Posted: February 3rd, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: Achtsamkeit, Angst, Augen, Erde, Erlebnis, fühlen, Geduld, Gefühl, Hoffnung, Körper, Leben, Leere, Liebe, Menschen, Ohren, Schwarz, Stille, stumm, Suche, Weiß, Welt, Zeit |
In den unendlichen Weiten deines Ichs wirst du immer wieder Raum finden, den du nicht zu füllen weißt. Die Leere dort drinnen wird dir komisch vorkommen, aber mit der Zeit wirst du sie akzeptieren. Deine Fragen werden Antworten mit sich bringen und du wirst dich vollkommener fühlen.
Unendlich viel Schwarz kannst du nicht durch einen Tropfen Weiß auffüllen. Du wirst es versuchen. Immer und immer wieder. Und vielleicht gelingt es dir ja das Dunkel ein wenig zu erhellen. Nur ein kleines bisschen. Ganz wenig.
Man ist immer allein, wenn es um einen selbst geht. Wo einst Menschen um dich waren, stehen verstumme Körper um dich. Sie werden dir nicht zuhören. Du musst dir selbst zuhören. Auf der Suche nach Ohren und Augen wirst du bei dir selbst ankommen. Auf den Rest kannst du dann gut und gerne verzichten.
Posted: January 12th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: Anfang, Ende, Erde, Fortschritt, Gefühl, Glaube, Hoffnung, Kreis, Leben, Liebe, Mensch, Ziel |
Gib nicht auf
Du bist gleich da
Und dann vergisst du das was vorher war
Du bist gleich da
Du bist gleich da
Am Ort wo vor dir keiner war
Halte durch
Du bist ganz nah
Und dann vergisst du das was vorher war
Und nichts hält dich auf
Nichts bringt dich zum Steh’n
Denn du bist hier, um bis ans Ende zu geh’n
Kein Weg ist zu lang
Kein Weg ist zu weit
Denn du glaubst an jeden Schritt
Weil du weißt
Irgendwann schließt sich der Kreis
Irgendwann schließt sich der Kreis
Halte durch
Bleib jetzt nicht steh’n
Das Ziel ist dort im Nebel schon zu seh’n
Kannst du es seh’n?
Kannst du es seh’n?
Das Ende ist kaum noch zu verfehl’n
Denn nichts hält uns auf
Nichts bringt uns zum steh’n
Denn wir sind hier, um bis ans Ende zu geh’n
Kein Weg ist zu lang
Kein Weg ist zu weit
Denn ich glaub an jeden Schritt
Weil ich weiß
Irgendwann schließt sich der Kreis
Irgendwann schließt sich der Kreis
Gibt nicht auf
Du bist gleich da
Am Ort wo vor dir keiner war
by Silbermond
Posted: October 20th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: fliegen, Flug, Flügel, Gefühl, Gesetz, Himmel, Hummel, Käfig, Leben, Liebe, Menschen, Verhältnis |
Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt trotzdem.
Sagst du jetzt immer noch, ich kann etwas nicht?
Posted: October 3rd, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: cam, Erde, Freude, Gefühl, Herz, Leben, Liebe, Menschen, pic, pictures, Post, Umgebung, Welt |
You can gaze my 1try with a big cam under the following link:
http://www.ipernity.com/doc/fraulehmann/album/152056
Posted: September 17th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: Ader, Alltag, Antworten, Arbeit, Audrey Hepburn, Aufgabe, Denken, Engel, Farben, Fragen, Gedanken, Gefühl, Herz, Innenlicht, Kühlschrank, Leben, Licht, Liebe, Luxus, Menschen, Müdigkeit, Naht, Pause, Richtung, Schein, Schuhsohle, Trott, Wort |
Die Liste an Aufgaben scheint endlos zu sein. Ist eine abgearbeitet, rückt die nächste nahtlos nach. Wie sehr sehnt man sich eine Pause herbei! Schlafen ist Luxus. Und der ganze Rest schmeckt nach Müdigkeit.
Vor dem Kühlschrank stehend, strahlen die Farben durch das gelbliche Innenlicht. Ein sattes Grün und ein Bananengelb. Aber schmecken tut alles nach fader Schuhsohle. Und es rutscht auch ähnlich Richtung Magen. Nicht, dass wir uns beschweren sollten, aber manchmal tut ein bisschen Umherheulen gut.
For beautiful eyes, look for the good in others; for beautiful lips, speak only words of kindness; and for poise, walk with the knowledge that you are never alone.
Audrey Hepburn
Und dann reißen wir uns zusammen. Für wen nochmal? Das Rad rollt und wird immer Rollen, wenn man es pflegt. Der Rubel rollt weniger, aber auch das bringt uns nicht um. Das Wort Trott ist dämlich, aber ja, es ist Trott. Das ist die Antwort auf die Frage. Nicht auf Alles und auch nicht für jeden.
Posted: January 8th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: Alltag, Auge, Bein, Bestimmung, Blei, Brücke, Eigenschaft, einleuchten, Entscheidung, Erde, Feder, Gedanken, Gefühl, Handeln, Herz, ICH, Individualität, Kapazität, Klartext, Kleiderschrank, Konflikt, Lachen, Leben, Lebensweg, leicht, Licht, Liebe, Menge, Mensch, Menschen, Punkt, Realität, Reinigung, Rutsche, Sache, Schritt, schwer, Situation, Stärke, Symbole, Tag, Tonne, Tür, Überlegung, Veränderung, Verhalten, Wandlung, Weiche, Zeichen, zögern, Zukunft |
Lieber das kleine Schwarze oder das lange Rote? So stehen wir täglich vor dem Kleiderschrank des Lebens. Mit unserem Augenaufschlag öffnen wir jeden Tag die mächtigen Türen zum Leben. Und dann schwingen wir uns in die Rutsche der Entscheidungen. Ob es die Menge der Zahnpasta auf den Borsten ist oder wann wir jemandem ein Lachen schenken.
Manchmal gelangen wir an einen Punkt, wo die Sache mit den Entscheidungen viel von einem abverlangt. Lebensverändernde Entscheidungen. Sie sind so schwer wie eine Tonne Blei, das Resultat aber leicht wie eine Feder.
Wer zu lange zögert, bevor er einen Schritt macht, verbringt vielleicht sein ganzes Leben auf einem Bein.
Anthony de Mello
Manchmal stehe ich gefühlt endlos lange auf einem Bein und merke es erst, wenn ich kurz vorm Umkippen bin. Mittlerweile ist mein eines Bein so sehr angegriffen von der einseitigen Belastung, dass ich vor Schmerzen schneller zu einer Entscheidung komme. Merke: es muss also nicht erst weh tun, bevor man zu einer Entscheidung kommt. Vielleicht gelingt mir das zukünftig noch besser.
photo credit: Jan the manson {condemns stealing pictures}
Posted: December 29th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Bewusstsein, Ehrlichkeit, einleuchten, Entscheidung, Entwicklung, Ereignis, Existenz, Geburt, Gedanken, Gefühl, Gericht, Gewalt, Haus, Hilfe, Inhalt, Körper, Leben, Liebe, Meinung, Mensch, Menschen, Moment, Mühe, präzise, Psyhe, Schnecke, Schutz, Seele, Symbole, Text, Tiere, Trost, Umwelt, Ursache, Verletzung, Verzeihung, Vorstellung, wachsen, Wahrnehmung, Weg, Wirkung, Wohnraum |
Wie einfach ein Schneckenhaus zu zerstören ist. Dabei dient es doch eigentlich zum Schutz vor Verletzungen. Ist es einmal zerstört, ist der Inhalt schutzlos ausgeliefert und dem sicheren Tod geweiht. Eine Schnecke kann sich kein neues Haus suchen oder zu jemandem in ein anderes Haus ziehen. All die kostbare Mühe es aufzubauen und wachsen zu lassen, in einem Moment genommen. Ich weiß nicht, ob eine Schnecke dann weint oder wütend ist. Ich weiß auch nicht, ob sie Trost oder Hilfe bekommt. Und ich weiß auch nicht, was die Schnecke ihren Kindern erzählt.

Wenn ich einer Schnecke in die Augen schauen müsste, kurz nachdem ich ihr Haus zerstört habe, würde ich wütend, weinend und ohne Worte vor mir selbst stehen und um Verzeihung bitten. Ich bin aber nicht du! Und ich glaube, das ist auch gut so. Mir hat die Schnecke bereits verziehen.
Wie ähnlich der Mensch einer Schnecke in vielerlei Hinsicht ist. Und wie unterschiedlich wir Schnecken doch sind.
photo credit: thiemadotcom
Posted: December 23rd, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Abend, Aggression, Alltag, Ansammlung, Bockwurst, Casino, Couch, Entscheidung, Film, flippstevölligaus, Gedanken, Gefühl, Gehirn, Geschehen, Kerze, Kissen, Konsum, Leben, Liebe, Manipulation, Meinung, Menschen, nicht gut, normal, Pausen, Realität, Schrott, Seele, Sinn, Sofa, Strand, Symbole, Tag, Traum, Trott, Wein, Welt, Werbung, Wohnung, youtube |
Ihr sitzt nach einem harten und anstrengenden Tag gemütlich auf dem Sofa. Die Kerzen flackern still vor sich hin und euer Glas Wein schmeckt nach frisch gepressten Trauben. Ein schöner Film macht euren Abend komplett. Aber plötzlich werdet ihr wütend. Ihr könntet die Couchkissen zerreißen und euer Glas dem Boden gleich machen. Was euch so aufregt? Werbung! Gerade noch ward ihr mit Leonardo DiCaprio am Strand oder mit George Clooney im Casino. Und plötzlich klebt ihr zwischen Milchschnitten, Waschpulver und schleimigen Versicherungsvertretern. Vollkommen entrissen, dem schönen Traum, der einzigartigen Flucht. Dieses laute und bunte Werben von unnützen Dingen ist wie ein Schlag mitten in mein Gehirn. Und wie ihr merkt, macht es mich überhaupt nicht aggressiv. Da lobe ich mir die wenigen, ruhigen Werbepausen, der Sinn sei mal dahingestellt, die tatsächlich auch auf den Hausfrauenkanälen laufen:
[Link]
Oder was meint ihr? Bezogen auf den Spot, nicht auf Werbung allgemein, denn auf die kann man ich verzichten!
Den Originaltrack von Sophie Hunger ‘Walzer für Niemand’ gibt es hier.
Posted: December 18th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Annahme, Anregung, Arbeitsmütze, Augenblick, Ausblick, Befreiung, Besinnung, Bestimmung, Bewusstsein, Dank, Daumen, Ding, Ehrlichkeit, Eigenschaft, Energie, Entscheidung, Entwicklung, Ereignis, Erfahrung, Erinnerung, Erlebnis, Farbe, Freiheit, Frieden, Gedanken, Geduld, Gefühl, Gegebenheit, Geschehen, Glückwunsch, Grashalm, Griff, Handballen, ICH, Jahr, Klarheit, Kopf, Kraft, Last, Leben, Lebensweg, Licht, Liebe, Mahlzeit, Mensch, Menschen, Mittagessen, Offenheit, Philosophie, Reinheit, Restaurant, Schönheit, Schritt, Schultern, Seele, Sinn, Tag, Ton, Überlegung, Volk, Vorstellung, Wahrnehmung, Weg, Welt, Wissen, Zeichen, Zeit, Zelle |

Der saftig, grüne Grashalm zwischen meinen beiden Daumen und den Handballen sieht so friedlich aus. Erst wenn ich einen Ton daraus hervor bringe, scheint die Welt um mich herum zum Leben zu erwecken. Manchmal treffen wir uns zum Mittagessen. Ihn kennen alle und wenn er das kleine Restaurant betritt, ruft er halblaut ‘Mahlzeit’. Dabei fasst er mit einem gekonnten Griff an seine Arbeitsmütze und legt sie neben sich ab. Seit einem Jahr bedeutet mir die Farbe ‘weiß’ sehr viel. Die Reinheit und Klarheit verzaubert mich im Handumdrehen. Es ist, als wenn wir miteinander kommunizieren können. Ich freue mich immernoch sehr über den Schritt, Dinge losgelassen zu haben. Auch Menschen. Eine Last fiel von meinen Schultern und es war wie der Befreiungsruf eines unterdrückten Volkes. Jede Zelle in mir war plötzlich voller frischer und neuer Energie. Die wenigen unangenehmen Dinge sind längst weit weg gerückt. Ich überlege noch, wozu das gut ist oder eb es überhaupt gut ist … .
photo credit: net_efekt
Posted: December 11th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Aktion, Anfang, Arbeitstisch, Außenwelt, Bett, Brücke, Decke, Energie, Entwicklung, Erde, Freiheit, Gedanken, Gefühl, Geschäft, Grund, Grundstein, Herz, Highlight, ICH, Kausalität, Klartext, Kraft, Kühlschrank, Lampe, Leben, Licht, Liebe, Menschen, Papier, Phase, Plan, Position, Provisorium, Radius, Sache, Sauerstoff, Schreibtisch, Selbständigkeit, Situation, Tagen, Thema, Toilette, Umfeld, Ursache, Weg, Wirkung, Wohnung, Zeit |

Da habe ich sie nun, die Ursache und ihre Wirkung. Wie sagen ganz schlaue Leute immer: ‘Wer das Eine will, muss das Andere mögen.’ Seit Tagen bewege ich mich im Radius zwischen meinem Bett, dem Kühlschrank und dem Arbeitstisch. Ab und zu natürlich auch auf die Toilette. Aber das ist langsam auch kein Highlight mehr. Dabei scheint es ununterbrochen dunkel da draußen zu sein. Hängt wohl an der dauerhaft eingeschalteten Provisoriumslampe an der Decke. Warum macht Licht in der Wohnung die Außenwelt eigentlich dunkler? Genug schräge Gedanken geäußert. Ich widme mich dann mal wieder der Wirkung, deren Ursache ich immernoch toll finde. Bitte nicht heulen, weil es hier wegen der Selbstständigkeit momentan so ruhig hier ist.
photo credit: Sholeh Prochello
Posted: November 27th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Begegnung, Bewusstsein, Club, Ding, Erinnerung, fliegen, Frieden, Gedanken, Gefühl, Glück, Gott, Grundstein, ICH, Individualität, Insel Usedom, Jahr, Jetzt, Kalender, Kopenhagen, Leben, Liebe, Meer, Menschen, NRW, Peace, Präsident, Richtung, Sand, Sonne, Swingerclub, Sympathie, Umzug, unglaublich, Video, Wahrnehmung, Weite, WIR, Zeit, Zuckung, Zukunft |
Wenn ich auf den Kalender schaue, dann kann ich es kaum fassen, dass das Jahr schon wieder in den letzten Zuckungen steckt. Dabei ist die Zeit dieses Jahr viel langsamer vergangen, als die Jahre zuvor. Gefühlt zumindest. Das muss wohl an meiner intensiven Lebensweise liegen.
Wenn ich zurückblicke, dann fallen mir folgende Dinge spontan ein:
- Die unzähligen Nächte auf den Straßen und in den Clubs von Kopenhagen.
- Sonne, Sand und das Meer satt, geteilt mit zu vielen Urlaubern.
- Das erste mal geflogen.
- Einen Swingerclub mal von Innen betrachtet und gemocht.
- Unglaubliche Begegnungen gemacht, ausgeweitet und Bänder geknüpft.
- Viele neue Denkrichtungen und Informationen eingeholt.
- Erneut mit einem 3,5 Tonner meinen Umzug alleine gefahren.
- Das erste mal Sympathien für einen amerikanischen Präsidenten gehegt.
- Einen Grundstein für meine berufliche Zukunft gelegt und darauf weitergebaut.
Manche Dinge scheinen so fern zu sein, obwohl sie in diesem Jahr stattgefunden haben. Die Erinnerung daran ist schön, aber bald kommt ein neues Jahr und die Zeit von dir, liebes 2008, ist dann abgelaufen. Der Rückblick wird mich nicht voranbringen, darum überlasse ich die Zeit jetzt der Zeit und konzentriere mich wieder auf das Jetzt. Und wie seht ihr das so?
Posted: November 21st, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Auge, Bewusstsein, Bild, Dänemark, Emotion, Ereignis, Erlebnis, Fehler, Form, Fragen, Freundin, Frieden, Gedanken, Gefühl, Gehirn, Gesellschaft, Gespräch, Gott, Grund, Herz, ICH, Kapazität, Kleinkind, Kommentar, Kopenhagen, Kopf, Leben, Lebensweg, lernen, Liebe, Mensch, Menschen, Offenheit, Peace, Penner, Persönlichkeit, Phase, Rückkehr, Satz, Überlegung, Urteil, Veränderung, Verhalten, Verknüpfung, Versager, Vorstellung, Vulgarität, Wahrnehmung, Weg, Welt, Wissen, Wissensstand, Wort |
Ich fühle mich manchmal wie ein erwachsenes Kleinkind. Die Fragen in meinem Kopf könnten durchaus aus der Phase einer 3 jährigen stammen, die die Welt entdeckt. Dabei habe ich gelegentlich das Gefühl, dass ich mit meinem Wissensstand und meiner Persönlichkeit Menschen nicht gerecht werde. Ab und zu überkommen mich eben diese negativen Eigengedanken. Vollkommen grundlos und vollkommen unsinnig! Denn niemand muss jemandem auf der Welt gerecht werden oder der Welt genügen. Trotzdem suchen mich diese Plagegeister heim und ich bin in solchen Momenten eher schwach und regungslos, als stark und selbstbewusst.
Mir hat eine ehemalige ‘Freundin’ nach meiner Rückkehr aus Kopenhagen auf den Kopf zugesagt, dass ich versagt hätte, in Dänemark. Wenn ich an diesen Satz zurückdenke, dann sehe ich vor meinem geistigen Auge ganz klar, dass ich solche Sätze in meinem Leben nie wieder hören möchte und sie auch nicht brauche! Es bleibt allein Gott überlassen, etwas zu meinem Leben zu sagen und selbst das tut er nie in Form eines Urteils oder sonst wie.

Niemand ist auf diesem Planeten ein Versager! Fehler sind zum verzeihen da! Unser Gehirn hat die Kapazität neue Verknüpfungen durch Lernen zu schaffen! Wieso sollte es also Versager geben? Nicht alles, was man im Leben tut, muss der ‘Gesellschaft’ gefallen. Das, was mir gefällt und mich glücklich macht, das ist meine Gesellschaft! Damit umgebe ich mich und da darf ich auch ICH sein.
P.S.: Ich möchte euch die Überlegung mit auf den Weg geben, warum Menschen ‘Penner’() so verachten? Ist es, weil sie nicht ins Bild der ‘Gesellschaft’ passen oder weil sie schlicht weg den Lebensweg eines ‘Penners’ nicht akzeptieren können?
photo credit: loop_oh
Posted: November 4th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Alltag, Anfang, Annahme, Aura, Ausblick, Ausgang, Begegnung, Bemerkung, Bestimmung, Bevölkerung, bewegen, Bewusstsein, Bild, Bilder, Blick, Dank, Eigenschaft, Einklang, Emotion, Energie, Erde, Ereignis, Erfolg, Erinnerung, Existenz, Fazit, Film, fliegen, Flugzeug, Fragen, Freude, Freunde, Frieden, Gedanken, Gefühl, Geld, Gemeinsamkeit, Geschehen, Gesellschaft, Gesetz, Gespräch, Gesundheit, Gewalt, Gier, Glück, Gott, Haut, Herz, Hilferuf, Hintergrund, Hoffnung, Hund, ICH, Individualität, Interieur, Konsum, Kontrolle, Körper, Kraft, Krieg, Leben, Lebensstil, Leute, Licht, Liebe, loslassen, Manipulation, Mensch, Menschen, Offenheit, Person, Persönlichkeit, Pflicht, Plan, Politik, Preis, Profit, Prozedur, Quelle, Ratzpekt, Realität, Schicksal, Seele, Selbständigkeit, Sinn, Sinne, Stärke, Suche, Suizid, Symbole, USA, Vergangenheit, Verhalten, Verkäufer, Verständnis, Weg, Wort, Zeichen, Zeit, Ziel |
Am Sonntag Abend zappten wir uns durch das Fernsehprogramm. Da die meisten Filme nur noch wenige Minuten liefen, blieben wir bei einem stehen, der gerade erst begonnen hatte: ‘Attentat auf Richard Nixon’ mit Jean Penn passte zum Einen zu den Präsidentschaftswahlen in den USA und zum Anderen versprach der Schauspieler eine klasse Darbietung zu bringen.
TV Programm
Attentat auf Richard Nixon – 02.11.2008 00:05 – ARD
Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn.
Sein Hund ist der einzige echte Freund, den Sam (Sean Penn) noch hat. Bekommt er sein Leben wieder in den Griff?
Sam kann nicht lügen, deshalb ist er in seinem Job als Verkäufer auch nicht erfolgreich. Als seine Frau Marie (Naomi Watts) auch noch die Scheidung einreicht, knallen bei Sam die Sicherungen durch. Die Schuld an seinem Versagen gibt er dem System und an dessen Spitze, Präsident Richard Nixon. Sam plant, ein Flugzeug zu entführen, um damit ins Weiße Haus zu fliegen und den Präsidenten zu töten. Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn. Mit Sean Penn, Naomi Watts, Don Cheadle.
Ich weiß nicht, wie viele von euch den Film gesehen haben. Mein Gefühl während fast jeder Szene war absolute Nachempfindung. Und ich kann euch genau sagen warum:
- Sam Bicke hat die Lügen satt, die er den Kunden auftischen muss, um Geld für sein Leben zu erhalten.
Ich hätte einen ‘für die Gesellschaft’ guten Job haben können, in dem ich durch Lügen ein monatliches Gehalt zum Leben gehabt hätte.
- Sam Bicke hört niemand zu. Seine Persönlichkeit wird von niemandem wahrgenommen oder angenommen.
In meiner Jugend, und teilweise noch heute, habe ich mich nie ernst genommen gefühlt. Das geht sogar so weit, dass ich sagen würde, das mein ICH nie repsektiert wurde/wird.
- Sam Bicke ist intelligent. Er hat Ideen und steht zu 100% hinter ihnen. Die perfekte Voraussetzung für eine 100% Umsetzung. Aber niemand nimmt ihn und seine Ideen für voll.
Ich bin intelligent und zielstrebig, um meine Ideen zu 100% umsetzen zu können. Doch Unterstützung bekomme ich dabei herzlich wenig.
- Sam Bicke versucht seine Gefühle und Gedanken in Worte zu packen. Doch niemand ‘will’ oder ‘kann’ ihn verstehen. Das Gesprochene wird schnell falsch interpretiert.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich meine Gedanken und Gefühle auch nicht in Worte packen kann. Trotzdem versuche ich es und dabei werde ich oft falsch verstanden.
- Sam Bicke hat einen schwarzen Freund. Durch sein ‘Anderssein’, nämlich seiner Hautfarbe, wird er von der ‘Gesellschaft’ teilweise respektlos behandelt. Er hat resigniert und lebt damit.
Meine Freunde werden oft schief angeschaut und nicht ernst genommen, weil sie anders denken, als die ‘Gesellschaft’.
- Sam Bicke übt Kritik am politischen System. Er erkennt die falschen Versprechen der Regierung und wehrt sich nach Außen sowie nach Innen dagegen.
Ich habe festgestellt, dass ich nicht so leben kann, wie die ‘Gesellschaft’ es gerne hätte. Meine Offenheit das zu zeigen, stößt nicht überall auf Gegenliebe.
- Sam Bicke erlebt Phasen, in denen er sich so allein fühlt, das sein Körper förmlich betäubt ist oder er die Kontrolle über ihn verliert.
In meiner Jugend habe ich schwere Wutausbrüche gehabt, wenn ich nicht reskepktiert worden bin. Ich habe mich taub in eine Ecke zurückgezogen und hatte üble Gedanken für meine Mitmenschen übrig.
Durch die vielen Parallenen, und ich habe nur einige Beispiele aufgezählt, habe ich mich teilweise in Sam Bicke gesehen. Der Film steckt, mit Ausnahme des geplanten Attentats, voller Nachempfindung meinerseits. Das System in dem wir leben, empfinde ich ebenfalls als erkrankt. Der Preis, sich dem nicht zu ergeben, ist hoch! Ich habe mich soweit unter Kontrolle, dass ich das mit mir allein ausmachen kann. Meinen Weg werde ich fortsetzen und ich danke Gott dafür, dass es Menschen gibt, die mich verstehen und ich nicht wie Sam Bicke handele.
Posted: October 17th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Annahme, Antwort, Aufgabe, Außenseiter, Begegnung, Bemerkung, Bestimmung, Bewusstsein, Dank, Ding, Emotion, Energie, Entwicklung, Erde, Erinnerung, Familie, Fragen, Frieden, Gast, Geburtstag, Gedanken, Gefühl, Geld, Geschehen, Geschichte, Geschirr, Gesellschaft, Gier, Globalisierung, Glück, Gott, Haus, Herz, Home, ICH, Individualität, Kinder, Kontakt, Kopf, Körper, Kraft, Leben, Licht, Liebe, loslassen, Macht, Manipulation, Meinung, Menschen, Mikroskop, Moment, Muster, Muttermilch, normal, Offenheit, Ostsee, Prinzessin, Puppen, Ratzpekt, Schönheit, Schule, Sinn, Sinne, spielen, Staat, Stärke, Stimmung, Suche, Symbole, Tag, Thema, versklaven, Verständnis, Vollendung, Wahrnehmung, Weg, Weite, Welt, Wissenschaft, Zeichen, Zeit, Ziel |
Manchmal frage ich mich, ob wir so geboren werden, wie wir jetzt sind. Ist etwas an dem ‘das ist meine Bestimmung’? Und wenn ja, ab wann beginnt die Bestimmung eines jeden Einzelnen von uns? Ein alter Mann kämpft unter seiner Brücke auf Leben und Tod gegen die Kälte, war das schon im Mutterleib vorherbestimmt? Barack Obama ist Präsidentschaftskanditat der Vereinigten Staaten von Amerika, war das immer seine Bestimmung?

Ich selbst war einmal Kind und kann mich noch sehr gut an die Dinge erinnern, die da abliefen.() Ich war eine sehr gute Schülerin, eigentlich immer die Klassenbeste. Nach der Schule traf ich mich gern mit ein paar Mädels um zu Spielen. Wir waren Prinzessinnen, Puppenmuttis und Lehrerinnen. Unser Haus war stets für alle Gäste offen, ebenso meine Familie. Ich erkannte frühzeitig, dass Menschen unterschiedlich sind. Darüber machte ich mir schon als kleines Mädchen viele Gedanken. Ich erinner mich noch gut an meinen 4. Geburtstag, wo ich so gar keinen verstanden habe. Dabei waren alle Geburtstagsgäste vertraute Menschen. Ich interessierte mich plötzlich für die Muster auf unserem Geschirr und fragte mich, wer das wohl gemalt hätte und wer sich soetwas Schönes ausdenkt. Als ich meine Gedanken frei äußerte, schauten mich alle merkwürdig an und die Bemerkung ‘du bist aber komisch’ ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Und ich kann euch versichern, dass das bei Weitem die einfachsten Gedanken in meinem Kopf waren/ sind! Da ich bis heute die selben Denkmuster aufweise, frage ich mich, ob etwas mit der Muttermilch die ich bekam nicht stimmte oder ob Gott mich so vorgesehen hat für diese Welt?
Heute weiß ich, dass diese Art zu mir gehört und mich ausmacht. Verstehen und akzeptieren tun sie nur die Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin. Von der ‘allgemeinen Gesellschaft’ wird man ziemlich schnell aussortiert als ’sonderbar’ oder ‘komisch’. Hier frage ich mich, wer überhaupt darüber entscheidet, was ‘Normal’ ist und was nicht. Und was macht einen ‘Außenseiter’ aus? Wenn ich mich dagegen entscheide mich in dem ‘Rad der Welt’ mitzudrehen, warum wird das nicht einfach angenommen? Lassen wir uns von Geld und Macht soweit manipulieren, dass nicht mehr der Mensch ansich zählt, sondern nur seine Fähigkeit zur Manipulationsbereitschaft honoriert wird?
Die Basis, die man zur Entstehung eines Menschen benötigt, ist Liebe. Wenn zwei Menschen in diesem Moment ein neues Lebenwesen zeugen, dann ist da nur Liebe und nichts als Liebe. Entlässt man diesen Menschen in die Welt, kann es passieren, dass die Liebe wie ein Tropfen Wasser im trockenen Erdboden versickert. Es entwickeln sich stattdessen Abwehrmechanismen, Zwänge und Ängste bahnen sich ihren Weg. Etwas zum Füllen der Lücke findet sich immer.
Meine Defizite kann ich seit knapp einem Jahr ausfindig machen und weiß sie auch zu kompensieren – mit Liebe! Wenn ich einmal keine Antworten auf meine Fragen finde, dann weiß ich, dass die Liebe immer da ist, in mir. Sich darauf zu besinnen, lässt mich zu meinem Weg zurück finden. Der Weg der Liebe!
photo credit: footloosiety
Posted: October 8th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Annahme, Antwort, Aura, Begegnung, Bewusstsein, Blatt, Dank, dichten, Emotion, Erde, Fragen, Freude, Frieden, Gedanken, Gedicht, Gefühl, Gewicht, Glück, Glühwürmchen, Gott, Haut, Herz, Himmel, ICH, Kraft, Leben, Licht, Liebe, Menschen, Papier, Peace, Schönheit, Seele, Symbole, UNS, Wahrnehmung, Zeit, Zusammentreffen |
Wenn zwei Glühwürmchen sich paaren, erhellt sich dann das Licht?
Wenn zwei Liebende sich begegnen, gewinnt die Liebe dann an Gewicht?
Wenn zwei Seelen sich treffen, ist die Verschmelzung beider dann Pflicht?
.
Wenn Gott auf ein Blatt Papier passt, wie groß muss dieses dann sein?
Wenn Liebe schmutzig sein kann, wer macht sie dann wieder rein?
Wenn Menschen zueinander grob sind, warum ist die Haut dann so fein?
.
Wenn die Augen strahlen und funkeln, nennt man das dann Glück?
Wenn das Herz verlangt was es verlangt, wer gibt ihm etwas zurück?
Wenn man die Zeit einfach genießt, verpasst man dann ein Stück?
by FrauLehmann
.Ich habe meine Antwort auf diese Fragen und schicke einen lieben Dank gen Himmel für unsere Begegnung. 
Posted: October 7th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Alltag, Angst, Annahme, Augenblick, Aura, Ausblick, Begegnung, Berührung, bewegen, Bewusstsein, Blatt, Blick, Blumen, Dank, Einklang, Emotion, Energie, Entdeckung, Entwicklung, Erde, Ereignis, Erlebnis, Farben, Fragen, Freiheit, Frieden, Gedanken, Geduld, Gefühl, Geruch, Geschehen, Gespräch, Gesundheit, Glück, Handeln, Helligkeit, Herz, Himmel, Hintergrund, Hoffnung, Horizont, ICH, Individualität, Kapillare, Körper, Kraft, Leben, Licht, Liebe, Luft, Lunge, Menschen, Moment, Natur, Offenheit, Peace, Persönlichkeit, Realität, Regen, Sauerstoff, Schallosie, Schönheit, Seele, Sonne, Stärke, Sterne, Suche, Symbole, Tag, Tiere, Umarmung, Umwelt, Vertrauen, Wahrnehmung, Wald, Welt, Wolken, Zeit, Ziel, Zusammentreffen |
Klare Sonnenstrahlen blitzen portuberanzenähnlich durch den winzigen Schlitz der Schallosie™. Meine Augen mühen sich noch die Helligkeit zu akzeptieren. Doch langsam befreie ich mich aus meinem Kuschelgemach und starte in den Tag.
Mein Ausblick zeigt die Farbenpracht der ällmählich welkenden Blätter. Ich freue mich auf alles, was heute kommen wird. Vollgetankt mit Energie sauge ich die frische Luft in meine Lungen und pumpe den reinen Sauerstoff in jede einzelne Kapillare meines Körpers. Dabei sind meine Augen fest verschlossen und öffnen sich erst kurz danach für den Blick gen Himmel. Der Horizont ist grenzenlos.
Begegnungen werden wir immer haben. Mich erstaunt dabei immer wieder das Misstrauen, was Menschen gegenüber ihres Gleichen haben. Kein Wort, nur Blicke bestimmen dabei die Gedanken und das meist darauf folgende Urteil. Und damit bescheißen sie sich alle selbst: die Angst davor enttäuscht zu werden, dominiert alles Handeln. Warum hat man vor etwas Angst, was noch nicht eingetreten ist? Fühlt sich Misstrauen so gut an, dass man es mit sich herum tragen muss?
Wenn wir in die Natur gehen, dann schenkt sie uns ihre Schönheit. Dann ist da kein Misstrauen, dass wir sie eventuell zerstören. Da ist nur reine Liebe, die uns geschenkt wird. Die Natur misstraut auch nicht ihres Gleichen. Sie lebt in ihrem natürlichen Einklang mit sich und ihrer Umwelt. Sie lügt sich nicht an, spricht aber klare Worte, die jeder versteht.
Nur wir Menschen misstrauen, lügen und zerstören damit vieles, wenn nicht sogar alles. Ich hoffe mir noch lange meine Offenheit gegenüber der Natur, aber auch den Menschen, erhalten zu können, denn das ist ein schönes Gefühl, was ich ungern in meinem Herzen vergraben möchte.
photo credit: MacAoda8
Posted: September 27th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Alltag, Aufgabe, Bewusstsein, Dank, Emotion, Energie, Entwicklung, Erfolg, Freiheit, Freude, Frieden, Gedanken, Gefühl, Glück, Herz, ICH, Kreativität, Leben, Licht, Liebe, Menschen, Seele, Spaß, Stärke, Wahrnehmung, Ziel |
Alles, was wir machen, ist mit Energie verbunden. Ob wir atmen und dabei unsere Lungen betätigen, wenn wir Leben zeugen und es dann in die Welt entlassen oder ob wir ein bestimmtes Ziel erreichen wollen und dabei manchmal über uns selbst hinauswachsen. Manchmal schwitzen wir dabei und der Kopf raucht bis zum Abwinken. Mal liegen dicke Felsbrocken zwischen dem Weg vom Tal zum Gipfel und mal kommen wir schwebend voran. Wichtig ist doch nur, dass wir bei allem, was wir machen, glücklich und wir selbst sind.
[Link]
Posted: September 24th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Augenblick, Dank, Emotion, Feder, Freiheit, Frieden, Gedanken, Gefühl, Geruch, Gespräch, Glück, Herz, IKEA, Individualität, Katalog, Kraft, Leben, Licht, Liebe, loslassen, Mama, Menschen, Schatzkammer, Seele, Stärke, Umzug, Vertrauen, Wein, Wohnraum, Wunsch, Zeit |
Jeder Ort ist anders. Und jedes mal stellt man sich auf die neuen Gegebenheiten ein. Ob es der Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist oder die Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke. Alles wird neu entdeckt. Mein Organisationstalent in allen Ehren. Aber alles kann ich nicht allein schaffen. Um so mehr, nahm ich heute die helfenden Hände meiner Mama entgegen. Sie ist mittlerweile auch ein paar mal umgezogen, ebenso wie ihr Lebensgefährte. Aus früheren Behausungen haben sich viele kleine Dinge angesammelt, die sie beide gern weitergeben möchte. Es fühlte sich an, wie das Beschreiten einer riesigen Schatzkammer. Ich flog wie eine Feder durch die Gänge und pickte willkürlich mit dem Finger Gegenstände heraus. Der vertraute Geruch und die Wiedererkennung einzelner Stücke erweckte ein wohliges Gefühl in mir. Kennt ihr das? Wenn man etwas ganz lange nicht vor Augen hatte, dann ist das wie ein Neukauf. Irgendwie fühlt es sich warm und befriedigend an. Und dabei ist es gar nicht neu. So ist das auch manchmal mit Kleidungsstücken. Nun habe ich mir einen Sprinter mit 3,20 m Ladefläche reservieren lassen. Und es muss alles mit! Ohne Widerrede! Mein Papa sagt: ‘Wenn ich packe, dann bekommst du auch noch meine komplette Hauseinrichtung mit!’ Ok, ich vertraue da ganz auf die väterlichen Packfähigkeiten.
Nun hocke ich mit meiner Mama im Wohnzimmer mit einem Glas Wein, oder auch zwei, oder drei. Wir schauen uns wie zwei Girlies den neuen IKEA Katalog an und machen Eselsohren in unzählige Seiten. Überall um uns herum liegen leere Pistazienschalen. Trotz mangelndem, räumlichen Vorstellungsvermögen meiner weiblichen Person sehe ich mit den neuen Gegenständen schon genau die Wohnung bestückt vor mir. Mittwoch, der 1. Oktober, wird ein harter Tag, aber ich pflege da ganz die optimistische Haltung Obamas: ‘Yes we can’.
Posted: September 18th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: Augenblick, Aura, Begegnung, Berührung, Bewusstsein, Dank, Emotion, Entdeckung, Entwicklung, Erde, Ereignis, Erlebnis, Ernährung, Essen, Freiheit, Freude, Frieden, Garten, Gedanken, Gefühl, Geschehen, Geschichte, Haus, Herz, Kinder, Körper, Kraft, Leben, lecker, Leckereien, Licht, Liebe, Menschen, Moment, Mund, Nachbarn, Natur, Seele, Sommer, Sonne, Symbole, Umwelt, vegetarisch, Vergangenheit, Vertrauen, Wahrnehmung, Welt, Zeichen, Zeit |
Auf einer Wiese, zwischen all dem Gras, schauten mich ein paar vertraue Blätter an. Ich ging vorbei. Auch an den nächsten ging ich vorüber. Doch dann blieb ich stehen, bückte mich und zupfte ein kleines, frisches Blatt aus der Erde. Als ich es in den Händen hielt, fiel ich aus allen Wolken. Es waren Eikalikalokis™. Das war das Wort, was ich als Kind immer zur Verblüffung aller benutzte, um Sauerampfer zu benennen.
Wir saßen als Kinder immer auf einer Wiese bei einer Nachbarin, die ihr Eigentum nur als Sommerresidenz nutzte. Unser Haus war etwas abseits von der Straße gelegen und wir Kinder und Nachbarskinder nutzen das Grundstück der Nachbarin immer, um etwas näher am Geschehen unseres kleinen Ortes zu sein (und sicherlich auch, um von den Eltern etwas abseits zu rücken). Dort saßen wir nun dicht zusammen auf der grünen Wiese und erzählten uns Geschichten. Dabei ernteten wir wie große Bauern in unserem Radius die Blätter der Sauerampferplanze. Niemand erzählte uns, dass die kleinen Blätter, den wohlhabensten Geschmack haben. Dennoch wussten wir es und jeder suchte so viel er eben essen konnte für sich. Unzählige Tage kehrten wir mit Bauchschmerzen nach Hause zurück, trotzdem haben die sauer schmeckenden Blättchen einen derart eigensinnigen Geschmack hinterlassen, dass ich ihn zwischen den Jahren meiner Kindheit und heute oft auf der Zunge hatte.
Als ich das kleine Blatt vorsichtig in meinem Mund zerkaute, belebte es in mir all die Bilder, die ich mit einem Schleier verdeckt, aber nicht vergessen hatte. Mit der Sonne im Rücken kam mir nur ein einziger Gedanke auf: danke für all die schönen Momente.
photo credit: Paul Francis Harrison
Posted: September 14th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: abstrakt, Augenblick, Begegnung, Bewusstsein, Dank, Emotion, Energie, Erde, Ereignis, Erlebnis, Film, flying, Freiheit, Freude, Frieden, Gefühl, Herz, Kraft, Leben, Licht, Liebe, Menschen, Moment, Musik, Natur, Reise, Seele, Sonne, Tiere, Traum, Umwelt, Wahrnehmung, Welt, Wochenende, Wochenstart, Wolken, Wunsch |
Happy sunday and a fabulous start into the week.
[Link]
Lots of LOVE to all of you.
Comments