Vergangenheit

Wir erinnern uns alle gerne an vergangene Momente zurück. Dabei werden bestimmte Erinnerungen in unserem Gedächtnis abgerufen und legen Bilder des ‘es war einmal’ frei. Besonders Erlebnisse mit anderen Menschen nehmen primär eine Rolle ein.

Nun passiert es vielen Menschen beim Nachdenken und in Erinnerungen schwelgen, dass sie sich bereits erlebte Situationen noch einmal wünschen und manche davon sogar dauerhaft. Auch mir passiert es, dass ich die Vergangenheit nicht recht loslassen will.

Wenn wir das Wort VERGANGENHEIT jedoch genauer betrachten, dann müsste uns auffallen, dass vergangen etwas zurückliegendes ist. Es ist also eine abgeschlossene Handlung in einem längst vergangenen Zeitraum. Nun kann keiner die Zeit zurück drehen, weshalb sich mir die Frage stellt, warum so viele Menschen gerade das tun wollen?

Ging es uns in der Vergangenheit besser? Wenn es uns dort besser ging, dann müssen wir uns selbst die Frage stellen wieso – das Warum muss erforscht werden. Erst wenn wir diese Frage beantworten können, dann können wir an der Gegenwart etwas ändern. Dann wissen wir um den Fehler und was wir tun können, um auch in der Gegenwart das gleiche Glück zu empfinden.

‘The past has no power to stop you from being present now.’

Eckhart Tolle

Dieser Satz hat mir deutlich gemacht, dass ich im HIER und JETZT lebe. Die VERGANGENHEIT soll auch Vergangenheit bleiben. Wenn man immer nur zurück schaut, wie soll man dann voran kommen? Ich kann mich nur nach VORN persönlich weiterentwickeln – die Vergangenheit zeigt mir dabei, welche Fehler ich ZURÜCK lassen werde. Erst dann merkt man eine Steigerung und auch ein vermehrtes Glück…

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Alleinsein

Ist Alleinsein gleich zu setzten mit Einsamkeit?

Für mich sind diese zwei Worte vollkommen unterschiedlichen Inhalts. Meint EINSAMKEIT einen eher negativen Situationszustand, dem wir ungute Gefühle zuordnen, ist ALLEINSEIN die Tatsache, das sich kein Mensch um uns herum befindet, eine gefühlsmäßig unbewertete Situation.

Nachdem wir den Begriffsinhalt geklärt haben, muss ich sagen, dass der Zustand des Alleinseins ein Lernprozess ist. Zugegebenermaßen ein eher schwieriger. Der Mensch ist es nämlich nicht gewohnt alleine zu sein. Seit der Geburt kümmern sich Menschen um ihn (was natürlich sein muss). Allerdings wird das schnell für Einige von uns zur “Normalität”. Wir verlassen uns gerne auf andere Personen und geben eher schwierige Pflichten oder Aufgaben ab, weil es bequemer ist. Gleichzeitig hat es natürlich den Vorteil, dass wir dadurch mit anderen Menschen in Kontakt bleiben müssen. Das bedeutet für die meisten von uns, dass wir nicht alleine sind und auch keine EINSAMKEIT empfinden.

Nach einem harten und schwierigen Weg, ich sagte es ja bereits zu Beginn, habe ich erfahren, dass ALLEINSEIN etwas sehr schönes sein kann. Ich habe nach und nach angefangen mich auf mich zu konzentrieren und mein Leben in die Hand zu nehmen. Dabei habe ich mich nur auf mich selbst verlassen und keine Ereignisse anderen zugetragen, um meinen Weg dadurch eventuell zu vereinfachen. Ich habe dabei nicht ein einziges Mal Langeweile empfunden oder gar Einsamkeit. Man kann so viele wunderschöne Dinge beim ALLEINSEIN entdecken – über das ICH.

Wenn ihr das nächste Mal alleine zu Hause seid oder in einem Park oder im Auto (oder wo auch immer), dann versucht doch einfach mal in euch zu schauen. Vielleicht entdeckt der Eine oder Andere ein paar neue Seiten an sich. Vielleicht empfinden manche auch nur Traurigkeit, weil sie ungern alleine sind. Aber auch sie können es lernen. Einfach mal die Stille wirken lassen…

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Inspiration

Wenn wir am Morgen aufwachen, dann geht den meisten von uns der bevorstehende Tag durch den Kopf. Gedanken um die täglichen Aufgaben und wie man sie bewältigt bekommt. Einige haben bereits dann einen schweren Kopf – andere gehen alles ganz locker an.

Lange Zeit bin ich mit einem sehr nachdenklichen Kopf aufgewacht. Das einem das nicht gerade gut tut, brauche ich wohl keinem zu erzählen. Daher musste ich was ändern, denn irgendwann fängt man an nur noch schlecht drauf zu sein und jeglicher Optimismus verwandelt sich in andauernden Pessimismus.

Es ist doch so: die SONNE geht jeden Tag auf und auch wenn sie durch eine dicke Wolkendecke verhindert wird direkt in unsere Fenster zu strahlen, ist sie trotzdem da. Durch sie beginnt das Leben. Sie schenkt allen Lebensformen ENERGIE zum atmen und wachsen. Sie ist wunderschön und Nichts könnte ohne sie existieren. Diese reine Form von ENERGIE nutze ich jeden Tag um mich inspirieren zu lassen. Ich tanke morgens mit und durch die SONNE auf. So habe ich positive ENERGIE für die restliche Zeit, in der man auch mal unangenehme Aufgaben erledigen muss. Durch diese reine und kostenlose Tankstelle, verwandeln sich meine Gedanken um in positiven Einheiten. Und das jeden morgen -jeden Tag.

Vielleicht bringt euch das folgende Bild auch zum Nachdenken über unsere Anfänge und dass es da etwas kostenloses gibt, das jeder für sich selbst intensiv für positive Gedanken nutzen kann :-)

Euch allen einen schönen, positiven, energievollen Tag…

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Keine Angst

Auf meiner morgendlichen Reise durch einige schöne Internetseiten habe ich folgenden Spruch entdeckt, der mich zum Nachdenken gebracht hat:

‘Nothing in life is to be feared. It is only to be understood.’

Marie Curie

Einige werden sich sicher fragen, warum ich schon jetzt über Ängste schreibe. Doch wenn ihr mal genauer in euch hinein schaut, dann werdet auch ihr merken, dass gewisse Dinge in eurem Körper ein ungutes Gefühl hervorrufen werden – vielleicht ANGST?

Eine Zeit lang habe ich sehr viel Angst gehabt. Ich habe mir um alles und jeden Gedanken gemacht und meine Energie vollkommen verpulvert. ‘Was wenn…’ oder ‘Aber das….’. Ich habe mich von Dingen abhängig gemacht – oder von meinen Partnern (siehe vorheriger Beitrag). Der Drang etwas vergangenes durch Angst zu kompensieren ging sehr schnell sehr schief.

Ich stellte mir also zunehmend die Frage nach dem: wer bin ich? Schnell musste ich feststellen, dass ich mehr in der Vergangenheit lebte, als in der Gegenwart oder in der Zukunft. Als ich das verstanden hatte, kam meine Energie zurück zu mir. Denn es war, als würde jemand aus einem Felsen ausbrechen, in dem er lange lange gelebt hatte.

Ich habe verstanden, warum ich Ängste in mir trug. Besinnen wir uns auf den Spruch von Marie Curie zurück , dann hebt auch sie ihre Ängste durch das Verstehen auf. Das VERSTÄNDNIS von Dingen kann alle Ängste überwinden. Erst wenn ich verstehe, dann liebe ich mich wieder ein Stück mehr – dann lasse ich Vergangenes Vergangenes sein und liebe alles was da kommt…

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