Zugegeben, mich nerven diese ganzen Social Networks. Der anfängliche Hype und der Spaß sind über die Jahre irgendwie verflogen. Nicht, dass ich mich schon seit Ewigkeiten darin bewege, aber seit meinem Anfangsjahr 2008 ist nach Social Network Zeitrechnung bis heute schon ein kleines Jahrhundert verstrichen. (Übrigens versuche ich seit geschlagenen 20 Minuten meinen aller ersten Tweet zu finden – ohne Erfolg.) Eigentlich kann ich selbst kaum glauben, dass ich einmal bei 126 Seiten angemeldet war. 126. Das ist eine ganze Menge, wie ich finde. Nun beschränke ich meine Anwesenheit nur noch auf ein paar wichtige Accounts, weil die Pflege einfach zu lange dauert und irgendwie ist man auch erwachsen geworden. Wozu der ganze Quatsch? Jetzt mal im ernst, kein Mensch benötigt fünf Video-Accounts! Am Ende wird doch eh alles bei YouTube hochgeladen. (Übrigens heiße ich da FraLehmann und versuche seit Beitritt meinen Namen zu ändern – auch ohne Erfolg).
Der größte Reizfaktor ist für mich derzeit Facebook. Immer wieder irgend eine Blödsinns-Änderung die kein Mensch braucht. Denn wenn ich eine Chronik über mein Leben haben wollte, würde ich sie in Form eines Fotobuches anlegen, damit meine Enkel auch noch eine Erinnerung an ihre schrumpelige Oma haben. Und auch gegen meine 700+ Freunde im Gesichtsbuch habe ich generell nichts. Nur ist mir der Input mittlerweile zu viel und völlig egal, abgesehen von einigen wenigen Leuten. (Also bitte nicht persönlich nehmen.)
Deswegen bin ich jetzt bei Path. Eine reine Smartphone Applikation. Ohne Anwendung für den PC oder Mac. Ohne Schnickschnack. Einfach nur das, was ich ursprünglich im Social Network wollte und wozu ich ein Smartphone für sinnvoll halte. Dort ist es nicht nur wunderschön, also optisch und menschlich, sondern auch total knorke. Zwar sind dort noch nicht viele Personen vertreten, aber das macht rein gar nichts. Ich liebe path auch so. Alleine die Fotoanwendung und die Schlaffunktion. Einfach himmlisch.
Jetzt kommt ihr sicher alle zu path.com. Aber ich kann euch versichern, dass ich euch eh als Freund adde.




Sam kann nicht lügen, deshalb ist er in seinem Job als Verkäufer auch nicht erfolgreich. Als seine Frau Marie (Naomi Watts) auch noch die Scheidung einreicht, knallen bei Sam die Sicherungen durch. Die Schuld an seinem Versagen gibt er dem System und an dessen Spitze, Präsident Richard Nixon. Sam plant, ein Flugzeug zu entführen, um damit ins Weiße Haus zu fliegen und den Präsidenten zu töten. Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn. Mit Sean Penn, Naomi Watts, Don Cheadle.

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