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Entdeckt: Feist

Mich verzaubern in letzter Zeit immer mehr die Klänge der Gitarre. Zusammen mit einer schönen Stimme, ist dies fast nicht mehr zu toppen (für mich jedenfalls). Ich berichtete ja schon einmal von so einem Musikwunder. Jetzt habe ich Feist entdeckt und bin wirklich entzückt über die Musikerin aus Calgary/Kanada. Aber seht/hört selbst:

Feist from Black Cab Sessions on Vimeo. (Die Black Cab Sessions sind übrigens generell sehr sehenswert.)

Wem Gitarre und Gesang ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht zaubern, der sollte sich auch Cat Power nicht entgehen lassen!

Stopfen und Verdauen

Ich stopfe meine Kopfhörer immer tiefer in meine Ohren. Der Schmerz interessiert mich nicht. Den Tönen, die aus den kleinen Biestern kommen, fröne ich entgegen. Und sie dringen so vollkommen bis in die letzte Windung meiner Ohrmuscheln vor. Immer wieder höre ich die Instrumente, die Stimmen, die Bewegungen der Hände und des Körpers der Künstler. Wenn man die Augen dabei schließt ist es fast so, als würde man mitspielen. Bei Bach mache ich dann auch ein paar Trockenübungen am Klavier. ;-)

Eine Fülle an Informationen strömt immernoch durch mein Gehirn und jeder Achteltakt und jedes Crescendo ist hängen geblieben. Ich verarbeite diese Informationen unglaublich schnell. Das Tempo hat Weltrekordklasse. Auch wenn es immer so einfach aussieht, ein Instrument zu spielen, das ist es für mich auch nach 12 Jahren nicht. Jetzt bin ich seit Langem aus dem Training, aber es reizt mich jeden Tag wieder anzufangen. Aber sowas fördert die Arge nicht. :-)

[Link]

Ein unglaubliches Instrument mit soviel Tiefe und Wärme!

Künstlerische Kunst von Erik Johannson

Es lohnt sich wirklich einen Blick auf die Homepage des begabten 23 jährigen Schweden zu werfen. Verkehrte Welt¹º.

erik-johansson(Link to Homepage: www.alltelleringet.c…)

Daily Day

Ein langer Tag neigt sich stündlich dem Ende zu. Auf den Ohren liegt Al Stewart mit ‘The Year of the Cat’. Die Gedanken kreisen um einen schon etwas länger zurück liegenden Abend, der mich an die talentierten Hände eines Künstlers erinnert. Seine Bilder geben die Seele des Meeres wieder. Zumindest so, wie ich das Meer vor unserer Haustür kenne. Ein Beispiel:

lars-moller-meer

Ich sauge so lange ich kann die Luft um mich herum ein. Der Lautsärkepegel ist unfassbar. Das salzige und eiskalte Wasser säumt meine Füße und kitzelnd zieht der Ozean den Sand unter mir in die Ferne. Der sonst fast weiß schimmernde Sand ist durch die rauen Wellen dunkel gefärbt und wirkt fast bedrohend. Viele kleine Muscheln liegen in winzig kleine Teile zerbarsten im nassen Sand. Ihr Schicksal endet dort, wo die Reichweite der Welle endet. Die Arme des Meeres haben also eine begrenzte Reichweite. Und was ist mit den Beinen?

Mein Respekt vor dem Meer ist unbeschreiblich. Der vor der Kunst von Lars Möller übrigens auch. Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir das Bild. ;-)

[Bild Seestueck . 100 x 180 . Öl/ Lnw . 2006]