Als Pete ein Kind war, lernte er bereits sehr früh “bitte” und “danke” zu sagen. Damit wurde ihm die Höflichkeit als Wert mit in sein Leben gegeben. Im Kindergarten und in der Schule bastelten die Jungen und Mädchen oft und bekamen dafür Hausaufgaben auf. Hatte Pete diese vergessen, litt so manche Gruppenarbeit und er nahm einen Tadel mit nach Hause. Auf diese Weise lernte Pete, was es heißt, zuverlässig zu sein. Einmal saß Pete auf dem Rücksicht im Wagen seiner Mutter, die als Erste an einem schlimmen Unfall vorbei kam. Sie leistete sofort erste Hilfe und rief einen Krankenwagen, so lernte Pete, was Hilfsbereitschaft bedeutet. Später prügelte sich Pete oft mit den Jungen aus seiner Klasse. Mal teilte er dabei mehr aus und mal bekam er ordentlich eine gewischt. Was dabei hängen blieb, waren Toleranz und Respekt gegenüber den anderen. In der Pubertät verliebte sich Pete in ein Mädchen und wurde, man ahnt es schon, auch wieder verlassen. Seit diesem Tag wusste Pete, dass Freundschaft etwas sehr wichtiges im Leben ist. Als Pete zunehmend erwachsener wurde, musste er feststellen, dass Geld für viele Menschen sehr wichtig ist. Er erlebte, wie Freundschaften deswegen zerbrachen und viel Zank und Streit ausbrach. Auch in den Nachrichten konnte Pete zunehmend verfolgen, dass Geld die Welt regierte. Und er erkannte für sich, dass Geld sein Leben nicht bestimmen soll. Später bewarb Pete sich in einer Bank. Leider wurde er von vielen Chefs abgelehnt und so beschloss er zu lernen, um durch Fleiß an sein Ziel zu kommen. Ohne dem funktionierte in der Gesellschaft, in der Pete lebte, kaum etwas und so war ein weiterer Wert in seinem Leben verankert. Mittlerweile stand Pete mit beiden Beinen fest im Leben und er schaute sich all seine Werte an. Traurig stellte er fest, dass all seine Werte nur durch schlechte Erfahrung entstanden sind:
Als Kind wurde er ausgeschimpft, wenn er nicht höflich war.
War Pete in der Schule unzuverlässig, bekam er dafür schlechte Noten.
Es musste erst ein Unfall passieren, bevor Menschen geholfen wurde.
Tritte und Schläge waren der Lohn für Toleranz und Respekt.
Seine Freunde lernte Pete erst im Liebeskummer richtig schätzen.
Geld zerstörte mehr, als es zusammenbringen konnte.
Ohne Lernen und Fleiß bekam Pete keine Arbeit.
Am Ende des Tages fragte sich Pete, welchen seiner Werte er nur auf eine schöne Art und Weise kennengelernt hatte. Es war nur die Liebe, die ihm durchweg Positives brachte.
Es war gar nicht so einfach die schweren Steine aufeinander zu stellen. Stück für Stück. Blut und Schweiß und was ist der Preis? Das Abrissunternehmen ist pleite und nun steht sie da, die Mauer. Manchmal schaut sie mich an. In den gewissen Momenten. Dann kommt sie mir noch höher vor, als ich sie eigentlich gebaut hatte. Und dann frage ich mich, ob unser kindliches Verhalten schon ganz früh gezeigt hat, dass wir dazu in der Lage sind eine solche Mauer zu bauen. Nehmen wir das Kind als Beispiel, was seinen Willen nicht bekommt und dann stundenlang, wahlweise auch tagelang, die beleidigte Leberwurst gegenüber den Eltern spielt. Vielleicht bauen wir als Kinder schon Probemauern, die sich in dem Alter aber noch einreißen lassen. Ähnlich wie eine Burg aus feinem Sandstrand. 




In unserem Haus auf der Insel Usedom war immer genügend Platz sich zu entfalten. Als kleines Mädchen liebte ich

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