This video was made in an old coal mine in Essen – the european capital of culture 2010. If you have the chance to go there, GO FOR IT! It is simply amazing and indescribable!
Ich sauge so lange ich kann die Luft um mich herum ein. Der Lautsärkepegel ist unfassbar. Das salzige und eiskalte Wasser säumt meine Füße und kitzelnd zieht der Ozean den Sand unter mir in die Ferne. Der sonst fast weiß schimmernde Sand ist durch die rauen Wellen dunkel gefärbt und wirkt fast bedrohend. Viele kleine Muscheln liegen in winzig kleine Teile zerbarsten im nassen Sand. Ihr Schicksal endet dort, wo die Reichweite der Welle endet. Die Arme des Meeres haben also eine begrenzte Reichweite. Und was ist mit den Beinen?
Mein Respekt vor dem Meer ist unbeschreiblich. Der vor der Kunst von Lars Möller übrigens auch. Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir das Bild.
Meine Aufgabe als Krankenschwester der vergangenen Tage hat mich auf eine Schwäche aufmerksam gemacht: ich habe in meinem ganzen Leben Brot immer schief geschnitten. Ich weiß nicht, wo beim Abschneiden einer Scheibe der allseits beliebten Backmischung die Kunst besteht? Ich beherrsche sie jedoch nicht! Zwar sind die Schlangenlinien beim langsamen Abschneiden weniger deutlich, aber sie sind trotzdem da. Liegt das daran, dass ich eine Frau bin und für räumliche Darstellungen kein notwendiges Vorstellungsvermögen besitze oder weil ich schlicht weg zu blöd dazu bin? Jedenfalls sind die Scheiben entweder so dünn, dass man das Fernsehprogramm durch die Brotscheibe hindurch sieht oder sie passen nicht in den Toaster, weil die Enden doppelt so dick sind wie der Toasterschlitz. Was mache ich nur falsch?
Bei Hier und Jetzt habe ich vor kurzem einen Link entdeckt – bomomo. Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, dass ich nicht besonders malerisch begabt bin, aber damit kann jeder was zustande bringen. Ein kleiner Vorgeschmack meiner Kreativität:
Wenn ihr einfach mal Frust rauslassen wollt oder ein paar Minuten die Finger entspannen wollt, dafür eignet sich dieser Link. Den Selbsttest erfolgreich überstanden.
Die Firma Kubikfoto³ kreiert eine neue Dimension Homepages zu gestalten und erzeugt damit beim Leser eine neue Art von ‘Spannung’:
Was ist Kubikfoto³?
Durch die innovative Verbindung von Psychologie, Fotografie + Computertechnik ermöglicht
das Kubikfoto³ die Gestaltung virtueller Explorationsräume mit einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis.
DasKubikfoto³ ist eine Lösung, die es erlaubt, bei begrenzter Datenmenge eine unbegrenzte Erlebniswelt
mit hoher emotionaler Attraktivität zu schaffen.
Das Kubikfoto³ nutzt wie kein anderes Werkzeug alle Möglichkeiten der ästhetischen, der episodischen und
der interaktiven Dimension menschlichen Wirklichkeitsempfindens.
Diese neue Art eine Homepage zu gestalten finde ich interessant. Allerdings sind die eingesetzten ‘psychologischen’ Mittel eher fragwürdig für mich, denn jeder verarbeitet diese anders. Wieso gehen Werbeleute nun gezielt auf unsere Psyche, wo Menschen in unserer Gesellschaft dafür nicht mehr sensibilisiert werden müssen, das sie Labilität von ganz allein mitbringen. So nötig haben sie es also und genau so bedenklich finde ich diese Masche. Fakt ist dennoch, dass man die teilweise obszönen Inhalte im Kopf behält und somit auch das Produkt. Also Ziel erreicht auf eine neue Art und Weise – und eine bedenkliche? Schaut selbst HIER.
Kunst ist die Kreativität eines Künstlers. Am Ende entsteht das Kunstwerk. In wie weit dieses als solches gesehen wird, liegt im Auge des Betrachters. Das monatlich erscheinende Magazin Art hat einige Kunstwerke, die einen Auktionsrekord aufgestellt haben, veröffentlicht. Unter anderem das oben angezeigte Bild ‘Black, White, Blue’ aus dem Jahr 1963. Es stammt vom lettisch-amerikanischen Maler Mark Rothko, der im Abstrakten Expressionismus malte und Wegbereiter der Farbfeldmalerei war. Sein Bild erbrachte sage und schreibe 3,1 Millionen Euro, als es im bekannten Londoner Auktionshaus Christie’s versteigert wurde. Eine genaue Bildbeschreibung vom Auktionshaus findet ihr HIER. Ihr solltet euch auch noch seine Bilder ‘Orange and Yellow’ von 1956 und ‘Green and Red on Orange’ von 1957 anschauen.
Schön, wenn Menschen so viel Geld besitzen, um sich Kunst in die Hütte holen zu können. Dieser Künstler ist wirklich ein Präger seiner Zeit und somit wichtig gewesen. Allerdings war es nicht schwer sein Bild orginalgetreu nachzumalen. Hier also mein Mark Rothko Fake, für den ihr ab sofort bieten könnt. Wir fangen mal bei sachlichen 10.000 Euro an. Wer bietet mehr? Zum Ersten, zum Zweiten, zum…
Ich bin nun seit Freitag Abend auf der Insel Usedom im schönen Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee (wer meinen vorherigen Blogeintrag gelesen hat wird feststellen, dass es doch erst Samstag Früh war). Überall sieht man hier momentann fleißige Hände, die dabei sind Veranstaltungen aller Art zu organisieren. Es ist also Bewegung auf der Insel und ich habe ein Stück davon gestern Abend mitgenommen. In der ‘Villa Irmgard’ in Seebad Heringsdorf findet derzeit ein Pleinair statt – ‘7 Malen am Meer’ (leider haben sie keine eigene Homepage – sehr schade). Jedenfalls ging ich gestern mit zum gemeinsamen Essen ins Museum. Die Maler waren teilweise noch am bearbeiten ihrer Bilder, was sich als sehr interessant heraus stellte. Teilweise von oben bis unten mit Farbe beklekst ergaben sich Gespräche und Einblicke in ihre Arbeiten. Anschließend wurden die Bilder in den Räumlichkeiten aufgestellt um für die Ausstellungseröffnung am nächsten Tag bereit zu sein und auch um zu trocknen. Anschließend wurde gegessen und diskutiert. Bei Wein und köstlichen Speisen lernte man sich näher kennen und nahm das ein oder andere daraus für sich mit.
Als sich der Abend dem Ende zuneigte ging ich ein paar Minuten an die frische Luft (auch um eine zu rauchen – Nichtraucher sind sowas von untolerant). Dabei kam ein Mann in Richtung Eingang und ich kannte ihn irgendwo her. Daher sprach ich ihn an und wir kamen kurz ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass es ein Künstler war, der früher bereits in der Villa ausgestellt hatte – Klaus Olivier. Wir kannten uns daher also doch und sprachen ein wenig über dies und das. Die Ausstrahlung dieses Menschen war unfassbar – er war so hell und positiv, dass es fast schmerzte. Ich versuche noch herauszufinden was diese Begegnung mir sagen soll und bedanke mich an dieser Stelle für diese Zusammentreffen
Für mich neigte sich der Abend schnell zu Ende, da ich Schmerzen hatte und einfach nur nach Hause ins Bett wollte. Dennoch war es ein sehr gelungener Abend und man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist
Ich freue mich vielleicht auch nächstes Jahr (es wäre dann das 5. in Folge) wieder neue Maler aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Ihre Arbeiten sind wunderschön und auch in die Villa gehe ich gern (weckt Kindheitserinnerungen – habe dort meine ersten Klavierversuche gemacht. Dazu aber vielleicht mehr in einem anderen Blogeintrag).
Der schöne Sonnentag gestern lud mich erneut ein die Stunden draußen zu verbringen. So fuhr ich erneut in den Königlichen Garten. Auf dem Weg dorthin machte ich einen kleinen Umweg, was sich hinterher als Glück heraus stellte.
Auf diesem extra Weg kam ich an den Gemäuern des Königlichen Gartens vorbei. Zum ersten mal fielen mir die kleinen grauen Häuschen auf, die ganz zauberhaft von den Mauern und Zäunen des Parkes eingerahmt waren. In ihnen befanden sich kleine Läden – ein Schmuckverkäufer, ein Antiquitätensammler und auch eine kleine Galerie. Es ist unvorstellbar und einzigartig, was die Menschen auf 8-10 m² Fläche versucht haben zu erstellen, um ihre ‘KUNST’ zu verkaufen.
Einen besonderen Eindruck hinterließ jedoch diese kleine Galerie bei mir mit dem Namen ‘Gallerie 2020 Visions DK’(Nähere Infos zu den Künstlern findet man unterDet Poetiske Bureau). Warum ich besonders von diesem kleinen ‘Kunstraum’ begeistert war, versuche ich euch mal zu beschreiben:
vor diesem kleinen Häuschen saß ein Mann. Er hatte schon graue Haare und einen Bart, den er zu einem Zopf geflochten hatte, der ungefähr 40 cm zum Boder ragte. Außerdem hatte er seine Fingernägel orange angemalt, aber eher mit einem Edding, als mit Nagellack. In diesen bunten Händen hielt er ein Handy aus längst vergangener Zeit. Als ich den Weg vor dem Galeriehäuschen passieren wollte, stand er auf und begrüßte mich herzlich. Ich sagte ihm, dass ich nur schauen möchte, weil mich diese Ambiente angelockt habe. Er war sehr freundlich und erzählte mir gleich, dass die Kunst von 125 verschiedenen Künstlern sei und der Preis nicht das wichtigste ist. Wir unterhielten und eine kleine Weile und dann verabschiedete ich mich mit dem Versprechen einmal wieder zu kommen. Er fasste mir dabei an den Arm und, nein er tat mir nicht weh, gab mir eine kleine Berührung – ein sanftes Streicheln. Dieser Moment war so, als würden wir uns schon ewig kennen. Er war wie ein sehr guter Freund in diesem Moment. Nun schaute er mich mit seinen faltigen Augen an und sagte: ‘Du bist jeder Zeit willkommen’. Ich bedankte mich, indem ich ihn ebenfalls am Arm eine Berührung gab und wir beide gingen unsere Wege für diesen Tag.
Vielleicht versteht das Keiner, aber dieser Moment war ein sehr offener und ehrlicher Moment für mich. Dieser Mann war anscheinend glücklich mit seinem Leben und dem was er tat. Nun kreuzten sich seine und meine Wege und er teilte mit mir sein Glück für einen Moment. Jedenfalls war das spürbar für mich. Und was gibt es schöneres als glückliche Menschen zu treffen?
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