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Alltagswahn Gedankensolo Lebensmüde

Sehnsucht

Sehnsucht: Ein Verlangen, so stark wie Heroin und so beklemmend wie Einzelhaft.
Sehnsucht: Ist die Befreiung aus einem Käfig mit der Mündung in einem endlosen Traum.

Sehnsucht: Das starke Verlangen deine Wurzeln zu ergründen und die kleinen Dinge des Lebens als Glück anzunehmen.

Sehnsucht: Ist Aufstieg und Fall, Hoffnung und Verderben. Ist alles!

 

Gedankensolo

Ein paar Feststellungen

Wenn man an heißen Tagen seine Hand während der Autofahrt für ein paar Minuten in den Fahrtwind hält und sie anschließend auf seine Stirn legt, erfrischt das wie kalte Coke auf Eis.

Steinstrände sind die nutzlosesten Strände der Welt! Man kann auf ihnen weder liegen noch Sandburgen bauen oder sich wie ein Schnitzel panieren.

Wenn Frachter auf dem Rhein vorbeischippern, verursachen sie kleine Ebben & Fluten. Erst ziehen sie das Wasser ab und wenn sie dann vorbeigefahren sind, überschwemmen sie einen, wenn man nicht aufpasst.

Echte Zitronenbäume mit saftigen Früchten sehen auf den allerersten Blick unecht aus. So verhält es sich auch mit Orangenbäumen.

Wenn man sich weniger Gedanken um die Dinge macht, die man eh nicht ändern kann, wird das Leben auf einmal federleicht.

Alltagswahn

Surf

Undertiden drømmer jeg fra surfet. Jeg har lys hår og brun hud. Under mit arm er et surfbræd og jeg danser i takt til bølgen. Solen brænder sig i min krop og jeg elsker den rød farve på arme, bene og bryst. Jeg tænker ingen ting, bare om hvornår jeg skal gå igen i vanden og surfer op til den mørke nat. Mine venner har alle samt lys hår og brun huld. Vi er naturen, vi er surfer. Livet er så simpelthen. Også sanden er en familiemedlem. Men det er helt i orden for os. Kan drømmen ikke være virkeligheden? Jeg skal lære surf snart!

Alltagswahn Gedankensolo

Insel im Meer

Wenn du den Drang hast, ganz weit raus zuschwimmen, dann vergiss nie die Insel hinter dir. Blicke nicht all zu oft zurück, aber sei dir ihrer Existenz bewusst. Denn wenn du dich einmal verlieren solltest, kann ein Hafen deine Rettung sein.  Und es isst sich bekanntlich leichter an Land als auf einem sinkenden Schiff.

Alltagswahn Gedankensolo

Daily Day

Ein langer Tag neigt sich stündlich dem Ende zu. Auf den Ohren liegt Al Stewart mit ‘The Year of the Cat’. Die Gedanken kreisen um einen schon etwas länger zurück liegenden Abend, der mich an die talentierten Hände eines Künstlers erinnert. Seine Bilder geben die Seele des Meeres wieder. Zumindest so, wie ich das Meer vor unserer Haustür kenne. Ein Beispiel:

Ich sauge so lange ich kann die Luft um mich herum ein. Der Lautsärkepegel ist unfassbar. Das salzige und eiskalte Wasser säumt meine Füße und kitzelnd zieht der Ozean den Sand unter mir in die Ferne. Der sonst fast weiß schimmernde Sand ist durch die rauen Wellen dunkel gefärbt und wirkt fast bedrohend. Viele kleine Muscheln liegen in winzig kleine Teile zerbarsten im nassen Sand. Ihr Schicksal endet dort, wo die Reichweite der Welle endet. Die Arme des Meeres haben also eine begrenzte Reichweite. Und was ist mit den Beinen?

Mein Respekt vor dem Meer ist unbeschreiblich. Der vor der Kunst von Lars Möller übrigens auch. Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir das Bild.

Gedankensolo

Augenblick

Je näher ich dem Strand komme, um so mehr weht der Wind durch mein offenes Haar. Die Strähnen streifen unregelmäßig mein Gesicht und kitzeln meine Haut. Dann nehme ich meine Hand und lege sie sanft an ihren Ort zurück. Diese Szenario wiederholt sich einige Male. Am Strand fühlen meine Füße den vom Regen noch nassen Sand und die kleinen Körner rieseln an den Zehen entlang. Mich drängt es zum Wasser und ich laufe etwas schneller dem offenen Meer entgegen. Kuze Zeit später stehe ich an der Stelle, wo das Land mit dem Ozean verschmilzt und schaue mir das grüne Wasser und den hellbraunen Sand an. Die weißen Schaumkronen hüpfen lustig zum Ufer und verschwinden genau so schnell, wie sie gekommen sind. Etwas vorsichtig stupse ich das Wasser an und gewöhne mich so langsam an die Frisches des Meeres. Hinter mir bricht die Wolkendecke auf und die Sonne lässt die See in allen Farben schimmern. Zwischen himmelblau und wolkengrau gehe ich am Strand entlang und genieße die lauten Wellen, die mich auf meinem Spaziergang begleiten. Ein paar Möwen streiten sich etwas weiter hinten lautstark um ein Stück Brot. Ein Hund bellt aufgeregt eine gefundene Wurzel an und Menschen unterhalten sich und lachen.

Mein Blick richtet sich ab vom Strand gen Promenade. Ein dunkles Holzhaus ist in meinem Visier und ich steuere zielstrebig darauf zu. Es hat etwas Schönes und gleichzeitg auch etwas geheimnisvolles. Das Farbspiel der Natur und des Holzhauses lassen es gemütlich erscheinen. Die Sonne tut ihr Übriges dazu. Ein wenig fasziniert bleibe ich einen Moment stehen, um dann meinen Spaziergang fortzusetzen. Ein schöner…

…Augenblick.