Tag Archives: Meer

Ein paar Feststellungen

Wenn man an heißen Tagen seine Hand während der Autofahrt für ein paar Minuten in den Fahrtwind hält und sie anschließend auf seine Stirn legt, erfrischt das wie kalte Coke auf Eis.

Steinstrände sind die nutzlosesten Strände der Welt! Man kann auf ihnen weder liegen noch Sandburgen bauen oder sich wie ein Schnitzel panieren.

Wenn Frachter auf dem Rhein vorbeischippern, verursachen sie kleine Ebben & Fluten. Erst ziehen sie das Wasser ab und wenn sie dann vorbeigefahren sind, überschwemmen sie einen, wenn man nicht aufpasst.

Echte Zitronenbäume mit saftigen Früchten sehen auf den allerersten Blick unecht aus. So verhält es sich auch mit Orangenbäumen.

Wenn man sich weniger Gedanken um die Dinge macht, die man eh nicht ändern kann, wird das Leben auf einmal federleicht.

Surf

PICT0004Undertiden drømmer jeg fra surfet. Jeg har lys hår og brun hud. Under mit arm er et surfbræd og jeg danser i takt til bølgen. Solen brænder sig i min krop og jeg elsker den rød farve på arme, bene og bryst. Jeg tænker ingen ting, bare om hvornår jeg skal gå igen i vanden og surfer op til den mørke nat. Mine venner har alle samt lys hår og brun huld. Vi er naturen, vi er surfer. Livet er så simpelthen. Også sanden er en familiemedlem. Men det er helt i orden for os. Kan drømmen ikke være virkeligheden? Jeg skal lære surf snart!

Insel im Meer

Wenn du den Drang hast, ganz weit raus zuschwimmen, dann vergiss nie die Insel hinter dir. Blicke nicht all zu oft zurück, aber sei dir ihrer Existenz bewusst. Denn wenn du dich einmal verlieren solltest, kann ein Hafen deine Rettung sein.  Und es isst sich bekanntlich leichter an Land als auf einem sinkenden Schiff.

Daily Day

Ein langer Tag neigt sich stündlich dem Ende zu. Auf den Ohren liegt Al Stewart mit ‘The Year of the Cat’. Die Gedanken kreisen um einen schon etwas länger zurück liegenden Abend, der mich an die talentierten Hände eines Künstlers erinnert. Seine Bilder geben die Seele des Meeres wieder. Zumindest so, wie ich das Meer vor unserer Haustür kenne. Ein Beispiel:

lars-moller-meer

Ich sauge so lange ich kann die Luft um mich herum ein. Der Lautsärkepegel ist unfassbar. Das salzige und eiskalte Wasser säumt meine Füße und kitzelnd zieht der Ozean den Sand unter mir in die Ferne. Der sonst fast weiß schimmernde Sand ist durch die rauen Wellen dunkel gefärbt und wirkt fast bedrohend. Viele kleine Muscheln liegen in winzig kleine Teile zerbarsten im nassen Sand. Ihr Schicksal endet dort, wo die Reichweite der Welle endet. Die Arme des Meeres haben also eine begrenzte Reichweite. Und was ist mit den Beinen?

Mein Respekt vor dem Meer ist unbeschreiblich. Der vor der Kunst von Lars Möller übrigens auch. Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir das Bild. ;-)

[Bild Seestueck . 100 x 180 . Öl/ Lnw . 2006]

Deine Zeit ist um

Wenn ich auf den Kalender schaue, dann kann ich es kaum fassen, dass das Jahr schon wieder in den letzten Zuckungen steckt. Dabei ist die Zeit dieses Jahr viel langsamer vergangen, als die Jahre zuvor. Gefühlt zumindest. Das muss wohl an meiner intensiven Lebensweise liegen. :-)

Wenn ich zurückblicke, dann fallen mir folgende Dinge spontan ein:

  • Die unzähligen Nächte auf den Straßen und in den Clubs von Kopenhagen.
  • Sonne, Sand und das Meer satt, geteilt mit zu vielen Urlaubern.
  • Das erste mal geflogen.
  • Einen Swingerclub mal von Innen betrachtet und gemocht.
  • Unglaubliche Begegnungen gemacht, ausgeweitet und Bänder geknüpft.
  • Viele neue Denkrichtungen und Informationen eingeholt.
  • Erneut mit einem 3,5 Tonner meinen Umzug alleine gefahren.
  • Das erste mal Sympathien für einen amerikanischen Präsidenten gehegt.
  • Einen Grundstein für meine berufliche Zukunft gelegt und darauf weitergebaut.

Manche Dinge scheinen so fern zu sein, obwohl sie in diesem Jahr stattgefunden haben. Die Erinnerung daran ist schön, aber bald kommt ein neues Jahr und die Zeit von dir, liebes 2008, ist dann abgelaufen. Der Rückblick wird mich nicht voranbringen, darum überlasse ich die Zeit jetzt der Zeit und konzentriere mich wieder auf das Jetzt. Und wie seht ihr das so? :-)

Planet Earth

For everyone out there: I wish you a nice week from deep inside my heart. Do not forget the wonderful planet we are allowed to life on.

[Link]

A lot of LOVE to all of you.

Ein Umzug der ist lustig

Am Wochenende konnte ich trotz Umzug auch ein wenig die Sonne genießen. Die 800 km von Usedom nach Kopenhagen verkürzten wir über den Seeweg mit einer Fähre. Ich habe alles für die Nachwelt festgehalten und mit dem Windows Movie Maker noch gestern Nacht zusammengebastelt (man beachte stellenweise die Harmonie von Film und Musik). Hier also mein vergangenes Wochenende:

[Link]

Mein herzlichster Dank an dieser Stelle noch einmal an HerrnLehmann für seine starken Arme und die schönen Momente. Bruder, har de bra. :D

Strandgeschichten

Ein Ehepaar baut nachmittags gemeinsam eine Strandmuschel neben mir auf. Dabei lief folgende Konversation ab:

Halt mal da fest. Ja genau da.

Ja mache ich. Hier?

Ja genau da. Halt schön hoch.

[bastel]

Etwas höher Frau.

Mach ich doch.

Mann, da und nicht da. Hab ich dir doch gezeigt.

[brummel brummel]

Du piekst mir gleich ins Auge.

[pieks]

AU!!!

[Alles starrt auf die beiden.]

Ja, zuschauen ist immer gut, nä?

[zu einem Strandnachbarn]

Siehst du, weil du nicht so gehalten hast, wie ich gesagt habe.

[hält sich das Auge mit der einen Hand, mit dem anderen immernoch die Strandmuschel]

So, nun halt nochmal da fest, ich muss die Haken in den Sand bohren.

[klopf klopf klopf die Haken in den Boden mit einem Stein]

AU!

[die Leute sind irritiert]

Mann, setz dich mit deinem dicken Hintern in die Muschel. Man kann dich ja zu nix gebrauchen!

[Umpf]

Mal im Ernst: wieso gehen Menschen so miteinander um? Und why the funk trennen sie sich nicht, wenn sie so eine Umgangsform miteinander haben? Sie kommen mir vor wie eingeferchte Schweine in einem kleinen Stall, die nicht frei sein können. Und die beiden können echt nicht anders…

Augenblick

Je näher ich dem Strand komme, um so mehr weht der Wind durch mein offenes Haar. Die Strähnen streifen unregelmäßig mein Gesicht und kitzeln meine Haut. Dann nehme ich meine Hand und lege sie sanft an ihren Ort zurück. Diese Szenario wiederholt sich einige Male. Am Strand fühlen meine Füße den vom Regen noch nassen Sand und die kleinen Körner rieseln an den Zehen entlang. Mich drängt es zum Wasser und ich laufe etwas schneller dem offenen Meer entgegen. Kuze Zeit später stehe ich an der Stelle, wo das Land mit dem Ozean verschmilzt und schaue mir das grüne Wasser und den hellbraunen Sand an. Die weißen Schaumkronen hüpfen lustig zum Ufer und verschwinden genau so schnell, wie sie gekommen sind. Etwas vorsichtig stupse ich das Wasser an und gewöhne mich so langsam an die Frisches des Meeres. Hinter mir bricht die Wolkendecke auf und die Sonne lässt die See in allen Farben schimmern. Zwischen himmelblau und wolkengrau gehe ich am Strand entlang und genieße die lauten Wellen, die mich auf meinem Spaziergang begleiten. Ein paar Möwen streiten sich etwas weiter hinten lautstark um ein Stück Brot. Ein Hund bellt aufgeregt eine gefundene Wurzel an und Menschen unterhalten sich und lachen.

Mein Blick richtet sich ab vom Strand gen Promenade. Ein dunkles Holzhaus ist in meinem Visier und ich steuere zielstrebig darauf zu. Es hat etwas Schönes und gleichzeitg auch etwas geheimnisvolles. Das Farbspiel der Natur und des Holzhauses lassen es gemütlich erscheinen. Die Sonne tut ihr Übriges dazu. Ein wenig fasziniert bleibe ich einen Moment stehen, um dann meinen Spaziergang fortzusetzen. Ein schöner…

…Augenblick.