Tag Archives: Fragen

Why


Every note I sing, every tone I bring
is for you
What have I done to me?
What have I done to you?
Is this already gone
what I just pushed on for you?
did I lose my bid of happiness to make what I love?
is this real is this fake who I am?
why do I fall in the ocean?
why don’t you take my hand?
why is my mind so empty?
why can I see the end of my life?
Everything I waste, everything I taste
is for you
What have I done to me?
what have I done to you?
Is this already gone
what I just pushed on for you?
did I lose my bid of happiness to make what I love?
is this real is this fake who I am?
why do I fall in the ocean?
why don’t you take my hand?
why is my mind so empty?
why can I see the end of my life?
why do I fall in the ocean?
why don’t you take my hand?
why is my mind so empty?
why can I see the end of my life?

by Valentine

Trott

Die Liste an Aufgaben scheint endlos zu sein. Ist eine abgearbeitet, rückt die nächste nahtlos nach. Wie sehr sehnt man sich eine Pause herbei! Schlafen ist Luxus. Und der ganze Rest schmeckt nach Müdigkeit.

Vor dem Kühlschrank stehend, strahlen die Farben durch das gelbliche Innenlicht. Ein sattes Grün und ein Bananengelb. Aber schmecken tut alles nach fader Schuhsohle. Und es rutscht auch ähnlich Richtung Magen. Nicht, dass wir uns beschweren sollten, aber manchmal tut ein bisschen Umherheulen gut.

For beautiful eyes, look for the good in others; for beautiful lips, speak only words of kindness; and for poise, walk with the knowledge that you are never alone.

Audrey Hepburn

Und dann reißen wir uns zusammen. Für wen nochmal? Das Rad rollt und wird immer Rollen, wenn man es pflegt. Der Rubel rollt weniger, aber auch das bringt uns nicht um. Das Wort Trott ist dämlich, aber ja, es ist Trott. Das ist die Antwort auf die Frage. Nicht auf Alles und auch nicht für jeden.

Weltmeister im Brot schief schneiden

Mühlenbrot - AnschnittMeine Aufgabe als Krankenschwester der vergangenen Tage hat mich auf eine Schwäche aufmerksam gemacht: ich habe in meinem ganzen Leben Brot immer schief geschnitten. Ich weiß nicht, wo beim Abschneiden einer Scheibe der allseits beliebten Backmischung die Kunst besteht? Ich beherrsche sie jedoch nicht! Zwar sind die Schlangenlinien beim langsamen Abschneiden weniger deutlich, aber sie sind trotzdem da. Liegt das daran, dass ich eine Frau bin und für räumliche Darstellungen kein notwendiges Vorstellungsvermögen besitze oder weil ich schlicht weg zu blöd dazu bin? Jedenfalls sind die Scheiben entweder so dünn, dass man das Fernsehprogramm durch die Brotscheibe hindurch sieht oder sie passen nicht in den Toaster, weil die Enden doppelt so dick sind wie der Toasterschlitz. Was mache ich nur falsch?

Creative Commons License photo credit: kochtopfbre

Die Geschichte von Troels

In Kopenhagen lernte ich in meinem Lieblingsclub einmal einen jungen Mann kennen. Groß gewachsen, wuschelige Surferfrisur und ansonsten auch ziemlich dänisch. Sein Name war Troels und er trank gerne ausreichend Bier, so dass er zur Halbzeit des Clubbesuches seinen Körper kaum noch aufrecht halten konnte.

Wir hatten einen gemeinsamen Freund. Jakob, der Barmann, ein sehr zurückhaltender Typ. Jedes Wochenende trafen wir drei uns an der Bar und lernten uns immer besser kennen. Dabei erfuhr ich mehr über das Leben von Troels. Er studiert in Kopenhagen und muss sich sein Leben weitestgehend alleine finanzieren. In einer der teuersten Städte der Welt keine leichte Aufgabe! Je später der Abend, je leerer die Gläser und je müder das Tanzbein, desto weniger schien es Troels gut zu gehen. Teilweise zusammengekrümmt, stützte er sich auf den Tresen. Dabei schien ein Barhocker sein Gewicht bei einer Körpergröße von fast 2 Metern nicht wirklich abzufangen. Immer wieder presste Troels mit schmerzverzogenem Gesicht die Hände auf den Bauch. Auf unser Nachfragen reagierte er mit gespielter Partylaune. Der Anblick tat allen Beteiligten weh und ich entschied mich selbst zu vergewissern, was mit seinem Bauch los sei.

Als es mir gelang sein T-Shirt ein paar Zentimeter hoch zu schieben, prangten zwei ca. 3 cm große Löcher auf der linken und der rechten Seite seines Bauches, etwa in Höhe des Bauchnabels. Die Pflaster klafften nach unten und ich konnte die Wunde eindeutig sehen. ‘Jeg er i orden’ quälte er aus seinem Mund. Doch es war nichts in Ordnung. Entlarvt erzählte uns Troels, dass er ein paar mal im Monat in einer Klinik Geld für das bekommt, was man ihm dort unter Vollnarkose antut. Was man dort genau mit ihm mache, wusste er nicht einmal. Mein Schockzustand war außerordentlich und mir läuft heute noch immer ein Schauer über den Rücken, dass Menschen soetwas für Geld mit sich machen lassen.

Ich habe noch einmal Kontakt mit Troels aufnehmen können. Er geht weiterhin in die Klinik, in der er ein Versuchskaninchen ist. Mit dem Geld finanziert er immernoch sein Leben. Die Narben wird er ewig tragen.

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Versager

Ich fühle mich manchmal wie ein erwachsenes Kleinkind. Die Fragen in meinem Kopf könnten durchaus aus der Phase einer 3 jährigen stammen, die die Welt entdeckt. Dabei habe ich gelegentlich das Gefühl, dass ich mit meinem Wissensstand und meiner Persönlichkeit Menschen nicht gerecht werde. Ab und zu überkommen mich eben diese negativen Eigengedanken. Vollkommen grundlos und vollkommen unsinnig! Denn niemand muss jemandem auf der Welt gerecht werden oder der Welt genügen. Trotzdem suchen mich diese Plagegeister heim und ich bin in solchen Momenten eher schwach und regungslos, als stark und selbstbewusst.

Mir hat eine ehemalige ‘Freundin’ nach meiner Rückkehr aus Kopenhagen auf den Kopf zugesagt, dass ich versagt hätte, in Dänemark. Wenn ich an diesen Satz zurückdenke, dann sehe ich vor meinem geistigen Auge ganz klar, dass ich solche Sätze in meinem Leben nie wieder hören möchte und sie auch nicht brauche! Es bleibt allein Gott überlassen, etwas zu meinem Leben zu sagen und selbst das tut er nie in Form eines Urteils oder sonst wie.

too close

Niemand ist auf diesem Planeten ein Versager! Fehler sind zum verzeihen da! Unser Gehirn hat die Kapazität neue Verknüpfungen durch Lernen zu schaffen! Wieso sollte es also Versager geben? Nicht alles, was man im Leben tut, muss der ‘Gesellschaft’ gefallen. Das, was mir gefällt und mich glücklich macht, das ist meine Gesellschaft! Damit umgebe ich mich und da darf ich auch ICH sein.

P.S.: Ich möchte euch die  Überlegung mit auf den Weg geben, warum Menschen ‘Penner’(1) so verachten? Ist es, weil sie nicht ins Bild der ‘Gesellschaft’ passen oder weil sie schlicht weg den Lebensweg eines ‘Penners’ nicht akzeptieren können?

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  1. Das Wort ‘Penner’ empfinde ich als ungerecht schäbig. (back)

Nachempfindung

Am Sonntag Abend zappten wir uns durch das Fernsehprogramm. Da die meisten Filme nur noch wenige Minuten liefen, blieben wir bei einem stehen, der gerade erst begonnen hatte: ‘Attentat auf Richard Nixon’ mit Jean Penn passte zum Einen zu den Präsidentschaftswahlen in den USA und zum Anderen versprach der Schauspieler eine klasse Darbietung zu bringen.

TV Programm

Attentat auf Richard Nixon – 02.11.2008 00:05 – ARD

Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn.

Sein Hund ist der einzige echte Freund, den Sam (Sean Penn) noch hat. Bekommt er sein Leben wieder in den Griff?

Sein Hund ist der einzige echte Freund, den Sam (Sean Penn) noch hat. Bekommt er sein Leben wieder in den Griff? © ARD / DegetoSam kann nicht lügen, deshalb ist er in seinem Job als Verkäufer auch nicht erfolgreich. Als seine Frau Marie (Naomi Watts) auch noch die Scheidung einreicht, knallen bei Sam die Sicherungen durch. Die Schuld an seinem Versagen gibt er dem System und an dessen Spitze, Präsident Richard Nixon. Sam plant, ein Flugzeug zu entführen, um damit ins Weiße Haus zu fliegen und den Präsidenten zu töten. Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn. Mit Sean Penn, Naomi Watts, Don Cheadle.

Ich weiß nicht, wie viele von euch den Film gesehen haben. Mein Gefühl während fast jeder Szene war absolute Nachempfindung. Und ich kann euch genau sagen warum:

  • Sam Bicke hat die Lügen satt, die er den Kunden auftischen muss, um Geld für sein Leben zu erhalten.

Ich hätte einen ‘für die Gesellschaft’ guten Job haben können, in dem ich durch Lügen ein monatliches Gehalt zum Leben gehabt hätte.

  • Sam Bicke hört niemand zu. Seine Persönlichkeit wird von niemandem wahrgenommen oder angenommen.

In meiner Jugend, und teilweise noch heute, habe ich mich nie ernst genommen gefühlt. Das geht sogar so weit, dass ich sagen würde, das mein ICH nie repsektiert wurde/wird.

  • Sam Bicke ist intelligent. Er hat Ideen und steht zu 100% hinter ihnen. Die perfekte Voraussetzung für eine 100% Umsetzung. Aber niemand nimmt ihn und seine Ideen für voll.

Ich bin intelligent und zielstrebig, um meine Ideen zu 100% umsetzen zu können. Doch Unterstützung bekomme ich dabei herzlich wenig.

  • Sam Bicke versucht seine Gefühle und Gedanken in Worte zu packen. Doch niemand ‘will’ oder ‘kann’ ihn verstehen. Das Gesprochene wird schnell falsch interpretiert.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich meine Gedanken und Gefühle auch nicht in Worte packen kann. Trotzdem versuche ich es und dabei werde ich oft falsch verstanden.

  • Sam Bicke hat einen schwarzen Freund. Durch sein ‘Anderssein’, nämlich seiner Hautfarbe, wird er von der ‘Gesellschaft’ teilweise respektlos behandelt. Er hat resigniert und lebt damit.

Meine Freunde werden oft schief angeschaut und nicht ernst genommen, weil sie anders denken, als die ‘Gesellschaft’.

  • Sam Bicke übt Kritik am politischen System. Er erkennt die falschen Versprechen der Regierung und wehrt sich nach Außen sowie nach Innen dagegen.

Ich habe festgestellt, dass ich nicht so leben kann, wie die ‘Gesellschaft’ es gerne hätte. Meine Offenheit das zu zeigen, stößt nicht überall auf Gegenliebe.

  • Sam Bicke erlebt Phasen, in denen er sich so allein fühlt, das sein Körper förmlich betäubt ist oder er die Kontrolle über ihn verliert.

In meiner Jugend habe ich schwere Wutausbrüche gehabt, wenn ich nicht reskepktiert worden bin. Ich habe mich taub in eine Ecke zurückgezogen und hatte üble Gedanken für meine Mitmenschen übrig.

Durch die vielen Parallenen, und ich habe nur einige Beispiele aufgezählt, habe ich mich teilweise in Sam Bicke gesehen. Der Film steckt, mit Ausnahme des geplanten Attentats, voller Nachempfindung meinerseits. Das System in dem wir leben, empfinde ich ebenfalls als erkrankt. Der Preis, sich dem nicht zu ergeben, ist hoch! Ich habe mich soweit unter Kontrolle, dass ich das mit mir allein ausmachen kann. Meinen Weg werde ich fortsetzen und ich danke Gott dafür, dass es Menschen gibt, die mich verstehen und ich nicht wie Sam Bicke handele.

Außenseiter

Manchmal frage ich mich, ob wir so geboren werden, wie wir jetzt sind. Ist etwas an dem ‘das ist meine Bestimmung’? Und wenn ja, ab wann beginnt die Bestimmung eines jeden Einzelnen von uns? Ein alter Mann kämpft unter seiner Brücke auf Leben und Tod gegen die Kälte, war das schon im Mutterleib vorherbestimmt? Barack Obama ist Präsidentschaftskanditat der Vereinigten Staaten von Amerika, war das immer seine Bestimmung?

Finally, the last one

Ich selbst war einmal Kind und kann mich noch sehr gut an die Dinge erinnern, die da abliefen.(1) Ich war eine sehr gute Schülerin, eigentlich immer die Klassenbeste. Nach der Schule traf ich mich gern mit ein paar Mädels um zu Spielen. Wir waren Prinzessinnen, Puppenmuttis und Lehrerinnen. Unser Haus war stets für alle Gäste offen, ebenso meine Familie. Ich erkannte frühzeitig, dass Menschen unterschiedlich sind. Darüber machte ich mir schon als kleines Mädchen viele Gedanken. Ich erinner mich noch gut an meinen 4. Geburtstag, wo ich so gar keinen verstanden habe. Dabei waren alle Geburtstagsgäste vertraute Menschen. Ich interessierte mich plötzlich für die Muster auf unserem Geschirr und fragte mich, wer das wohl gemalt hätte und wer sich soetwas Schönes ausdenkt. Als ich meine Gedanken frei äußerte, schauten mich alle merkwürdig an und die Bemerkung ‘du bist aber komisch’ ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Und ich kann euch versichern, dass das bei Weitem die einfachsten Gedanken in meinem Kopf waren/ sind! Da ich bis heute die selben Denkmuster aufweise, frage ich mich, ob etwas mit der Muttermilch die ich bekam nicht stimmte oder ob Gott mich so vorgesehen hat für diese Welt?

Heute weiß ich, dass diese Art zu mir gehört und mich ausmacht. Verstehen und akzeptieren tun sie nur die Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin. Von der ‘allgemeinen Gesellschaft’ wird man ziemlich schnell aussortiert als ‘sonderbar’ oder ‘komisch’. Hier frage ich mich, wer überhaupt darüber entscheidet, was ‘Normal’ ist und was nicht. Und was macht einen ‘Außenseiter’ aus? Wenn ich mich dagegen entscheide mich in dem ‘Rad der Welt’ mitzudrehen, warum wird das nicht einfach angenommen? Lassen wir uns von Geld und Macht soweit manipulieren, dass nicht mehr der Mensch ansich zählt, sondern nur seine Fähigkeit zur Manipulationsbereitschaft honoriert wird?

Die Basis, die man zur Entstehung eines Menschen benötigt, ist Liebe. Wenn zwei Menschen in diesem Moment ein neues Lebenwesen zeugen, dann ist da nur Liebe und nichts als Liebe. Entlässt man diesen Menschen in die Welt, kann es passieren, dass die Liebe wie ein Tropfen Wasser im trockenen Erdboden versickert. Es entwickeln sich stattdessen Abwehrmechanismen, Zwänge und Ängste bahnen sich ihren Weg. Etwas zum Füllen der Lücke findet sich immer.

Meine Defizite kann ich seit knapp einem Jahr ausfindig machen und weiß sie auch zu kompensieren – mit Liebe! Wenn ich einmal keine Antworten auf meine Fragen finde, dann weiß ich, dass die Liebe immer da ist, in mir. Sich darauf zu besinnen, lässt mich zu meinem Weg zurück finden. Der Weg der Liebe!

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  1. Wahrscheinlich, weil es bei mir noch nicht so lange her ist (back)

Gedicht #1

Wenn zwei Glühwürmchen sich paaren, erhellt sich dann das Licht?

Wenn zwei Liebende sich begegnen, gewinnt die Liebe dann an Gewicht?

Wenn zwei Seelen sich treffen, ist die Verschmelzung beider dann Pflicht?

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Wenn Gott auf ein Blatt Papier passt, wie groß muss dieses dann sein?

Wenn Liebe schmutzig sein kann, wer macht sie dann wieder rein?

Wenn Menschen zueinander grob sind, warum ist die Haut dann so fein?

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Wenn die Augen strahlen und funkeln, nennt man das dann Glück?

Wenn das Herz verlangt was es verlangt, wer gibt ihm etwas zurück?

Wenn man die Zeit einfach genießt, verpasst man dann ein Stück?

by FrauLehmann

.Ich habe meine Antwort auf diese Fragen und schicke einen lieben Dank gen Himmel für unsere Begegnung. Heart 2

Misstrauen

Klare Sonnenstrahlen blitzen portuberanzenähnlich durch den winzigen Schlitz der Schallosie™. Meine Augen mühen sich noch die Helligkeit zu akzeptieren. Doch langsam befreie ich mich aus meinem Kuschelgemach und starte in den Tag.

Mein Ausblick zeigt die Farbenpracht der ällmählich welkenden Blätter. Ich freue mich auf alles, was heute kommen wird. Vollgetankt mit Energie sauge ich die frische Luft in meine Lungen und pumpe den reinen Sauerstoff in jede einzelne Kapillare meines Körpers. Dabei sind meine Augen fest verschlossen und öffnen sich erst kurz danach für den Blick gen Himmel. Der Horizont ist grenzenlos.

Begegnungen werden wir immer haben. Mich erstaunt dabei immer wieder das Misstrauen, was Menschen gegenüber ihres Gleichen haben. Kein Wort, nur Blicke bestimmen dabei die Gedanken und das meist darauf folgende Urteil. Und damit bescheißen sie sich alle selbst: die Angst davor enttäuscht zu werden, dominiert alles Handeln. Warum hat man vor etwas Angst, was noch nicht eingetreten ist? Fühlt sich Misstrauen so gut an, dass man es mit sich herum tragen muss?

basic_ipWenn wir in die Natur gehen, dann schenkt sie uns ihre Schönheit. Dann ist da kein Misstrauen, dass wir sie eventuell zerstören. Da ist nur reine Liebe, die uns geschenkt wird. Die Natur misstraut auch nicht ihres Gleichen. Sie lebt in ihrem natürlichen Einklang mit sich und ihrer Umwelt. Sie lügt sich nicht an, spricht aber klare Worte, die jeder versteht.

Nur wir Menschen misstrauen, lügen und zerstören damit vieles, wenn nicht sogar alles. Ich hoffe mir noch lange meine Offenheit gegenüber der Natur, aber auch den Menschen, erhalten zu können, denn das ist ein schönes Gefühl, was ich ungern in meinem Herzen vergraben möchte.

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Schulfach ‘Glück’ an deutschen Schulen

In Heidelberg arbeiten seit einem Jahr Theaterwissenschaftler, Handwerker, Neurolinguisten,  Psychologen oder Motivationstrainer zusammen im Fach ‘Glück’. Gemeinsam bringen sie den Kindern durch Sport ihren Körper näher, lehren über Ernährung, philosophieren und entspannen gemeinsam, oder besuchen künstlerische Einrichtungen zur Steigerung der Wahrnehmung. Dabei geht es den Lehrern neben dem Umgang mit anderen auch um die Entwicklung des eigenen Ichs.

NETZEITUNG: Schulfach Glück macht glücklich

Fürs Leben lernen:

Schulfach Glück macht glücklich

Glück kann man lernen. Schüler, die Glücklichsein an der Schule üben, erbringen bessere Leistungen. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Trotzdem ist die Einführung des Schulfachs kein Allheilmittel.

Heidelberg ist neuerdings das Eldorado für Glücksforscher. Denn an der Willy-Hellpach-Schule hat dort Direktor Ernst Fritz-Schubert vor einem Jahr das Schulfach «Glück» eingeführt.

Die Suche der Menschen nach ihrem persönlichen Glück scheint sich zu vermehren. Es existieren bereits Kurse zur Steigerung des eigenen Glücksfaktors. Ein Beispiel: an der Harvard-Universität ist der sogenannte Happiness-Kurs komplett ausgebucht.

Sehr interessant finde ich, dass die Menschen sich mit der Suche nach ihrem Glück zunehmend beschäftigen. Den Faktor ‘Lernen’ betrachte ich dabei jedoch kritisch. Trotz der Erfolgsergebnisse der Kurse laut Studien bleibt Glück ein Faktor, der mit dem Bewusstsein einhergeht, den man de facto nicht erlernen kann.

20070121224141_07_28_06_07_Jeder Mensch hat das Bedürfnis Liebe zu erlangen. Für mich geht Glück damit einher. Ich kann zwar Gespräche führen oder Kurse besuchen und damit etwas für meine Selbsterkenntnis/ Selbstbewusstsein tun, es ist jedoch kein Lernprozess, der weiterführend stattfindet, sondern ein tiefer Bewusstseinsprozess in mir.

Ich gehe daher mit der Aussage konform, dass man seinem Ich in Kursen näher gebracht wird. Es ist und bleibt für mich jedoch nur ein Anstoß dafür. Das tiefe erlangen des inneren Bewusstseins kommt durch das wirkliche bewusst werden. Und das findet nicht in einem Kurs statt. Allerdings kann diese Begegnung nie früh genug stattfinden. :-)

Wenn ich mit Liebe erfüllt bin, und das bis in die letzten Kapillaren meines Körpers, dann bin ich auch mit Glück erfüllt. Dann kann nichts Böses oder Unangenehmes mir dieses Bewusstsein nehmen. Denn Glück ist Liebe.

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Unglaubliche Kriegsgeschichte einer Nachbarin

Ich bin 24 Jahre alt und kann es kaum glauben, was Menschen in ihrem Leben schon alles ertragen haben.

Ich saß eben hinterm Haus in der Sonne, da kommt eine Nachbarin aus einem anderen Aufgang zu mir auf die Bank und wir plaudern ein wenig. Plötzlich schießt ein Flugzeug im Himmel vorbei und lärmt wie ein Gewitter. Die Frau, stramm auf die 80 zugehend mit Namen Liselotte, zuckt zusammen und ich frage, ob alles ok ist. Dann fängt sie an zu erzählen:

Damals war ich 10 Jahre alt. Ich hatte zwei Schwestern, anderthalb und vier Jahre. Wir flohen mit unserer Mutter und deren Mutter, also unsere Oma, vor dem Krieg nach Danzig, was zu der Zeit Ostpreußen war. Dort angekommen kamen wir in ein Flüchtlingslager. Dort waren sehr viele Soldaten und ich wunderte mich immer, warum meine Mutter nur im Keller war und wir keinen Zutritt zu dem Raum hatten, in dem sie sich aufhielt. Ich habe oft nach ihr gefragt, weil sie sich nicht um uns gekümmert hat. Heute weiß ich, dass sie es da unten mit den Soldaten getrieben hat. Ich denke, dass sie sich dafür Geld geben lassen hat. Trotzdem hatten wir nie etwas vernünftiges zu essen oder warme Kleider zum anziehen. Und glauben Sie mir, es war verdammt kalt in Danzig im Januar im Zweiten Weltkrieg.

Ich erinnere mich gut, dass wir immer in den Keller mussten, um auf die Toilette zu gehen. Unsere Oma bat mich, da sie nicht mehr die jüngste war, mit ihr nach unten zu gehen. Ich hielt ihren Arm und wir stiegen die Treppen hinab. Dann schaute sie mich mit großen Augen an und sagte, ich solle auf mich aufpassen. Da hatte ich meine tote Oma mit 10 Jahren in den Armen liegen. Ich habe das nicht verstanden, als die Soldaten nach unten kamen und sie in die Ecke zu den anderen Toten, vor allem Soldaten, im Obergeschoss legten. Ich dachte immer: Oma ist doch bestimmt kalt. Warum macht denn keiner was? Also gab ich ihr meine Handschuhe, meinen Schal und meine Mütze. Dabei habe ich sehr gefroren. Ich schaute oft in die Ecke zu meiner Oma. Tagsüber kamen die Soldaten und schleppten die toten Männer nach druaßen in ein Massengrab. Ich rief ihnen hinterher, dass sie doch die Oma mitnehmen sollen. Aber dazu hatten sie keine Erlaubnis. Dann irgendwann, ich kann den Zeitraum nicht bennenen, ich weiß nur, dass es unglaublich lange war, nahmen sie die Oma mit.

Wir waren nun schon ein halbes Jahr in diesem Auffanglager, als meine Mutter plötzlich zu uns drei Kindern kam und sagte, dass sie schnell Karten für die Gustloff holen würde, damit wir aus dem Lager weg können. Sie sei gleich wieder da, waren ihre letzten Worte. Ein Soldat beobachtete das Ganze und kam zu mir und meinen beiden Schwestern rüber: ‘Deine Mutter? Das kannst du vergessen. Die ist tot. Die kommt nicht wieder.’ Ich war erstarrt und wusste nicht, was ich davon halten würde. Unsere Mutter kommt nicht zurück? Ich konnte es nicht glauben. Fakt ist aber, dass sie tatsächlich nie wieder kam. Ich weiß bis heute nicht, was damals passiert ist.

Nachdem unsere Mutter uns allein gelassen hatte in dem Flüchtlingslager, kamen wir drei Kinder in ein Heim. Dort gab es eine Bühne, auf die alle Kinder immer wollten, weil man dort den Familien präsentiert wurde, die Kinder adoptieren wollten. Uns war gleich klar, dass wir von diesem Zeitpunkt an getrennt sein würden. Die Armut war auch für ein Kind einfach zu greifbar real. Ziemlich schnell wurden auch wir auf die Bühne gestellt. Eine Familie sagte zu einem Betreuer: ‘Die nehmen wir. Die ist schon 10 Jahre alt und kann arbeiten.’ Meine mittlere Schwester wollte niemand haben, da sie in dem anstrengenden Alter von vier Jahren war. Ich weiß nicht, ob der Versuch ihr einen neuen Namen zu geben und sie äußerlich anders zu gestalten etwas gebracht hat, sie letztendlich doch noch zu vermitteln. Meine jüngste Schwester wurde von einer Familie adoptiert, die gerade ein Kind verloren hatte. Als Ersatz sozusagen.

Mir ist es in meiner Pfegefamilie schlecht ergangen. Ich musste von morgens bis abends hart arbeiten. Der ganze Haushalt wurde von mir geführt. Ich bin mit 18 von zu Hause ausgezogen, da ich meinen Mann kennenlernte und wir heirateten. Wir bekamen zwei Kinder, zwei Jungs, und führten ein sehr glückliches Leben. Vor 23 Jahren ist er dann an körperlichem Versagen gestorben. Ich habe sehr gekämpft um ihn. Aber der Tod war stärker.

Meiner kleinen Schwester erging es besser in der Kindheit: sie wurde von ihren reichen Eltern sehr geliebt. Heute hat sie viel geerbt und kann drei Häuser ihr Eigen nennen. Allerdings hat sie einen grausamen Mann, der ihr ALLES verbietet. Ich kann nicht einmal mit ihr telefonieren. Daher haben wir sehr wenig Kontakt.

Was aus meiner mittleren Schwester geworden ist, das weiß ich ebenso wenig, wie was aus unserer Mutter geworden ist. Da sie einen anderen Namen bekam, habe ich keinen Ansatzpunkt, nach wem ich suchen könnte. Was aus meiner Mutter geworden ist, will ich nicht wissen. Sie hat drei kleine Kinder zurück gelassen und es interessiert mich nicht, wie es ihr geht. Sie hat sich auch nicht für uns interessiert.

Heute habe ich einen Freund, mit dem ich mich
ab und zu treffe. Aber ich bin lieber allein, wenn ich ehrlich bin. So ist das Leben eben. Und nun bin ich schon bald 80 Jahre alt.

Mir ging diese Geschichte sehr nahe. Diese Frau hat seit fast 70 Jahren weder ihre Mutter noch ihre mittlere Schwester gesehen. Sie hat ein paar Anläufe genommen, um vor allem ihre Schwester zu finden. Doch durch den anderen Namen, den sie damals bekam, sieht sie keine Chance dieses Puzzle ihrer Familie zusammen zu fügen.

Dieses Schicksal entstand nur durch Krieg. Eine Seele wurde dadurch schwer beschädigt. Menschen, die sich mal sehr nahe waren, wurden auseinander gerissen und manch einer handelte, wie er es vielleicht nie hätte tun müssen. KRIEG ist nur Dunkel. Im Krieg befindet sich kein LICHT.

Ich würde dieser Frau so gerne helfen, da mich ihr Schicksal wirklich berührt. Vielleicht deshalb, weil es für mich so schwer vorstellbar ist, so etwas erlebt zu haben.

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flickr Photo by trickyvickylynn

Briganti

‘Heißt du richtig Gitte oder Brigitte?’ Diese Frage bekomme ich so unzählige Male gestellt, dass ich mal über meinen Namen aufklären möchte:

Gitte stammt aus dem Keltischen und Altirischen und bedeutet ‘die Erhabene’. Die altirische Lichtgottheit ‘Brighid’ ist heute noch die Nationalheilige Irlands und ist als Brigitta von Kalidare bekannt.

Weissu Bescheid!

Habt auch ihr einen schönen Namenshintergrund?

Can you remember

Ich kam 1984 als Erdenbürger der schönen DDR auf diese Welt. Und ich muss feststellen, dass es eine Menge schöner Sachen gab. Einige sind ein wenig weggerückt, da man sich mit zunehmendem Alter auch nicht mehr damit beschäftigt. Durch eine simple, aber nicht gezielte, Suche bei www.youtube.com, kam ich auf folgende schöne, alte Geschichten:

[Link]

Da ich nicht weiß, wie der Anteil an ‘Westbürgern’ (ich finde dieses Wort echt blöd) meiner Leser ist, frage ich einfach mal in die Runde, wer was und woher aus den ‘guten alten Zeiten’ kennt:

‘Plumps’

:

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‘Pittiplatsch’

:

:

‘Das Spielhaus’

Könnt ihr euch erinnern? Und wenn ja, an was? Und wer kann mir was zu ‘Im Hochhaus spukts’ sagen?

Freue mich auf eure Antworten :-)

Frum?

Also Sachen gibt es, die ich täglich beobachte und die mir manchmal echt lange in der Rübe da oben den Platz rauben (besser: sich den Platz nehmen, den sie brauchen).

Heute am Strand zum Beispiel habe ich unzählige Ameisen beobachtet, die es immer wieder interessant fanden an meinem Bein hochzuklettern. Als der Wind dann zu stark wurde, habe ich mich in den Strandkorb verzogen und von dort aus die kleinen Tierchen weiter beobachtet. Da stellte sich mir die Frage, wie es wohl für eine Ameise ist, wenn ein Windstoß ihnen ein paar Sandkörner auf den Körper bläst? Sie können zwar das sechs- bis siebenfache ihres Körpergewichtes tragen, aber wie fühlt es sich für eine Ameise an, wenn da solch ein Sandkorn einfach ‘kawumm’ auf ihren Körper prasselt? Ist das dann wie für uns mit einem Kieselstein beworfen zu werden oder eher mit einem Ziegelstein?

Wenn man morgens ganz früh aufsteht und sich die Blumen dieser Welt mal ansieht, dann ‘schlafen’ diese meistens noch. Das heißt, dass ihre Köpfe die Blüten vollkommen zusammgezogen haben und sie nichts an ihr ‘Inneres’ lassen. Wieviel Kraft kostet es eine Blume dann, sich wieder vollkommen zu entfalten? Wäre es vergleichbar mit ein paar Liegestütze für uns Menschen? Oder eher einen Stock vom Boden aufzuheben? Oder benötigen Blumen dafür so viel Kraft, wie ein Mensche, der den Mount Everst besteigen will? Ich weiß es wirklich nicht…

Und was ist mit einem Stuhl, der einen dicken Menschen aushält? Sind die Teilchen aus denen der Stuhl besteht dann gestresst oder ist denen das vollkommen egal? Mögen sie lieber einen schlanken Menschen oder sind sie froh, wenn sie was zu tun haben, wenn eine korpulentere Person vorbei kommt?

Es gibt so viele Fragen in meinem Kopf…

Ich suche die Antworten und werde sie finden…

P.S.: Nur zur Information, ich habe KEINE Drogen genommen!