunkt meine geliehene Altflöte (Sopranflöte fand ich einfach zu schlicht).

Nun liegen 12 Jahre Klavier- (jeden Mittwoch) und nebenbei 4 Jahre Flötenunterricht hinter mir. Ich habe also genau die Hälfte meines Lebens selbst MUSIK gemacht. Momentan besitze ich kein eigenes Klavier, was mir jedoch nicht die Möglichkeit des Spielens verwehrt. Denn jedes Mal, wenn ich nach Hause zu meiner Familie fahre, setze ich mich an den Flügel in einem naheliegenden Museum um im Kopf gebliebene, selbst kreierte und neue Stücke zu spielen.

Doch MUSIK ist noch mehr für mich. Ich zähle auch alle Geräusche und Töne, die ich jeden Tag um mich herum wahrnehme zu MUSIK. Das kann Möwengeschrei sein oder lärmende Autos. Auch die ‘Stille der Nacht’ birgt wahnsinnig viele Klänge in sich. Seitdem ich mich sehr viel mit mir selbst beschäftige halte ich oft Inne und höre der Welt da draußen zu. Meistens schließe ich dabei die Augen und sauge jeden einzelnen Ton in mich auf.

Klänge, Töne, Geräusche, nennt es von mir aus wie ihr wollt, umgeben uns immer, stets und ständig. Auch in der Stille existieren sie. Sie sind ein Teil, der uns immer begleiten wird. Ich bin ein Mensch, der sich vieler verschiedener Arten von MUSIK annimmt. Ob es die Klassik ist oder ein deeper House Titel. Für mich gehört MUSIK zum Leben und sie bereichert es jeden einzelnen Tag. Wer diesen Lebensbegleiter ebenso wie ich zu schätzen weiß, der weiß auch worüber ich hier schreibe.

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