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I had

I had a nice nursery and big windows. I had a car and a piano in my own house. I had a garden and all kinds of flowers you can imagine. I had good times with my brother and the rest of my family. I had blonde hair, sometimes shorter, sometimes longer. I had coffee and tea and both with alcohol. I had wishes and dreams and the reality. I had promises and a broken heart. I had satisfaction and tears in my eyes. I had friends and people who wanted to be my friends. I had debts and cash flow. I had broken shoes and a wedding dress. I had air in my lungs and dust in my mouth. I had almost everything, but I never had me and I had never me.

Das Ende vom Kreis

Gib nicht auf
Du bist gleich da
Und dann vergisst du das was vorher war
Du bist gleich da
Du bist gleich da
Am Ort wo vor dir keiner war

Halte durch
Du bist ganz nah
Und dann vergisst du das was vorher war

Und nichts hält dich auf
Nichts bringt dich zum Steh’n
Denn du bist hier, um bis ans Ende zu geh’n
Kein Weg ist zu lang
Kein Weg ist zu weit

Denn du glaubst an jeden Schritt
Weil du weißt
Irgendwann schließt sich der Kreis
Irgendwann schließt sich der Kreis

Halte durch
Bleib jetzt nicht steh’n
Das Ziel ist dort im Nebel schon zu seh’n
Kannst du es seh’n?
Kannst du es seh’n?

Das Ende ist kaum noch zu verfehl’n
Denn nichts hält uns auf
Nichts bringt uns zum steh’n
Denn wir sind hier, um bis ans Ende zu geh’n
Kein Weg ist zu lang
Kein Weg ist zu weit
Denn ich glaub an jeden Schritt
Weil ich weiß
Irgendwann schließt sich der Kreis
Irgendwann schließt sich der Kreis

Gibt nicht auf
Du bist gleich da
Am Ort wo vor dir keiner war

by Silbermond

Rettung

In mir schlummern die vergangenen Erlebnisse. Sie kommen unaufhörlich hoch und lassen mich vor Angst innerlich zittern. Sie sind mein ständiger Begleiter und es ist mühsam noch mehr Seelen neben meiner zu füttern. Unaufhörlich dürsten und hungern sie nach mehr und immer mehr. Ihre Kehlen sind wie riesige Kelche, die in einen nicht aufhörenden Schlund hinunter führen. Jeder Funken Nahrung wird von ätzender Säure begleitet. Sie frisst sich unaufhörlich tiefer in meine Eingweide. Die Schmerzen sind unerträglich.

Wenn das Leben ist, was ist dann Leiden? Der momentane Zustand ist lebendiges Leiden. Wann erlange ich das Leben wieder? Dazu braucht es keine Zeit!

Wenn du kurz vor dem Ersticken bist, dann hast du 2 Möglichkeiten: zieh dir die Tüte vom Kopf oder lass sie drauf! Ich habe den riesigen Plastiksack satt. Ich bin es leid! Wenn man sich einmal an die Tüte gewöhnt hat … dann bekommt man sie trotzdem entfernt.

have a nice day

So ziehe ich behutsam und bei vollem Bewusstsein den grauen Schleier beiseite und schaue auf die Welt – eine neue Welt. Die Farben springen mir entgegen und ein frischer Wind weht mir um die Nase. Und ich atme – ohne an der Plastiktüte zu ersticken und füttere ab jetzt nur noch meine Seele.

Frieden? Frieden!

Creative Commons License photo credit: loop_oh

Geistiger Erguss

Sarkophag

Zu fortgeschrittener Stunde und mit unzähligen Ermüdungserscheinungen, gab ich folgenden geistigen Erguss von mir:

Das Geschäft mit dem Tod wird immer funktionieren. Tote sterben ja nie aus.

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen. Meine Inspirationsquelle war übrigens dieses Thema hier.

Creative Commons License photo credit: strobetec

Eine Reise neigt sich dem Ende zu

Der dritte Tag im Krankenhaus war angebrochen und so langsam schwand meine Ruhe in den Diskussionen mit den Ärzten. Meine Stimme wurde energischer und die Sätze kürzer. Ich drängte alle zu einer Lösung.

Als der Arzt sich tatsächlich schon um 14:30 Uhr blicken ließ, versprach der mir auf mein bestimmendes Verhalten hin, sich mit einigen Oberärzten über die Sache Dänemark-Deutschland zu unterhalten und mir spätestens am nächsten morgen eine Antwort zu präsentieren.

Somit startete der vierte Tag mit einem Arztbesuch und der Nachricht, dass das Krankenhaus in Dänemark keine Kosten in Deutschland übernehmen wird. Ich musste nun eine Entscheidung treffen…

…Ich entscheide mich für meine Gesundheit und werde meine Zelte im Dänenland abbrechen. Ich werde heute alles kündigen und mich aus diesem Land abmelden, um dann eine Krankenversicherung in Deutschland machen zu können. Freitag, den 23.05.2008, werde ich um 20:00 Uhr in Kopenhagen in ein Flugzeug nach Berlin TXL steigen und um 21:05 bereits deutschen Boden betreten.

Ein halbes Jahr lang habe ich unser Nachbarland Dänemark genossen. Die Menschen und ihre Mentalität haben mir gefallen; die Arbeit war wegen der stressfreien Bestimmungen angenehmer; das Nachtleben ist immer wieder aufregend…ein Weilchen könnte ich noch so weiter schreiben. Aber nun ist diese Reise zu Ende. Ich nehme dieses Ende an und sehe es als Chance für mich. Ich gehe guter Hoffnungen zurück nach Deutschland, vor allem weil ich wieder einen Teil über mich gelernt habe. Das Ende der Reise hier in Dänemark hat mir einiges über mich aufgezeigt – ich bin mir selbst wieder ein Stück näher gekommen. Also hat sich auch dieses Schritt in meinem Leben mehr als gelohnt. :-)

Der Weg zu sich selbst ist der härteste überhaupt. Doch man bekommt immer wieder Zeichen. Es gilt diese wahr zu nehmen und etwas daraus zu machen. Ich bin dabei und für alle, die es als Scheitern sehen: ihr könnt mich nicht mal mehr an eurem Arsch lecken… !