Manches vergeht nie

Posted: March 11th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Gummi zersetzt sich nie und überdauert Menschenleben. Manch andere Dinge überdauern ebenfalls Menschenleben. So ist das auch mit Erinnerungen.

Ich sehe die Anrichte mit dem klobigen Küchenradio immer noch  genau vor mir. In der Sitzecke davor gab es zum Frühstück immer Kuchen. Schokoladenkuchen. Oder die aufgebackenen Brötchen wurden mit selbstgemachter Erdbeermarmelade bestrichen, so schmeckten auch die verbrannten Stellen ganz gut. ;-)

War das ein Boiler über der Spühle? Jedenfalls waren später unzählige Töpfe hinter der Eckdrehtür der neuen Küche verstaut. An der Wand ein Kalender mit Terminen und Geburtstagen, ein Ding wo immer Streichhölzer drin waren und noch sowas aus Plastik. Glaube ich. Vielleicht vergehen Erinnerungen doch. Dann sind sie wohl doch nicht wie Gummi.

photo: Lonko


Insel im Meer

Posted: March 3rd, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , | 4 Comments »

Wenn du den Drang hast, ganz weit raus zuschwimmen, dann vergiss nie die Insel hinter dir. Blicke nicht all zu oft zurück, aber sei dir ihrer Existenz bewusst. Denn wenn du dich einmal verlieren solltest, kann ein Hafen deine Rettung sein.  Und es isst sich bekanntlich leichter an Land als auf einem sinkenden Schiff.


To Lose Someone

Posted: February 26th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , | 2 Comments »

I lost you in the crowd
in an unfamiliar town
they found you back in the river
where hardly no one goes

I had so much to tell you
but it never came to words
I wish I could have told you
that no one can take your place

by Taken by Trees


Zitiert

Posted: February 10th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , | No Comments »

Das Suchen macht das Finden unmöglich.

Paul Watzlawick


Auf der Suche

Posted: February 3rd, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 10 Comments »

In den unendlichen Weiten deines Ichs wirst du immer wieder Raum finden, den du nicht zu füllen weißt. Die Leere dort drinnen wird dir komisch vorkommen, aber mit der Zeit wirst du sie akzeptieren. Deine Fragen werden Antworten mit sich bringen und du wirst dich vollkommener fühlen.

Unendlich viel Schwarz kannst du nicht durch einen Tropfen Weiß auffüllen. Du wirst es versuchen. Immer und immer wieder. Und vielleicht gelingt es dir ja das Dunkel ein wenig zu erhellen. Nur ein kleines bisschen. Ganz wenig.

Man ist immer allein, wenn es um einen selbst geht. Wo einst Menschen um dich waren, stehen verstumme Körper um dich. Sie werden dir nicht zuhören. Du musst dir selbst zuhören. Auf der Suche nach Ohren und Augen wirst du bei dir selbst ankommen. Auf den Rest kannst du dann gut und gerne verzichten.


Stairs

Posted: January 26th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

This video was made in an old coal mine in Essen – the european capital of culture 2010. If you have the chance to go there, GO FOR IT! It is simply amazing and indescribable!

Stairs from FrauLehmann on Vimeo.

Get some mor pics/impressions or information.


Geister unserer Phantasie

Posted: January 15th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

Click to play


Angeklagt

Posted: January 14th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 4 Comments »

Mit gesunkenem Kopf stehst du vor der Masse. Ihre Blicke durchbohren dich. Du spürst jedes einzelne Auge auf deinem Körper. Wie Stecknadeln sezieren sie deine Haut. Alles nur ein böser Traum? Manchmal erwachst du und stellst zufrieden die Realität fest. Aber schon kurz darauf verfällst du wieder in deinen Dauerschlaf. Rütteln und Schütteln hilft nicht, denn mit deinen tausend Gedanken bist du festgesaugt. Vorbei an der Wirklichkeit. Hinein ins Nichts. Und dann beschwerst du dich über deine Situation? Sperrst dich selbst vom Leben aus? Schluckst den Schlüssel deines Käfigs freiwillig hinunter wie eine Leibspeise? There is nothing to complain about! Think about it! Jedenfalls ist deine Selbstanklage im Vergleich zum Weltgerichtshof verschwindend gering. Think about it!


What is love

Posted: January 8th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , | No Comments »

“I love you” is so easy to say
But so many times it doesn’t mean a thing
“I love you” could everything
As long as we don’t know what love is
I think love is not in what we say, love is in what we do
And when we say we love we’ve got something to prove

What is love?

I think love is nothing but the truth
Something inside of me, something inside of you
Love is faith and loyalty
Love is sharing, love is to believe
I think that is what love could be
And so much more ’cause love is deep, love is deep

What is love?

I think love can be bold, love can be bear
Love can make you happy and lova can make you sad
Love can break your heart and love can hear your soul

Love can die and… love can roll

by Ayo


Sein

Posted: January 7th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , | 4 Comments »

Ich möchte sein, wie ich bin. Atmen, wie ich möchte und nicht atmen, wenn ich nicht will. Ich möchte sein gelassen werden, wenn ich es brauche und nicht sein gelassen werden, wenn es für mich besser wäre. Ich kann scheiße sein, das steht außer Frage. Aber das bin dann ich. Und es hat auch nur was mit mir zu tun. Vielleicht ist das was ich verlange zu viel verlangt. Ich kann aber so sein.


Träumelie

Posted: November 11th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 5 Comments »

What light through yonder window breaks....?

Ich möchte gerne morgens aufwachen und noch Sand zwischen den Zehen haben. Und wenn ich aus dem Bett krabbele, stehen entweder meine FlipFlops bereit oder es ist nicht zu kalt barfuß durchs Haus zu laufen. An den Wänden hängen kleine Gemälde durch die seidige Vorhänge weht der Wind.

In der Küche stehen die leeren Weinflaschen der vergangenen Abende und der Hund liegt breit auf den kalten Flurfliesen. Ich pflücke frische Orangen und Oliven und vielleicht auch einen Pfirsich. Es durftet nach frischen Tee oder Kaffee. Vor dem Haus spielen Kinder im staubigen Sand und so langsam beginnt der Tag. Auch wenn es bereits weit nach Mittag ist.

Ich ziehe mich zurück und arbeite an meinem Laptop. Dazu genieße ich einen frisch gebackenen Zitronenkuchen und irgendwann kommt mein Mann und gibt mir einen verschlafenen Guten-Morgen-Kuss auf die Stirn. Wir erledigen hier und da jeder seine Dinge und am Abend gehen wir gemeinsam zu Freunden. Ein Grill-Abend am Strand steht an.

Zu Weihnachten machen wir nix, außer den Schnee vom Dach unserer kleinen Hütte fegen, weil er droht die Ziegel arg zu beschädigen. Warm eingekuschelt genießen wir die Ruhe. Draußen. Drinnen. Überall. Zum Fest muss er arbeiten und ich hüte unsere Feuerstelle. Fertig, aber glücklich, sinken wir tief in den Schlaf.


Flugbegleiter

Posted: November 9th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

“Siehst du den Berg dort hinten?”

flight“Ja. Warum?”

“Weil ich mich die ganze Zeit frage, was wohl dahinter ist.”

“Und warum willst du das wissen?”

“Wenn ich das wüsste!”

Du gehst eine Straße entlang und weißt nur was sich gerade jetzt unter deinen Schuhen befindet – Asphalt, Sand oder einfach nur Boden. Schon beim nächsten Schritt könntest du hinfallen, mitten in einem Geldregen stehen oder einer Person begegnen. Du denkst, du weißt, wohin dein nächster Schritt führt? Ist es wichtig für dich, das zu wissen? Wir sitzen im Flugzeug ohne Reiseziel und das ist auch gut so. Auch wenn die Landung nicht immer sanft ist.


YES, I can!

Posted: October 20th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , | 5 Comments »

Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt trotzdem.

Sagst du jetzt immer noch, ich kann etwas nicht?


Schöne Schulzeit

Posted: October 17th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 6 Comments »

Der Blick aufs Konto lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Nicht immer, aber oft. Der Gedanke an Shopping ist nicht drin und mein Auto müsste auch mal wieder gepflegt werden. Morgens am Bäcker gehe ich an den teuren, aber durchaus leckeren, Brötchen vorbei und muss mich arg zusammenreißen. Die Zeitung später fällt auch flach. Habe ich die Miete schon bezahlt? Scheiße, und dann noch das Finanzamt. Warum kommt eigentlich immer alles auf einmal? Ich sollte weniger rauchen, denn das Geld liegt hier nun wirklich nicht umher. Aldi sagt Danke für Ihren Einkauf und ich sage ekelhaftes Zeug ihr da habt. Nichts ist, wie es mal war.

Während meiner Schulzeit hatte ich solche Gedanken nicht. Nie.


autumn

Posted: October 10th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Comments »

IMG_3531Der Herbst steht vor der Tür. Und mein Chef hat mir erneut seine Kamera geborgt – einen RIESEN Dank an dieser Stelle dafür! Diesmal habe ich auch die Dateigröße/das Format beachtet und meine Bilder mit dem Programm Arles gekennzeichnet. Das Ergebnis ist wie immer toll und ist hier zu finden.


macro

Posted: October 10th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

IMG_3279

Bei meinem 2try with a big cam habe ich den geliebten Macro-Modus gewählt. Ich liebe Nahaufnahmen – die Details am Ende überraschen mich immer selbst. Die Bilder gibt es auf ipernity zu begutachten.


1try with a big cam

Posted: October 3rd, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

You can gaze my 1try with a big cam under the following link:

http://www.ipernity.com/doc/fraulehmann/album/152056


Der große Schmetterling

Posted: September 28th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

Unendlich viele Regenbögen spiegeln sich auf seinen Flügel wider. Sobald er in die Lüfte abhebt, breiten sich die Schwingen des Schmetterlings bis über die Grenzen aller Länder hinweg aus. Noch weit entfernt spürt man den Luftzug seine Fluges. Wie ein weicher Wind streichelt er den Menschen über das Gesicht, durch das Haar und manche bekommen sogar eine Gänsehaut dabei.

g_schmetterling

Ständig ist er auf der Reise. Er rastet hier und da. Aber ruhen tut er nie. Seine Augen sehen selbst wenn sie geschlossen sind alles. Und sie sehen auch das Nichts. Darauf versucht der große Schmetterling uns aufmerksam zu machen. Seine Mühe kostet ihn nichts, aber uns sehr viel. Und nun steht ein weiterer Kampf für ihn bevor – der Kampf gegen Biene Maja.


Trott

Posted: September 17th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 5 Comments »

Die Liste an Aufgaben scheint endlos zu sein. Ist eine abgearbeitet, rückt die nächste nahtlos nach. Wie sehr sehnt man sich eine Pause herbei! Schlafen ist Luxus. Und der ganze Rest schmeckt nach Müdigkeit.

Vor dem Kühlschrank stehend, strahlen die Farben durch das gelbliche Innenlicht. Ein sattes Grün und ein Bananengelb. Aber schmecken tut alles nach fader Schuhsohle. Und es rutscht auch ähnlich Richtung Magen. Nicht, dass wir uns beschweren sollten, aber manchmal tut ein bisschen Umherheulen gut.

For beautiful eyes, look for the good in others; for beautiful lips, speak only words of kindness; and for poise, walk with the knowledge that you are never alone.

Audrey Hepburn

Und dann reißen wir uns zusammen. Für wen nochmal? Das Rad rollt und wird immer Rollen, wenn man es pflegt. Der Rubel rollt weniger, aber auch das bringt uns nicht um. Das Wort Trott ist dämlich, aber ja, es ist Trott. Das ist die Antwort auf die Frage. Nicht auf Alles und auch nicht für jeden.


Bloglyrics

Posted: September 12th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

Ich werde die Tests besteh’n
die mir das Leben stellt
weitergeh’n suchend nach dem
was mich am Leben hält

Bin damit nicht allein
und werd`es nie mehr sein
weil mich zum erstem Mal
seit langer Zeit
Verbundenheit befreit
bin ich soweit

Fließe in den Äther
in den Kreis ohne Verräter
früher Schüler streck’ ich mehr
und mehr meine Fühler
nach dir aus

Komm hierher, komm hierher
Herzlich willkommen zuhaus’

Ich bin für dich da,
nein ich bin wegen dir hier
und für uns beide ist klar
ham’ wir ein Ziel im Visier,
dann setz’ ich alles auf Dich
mein’ Schweiß, mein Blut,
meine Tränen, meinen Mut -
bis hin zu Trauer und Wut

Ich werde dir mein Leben geben,
weil’s nicht anders geht
forder’ Dich heraus
mein Einsatz steht

Und Du findest in mir
mit was ich mich verbunden hab’
einen Schatz den ich mein
Leben lang gefunden hab’

Mit jedem Satz bitt’ ich
benütz mich, stütz Dich auf mich
mit dem Wissen aller Weisen dieser Welt
beschütz ich dich

Wo ich bin steh’n sie
und wo ich geh’ geh’n sie
ich hab sie hergebeten
doch die wenigsten seh’n sie

Wir werden erwachen
unter falschen Propheten
um als Kinder dieser Erde
unser Erbe anzutreten

Ich rufe alle Superhelden,
alle großen Meister, alle Highlander,
alle Krieger, alle guten Geister,
alle Superfreaks und Auserwählten
zu mir ins Hier – ich hab millionen
Legionen hinter mir

In den Wogen der Welt
wählten wir die wildesten Wellen
bis hin zu innersten Quellen
erlebten Lebensstromschnellen
machten uns bereit
wurden Weltenreiter über die Zeit,
blieben Wächter der Wahrheit,
Surfer des Sandwurms

Wir zwei war’n die Augen des Sturms
wurden Herrscher der Schwingung
und das als Nichtschwimmer
denn wir hatten es
und halten es noch immer

Und auch du Baby
warst schon immer mein Kind
wir waren Liebende
die ab und zu vor Liebe blind
umeinander trieben
waren zu verschieden
als das es hätte jemals
langweilig werden können

War’n zwei echt gute Spinner
absolute Beginner
wir hatten es
und halten es noch immer
streiften alle Ketten ab
die sonst die Leichtigkeit besiegen
konnten fliegen – ohne Flügel fliegen

Und heute rufst Du alle Superhelden,
alle großen Meister, alle Highlander,
alle Krieger, alle guten Geister,
alle Superfreaks und Auserwählten
und mich ins Hier Du hast millionen
Legionen hinter dir

Es war die Nacht der Vampire
in der Stadt der wilden Tiere
sie ziehen mich zu sich
wenn ich das Gleichgewicht verliere

Geh’ ich unter und verschmelz’
mit dieser Masse von Mutanten
seelenloser Wanderer
und deren Artverwandten

Und ich ringe zum Himmel
daß die Stimmung hier umschwingt
heb’die Hände zu Gott oder wer
immer da rumhängt

Herrscher über mein Leben
dieser Thron gehört mir
denn ich wohn`und regier` hier

Und dann erheb ich meine Feder
zum Schutz gegen den Schmerz
der vom Schlachtfeld der Liebe
zu mir rüber dringt

Obwohl es scheint als ob
hier jeder trübe Lieder singt
wasche ich mich rein
und betrete neues Land

Dieser Junge steht am Rand,
mit Nichts in der Hand
ohne Angst in den Augen
mit dem Rücken zur Wand

Und dann ruft er alle Superhelden,
alle großen Meister, alle Highlander,
alle Krieger, alle guten Geister,
alle Superfreaks und Auserwählten
und er ruft mich und hat millionen
Legionen hinter sich

(by Thomas D)

Ein schöner Text zu einem minimalisierten Theme.