Der kleine Wombat

Posted: January 27th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , | No Comments »

“Schönes Wetter”, dachte sich der kleine Wombat, als er aus seiner Erdhöhle kroch. Eigentlich ist der kleine Wombat ja eher eine Nachteule, aber da er nicht fliegen kann, entschied er sich doch lieber am Tag durch die Welt zu spazieren. Er hat übrigens immer einen Regenschirm dabei.

“Heute ist ein guter Tag zum Markieren”, stellte der kleine Wombat zufrieden fest. Genüsslich schwang er seinen Popo auf einen Stein und entledige sich eines großen Geschäftes. “Dipotrodontia”, kam es wie ein Geistesblitz aus dem ernsten Mund des kleinen Wombats. Seine Gattung ließ ihm keine Ruhe.

Und so dümpelte der kleine Wombat noch lange vor sich her. Ein bisschen markieren hier und dort und ein paar Gedanken auf der einen und der anderen Seite des Flusses. So lebte es sich gut als kleiner Wombat.


Gerhard Schöne

Posted: December 3rd, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

Es gibt Menschen, die haben sich tief in meinen Kopf gebrannt. Darunter zählt Gerhard Schöne. Während meiner Kindheit hatten wir alle Schallplatten seiner Kinderliedersammlung. Und ich habe sie immer bis tief in die Nacht verschlungen. Seine Texte klären spielerisch und durch seine bildhaften Umschreibungen einprägsam über das auf, was einem Kind im Erwachsenenleben bewusster werden wird. Darunter fallen z.B. Themen wie Krieg, Natur und Liebe. Genug geredet. Listen and repeat:

Track 1

Track 2

Track 3

Für mich wurden dank Gerhard Schöne Brücken geschaffen, die viele Kinder heute nicht kennen. Ich bin sehr dankbar für diese Lebensbereicherung, die ich auch als Erwachsener noch genieße. Und nun wünsche ich auch den DDR-Pessimisten viel Spaß beim Hören. :D


Misstrauen

Posted: October 7th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 14 Comments »

Klare Sonnenstrahlen blitzen portuberanzenähnlich durch den winzigen Schlitz der Schallosie™. Meine Augen mühen sich noch die Helligkeit zu akzeptieren. Doch langsam befreie ich mich aus meinem Kuschelgemach und starte in den Tag.

Mein Ausblick zeigt die Farbenpracht der ällmählich welkenden Blätter. Ich freue mich auf alles, was heute kommen wird. Vollgetankt mit Energie sauge ich die frische Luft in meine Lungen und pumpe den reinen Sauerstoff in jede einzelne Kapillare meines Körpers. Dabei sind meine Augen fest verschlossen und öffnen sich erst kurz danach für den Blick gen Himmel. Der Horizont ist grenzenlos.

Begegnungen werden wir immer haben. Mich erstaunt dabei immer wieder das Misstrauen, was Menschen gegenüber ihres Gleichen haben. Kein Wort, nur Blicke bestimmen dabei die Gedanken und das meist darauf folgende Urteil. Und damit bescheißen sie sich alle selbst: die Angst davor enttäuscht zu werden, dominiert alles Handeln. Warum hat man vor etwas Angst, was noch nicht eingetreten ist? Fühlt sich Misstrauen so gut an, dass man es mit sich herum tragen muss?

basic_ipWenn wir in die Natur gehen, dann schenkt sie uns ihre Schönheit. Dann ist da kein Misstrauen, dass wir sie eventuell zerstören. Da ist nur reine Liebe, die uns geschenkt wird. Die Natur misstraut auch nicht ihres Gleichen. Sie lebt in ihrem natürlichen Einklang mit sich und ihrer Umwelt. Sie lügt sich nicht an, spricht aber klare Worte, die jeder versteht.

Nur wir Menschen misstrauen, lügen und zerstören damit vieles, wenn nicht sogar alles. Ich hoffe mir noch lange meine Offenheit gegenüber der Natur, aber auch den Menschen, erhalten zu können, denn das ist ein schönes Gefühl, was ich ungern in meinem Herzen vergraben möchte.

Creative Commons License photo credit: MacAoda8


Vertrautes Gesicht

Posted: September 18th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Auf einer Wiese, zwischen all dem Gras, schauten mich ein paar vertraue Blätter an. Ich ging vorbei. Auch an den nächsten ging ich vorüber. Doch dann blieb ich stehen, bückte mich und zupfte ein kleines, frisches Blatt aus der Erde. Als ich es in den Händen hielt, fiel ich aus allen Wolken. Es waren Eikalikalokis™. Das war das Wort, was ich als Kind immer zur Verblüffung aller benutzte, um Sauerampfer zu benennen.

CheshireWir saßen als Kinder immer auf einer Wiese bei einer Nachbarin, die ihr Eigentum nur als Sommerresidenz nutzte. Unser Haus war etwas abseits von der Straße gelegen und wir Kinder und Nachbarskinder nutzen das Grundstück der Nachbarin immer, um etwas näher am Geschehen unseres kleinen Ortes zu sein (und sicherlich auch, um von den Eltern etwas abseits zu rücken). Dort saßen wir nun dicht zusammen auf der grünen Wiese und erzählten uns Geschichten. Dabei ernteten wir wie große Bauern in unserem Radius die Blätter der Sauerampferplanze. Niemand erzählte uns, dass die kleinen Blätter, den wohlhabensten Geschmack haben. Dennoch wussten wir es und jeder suchte so viel er eben essen konnte für sich. Unzählige Tage kehrten wir mit Bauchschmerzen nach Hause zurück, trotzdem haben die sauer schmeckenden Blättchen einen derart eigensinnigen Geschmack hinterlassen, dass ich ihn zwischen den Jahren meiner Kindheit und heute oft auf der Zunge hatte.

Als ich das kleine Blatt vorsichtig in meinem Mund zerkaute, belebte es in mir all die Bilder, die ich mit einem Schleier verdeckt, aber nicht vergessen hatte. Mit der Sonne im Rücken kam mir nur ein einziger Gedanke auf: danke für all die schönen Momente.

Creative Commons License photo credit: Paul Francis Harrison


Above the clouds

Posted: September 14th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Happy sunday and a fabulous start into the week.

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Lots of LOVE to all of you.


Planet Earth

Posted: September 3rd, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment »

For everyone out there: I wish you a nice week from deep inside my heart. Do not forget the wonderful planet we are allowed to life on.

[Link]

A lot of LOVE to all of you.


Ein Umzug der ist lustig

Posted: September 2nd, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 5 Comments »

Am Wochenende konnte ich trotz Umzug auch ein wenig die Sonne genießen. Die 800 km von Usedom nach Kopenhagen verkürzten wir über den Seeweg mit einer Fähre. Ich habe alles für die Nachwelt festgehalten und mit dem Windows Movie Maker noch gestern Nacht zusammengebastelt (man beachte stellenweise die Harmonie von Film und Musik). Hier also mein vergangenes Wochenende:

[Link]

Mein herzlichster Dank an dieser Stelle noch einmal an HerrnLehmann für seine starken Arme und die schönen Momente. Bruder, har de bra. :D


Strandgeschichten

Posted: July 30th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , | 10 Comments »

Ein Ehepaar baut nachmittags gemeinsam eine Strandmuschel neben mir auf. Dabei lief folgende Konversation ab:

Halt mal da fest. Ja genau da.

Ja mache ich. Hier?

Ja genau da. Halt schön hoch.

[bastel]

Etwas höher Frau.

Mach ich doch.

Mann, da und nicht da. Hab ich dir doch gezeigt.

[brummel brummel]

Du piekst mir gleich ins Auge.

[pieks]

AU!!!

[Alles starrt auf die beiden.]

Ja, zuschauen ist immer gut, nä?

[zu einem Strandnachbarn]

Siehst du, weil du nicht so gehalten hast, wie ich gesagt habe.

[hält sich das Auge mit der einen Hand, mit dem anderen immernoch die Strandmuschel]

So, nun halt nochmal da fest, ich muss die Haken in den Sand bohren.

[klopf klopf klopf die Haken in den Boden mit einem Stein]

AU!

[die Leute sind irritiert]

Mann, setz dich mit deinem dicken Hintern in die Muschel. Man kann dich ja zu nix gebrauchen!

[Umpf]

Mal im Ernst: wieso gehen Menschen so miteinander um? Und why the funk trennen sie sich nicht, wenn sie so eine Umgangsform miteinander haben? Sie kommen mir vor wie eingeferchte Schweine in einem kleinen Stall, die nicht frei sein können. Und die beiden können echt nicht anders…


Besondere Begegnungen…

Posted: July 25th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Comments »

Mein Blog dient dazu, meinen Weg zu beschreiben. Es gehören auch Dinge dazu, die mich bewegen oder die lustig sind, wie ihr sicherlich festgestellt habt.

In den vergangenen Tagen hatte ich zwei tierische Zusammentreffen:

Am Dienstag war ich in Oberhausen im Kaiserpark. Dort näherten wir uns dem Eulengehege. Eine weiße Schleiereule saß sehr desinteressiert direkt am Gitter auf einem Baumstamm. Das ganze Geschehen um sie herum war ihr vollkommen gleich. Als ich noch einen Augenblick am Gitter verweilte, drehte sich die Eule plötzlich um und sah mir direkt in die Augen. Ihr Blick war durchdringend und aussagekräftig zugleich. Ich habe nun länger darüber nachgedacht. Ich denke, dass die Eule mir ganz konkret und unmissverständlich etwas mitgeteilt hat. Ich werde daraus etwas machen. Was, das werdet ihr erfahren, wenn es soweit ist.

Meine zweite Begegnung geschah heute gestern Nacht. Beim Spaziergang mit Wilma entdeckte ich auf dem Rückweg einen kleinen Igel. Er beschnupperte uns neugierig, schien sich aber in keiner Form bedroht zu fühlen. Dennoch gingen wir weiter, um ihn nicht einzuschüchtern. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, dass er uns folgen wollte. Auch diese offene Begegnung ist ein Zeichen für mich.

Ich stelle fest, dass ich immer mehr Eins werde mit meiner Umwelt. Meine Aura scheint voller Licht zu sein, so dass ich nicht mehr das Dunkel hinaustrage. Und durch Licht, fühlen sich Dinge wie kleine Motten angezogen. :-)

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Photo by Ingo Vogelmann


Seven good general ideas to be happy

Posted: July 23rd, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

The Positivity Blog – How to Find Happiness the Easy Way

We have all launched ourselves on the road to happiness. We are obsessed with the pursuit of it, but all too often, we become discouraged. We struggle and bumble our way along, but somehow happiness continues to elude us. [...]

Quite often, doing things that help others, brings feelings of joy and accomplishment. Making someone else feel good often makes us feel just as good.

Spend Time With Others.

Time spent with people (not just any people, but upbeat, positive people) can bring about feelings of joy, love, interest etc. [...] Just smile at people once in a while. [...] Don’t forget your animal friends either. Playing with the dog, watching the birds or rabbits in the back yard or even chatting with your son’s pet hamster can make you feel more content or even make you laugh. [...]

Quiet Your Mind.

Formal meditation, prayer or even just sitting with your eyes closed for a few minutes can bring about relaxation and a sense of inner peace.

Spend Time in Nature.

[...] Suffice it to say that nature, whether a hike in the woods or simply gazing at the river from your office window, can bring about relaxation, feelings of connectedness, and even spark creativity. [...]

Express Yourself.

Creative expression of any kind (art, crafts, cooking, decorating, writing) can bring along a great deal of positive emotion. Your work doesn’t have to be good…you just have to enjoy doing it.

Have Fun.

This might mean making more time for your hobbies, taking up a new hobby, spending more time with friends or quick-and-easy activities like seeing a movie, going to a concert or texting back and forth with someone who always makes you laugh. Anything that engages your interest or makes you laugh or smile.

Volunteer Work.

Quite often, doing things that help others, brings feelings of joy and accomplishment. Making someone else feel good often makes us feel just as good.

Man muss nicht hart an sich arbeiten, um glücklich zu sein. Alles, was es dazu braucht, ist Liebe. Dann kommt alles wie von unsichtbarer Hand gemacht selbst. Trotzdem sind diese 7 Anhaltspunkte ein schöner Besinnungsfaktor.

Einen schönen Tag wünscht euch allen von ganzem Herzen FrauLehmann. Flower


Augenblick

Posted: July 14th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , | 2 Comments »

Je näher ich dem Strand komme, um so mehr weht der Wind durch mein offenes Haar. Die Strähnen streifen unregelmäßig mein Gesicht und kitzeln meine Haut. Dann nehme ich meine Hand und lege sie sanft an ihren Ort zurück. Diese Szenario wiederholt sich einige Male. Am Strand fühlen meine Füße den vom Regen noch nassen Sand und die kleinen Körner rieseln an den Zehen entlang. Mich drängt es zum Wasser und ich laufe etwas schneller dem offenen Meer entgegen. Kuze Zeit später stehe ich an der Stelle, wo das Land mit dem Ozean verschmilzt und schaue mir das grüne Wasser und den hellbraunen Sand an. Die weißen Schaumkronen hüpfen lustig zum Ufer und verschwinden genau so schnell, wie sie gekommen sind. Etwas vorsichtig stupse ich das Wasser an und gewöhne mich so langsam an die Frisches des Meeres. Hinter mir bricht die Wolkendecke auf und die Sonne lässt die See in allen Farben schimmern. Zwischen himmelblau und wolkengrau gehe ich am Strand entlang und genieße die lauten Wellen, die mich auf meinem Spaziergang begleiten. Ein paar Möwen streiten sich etwas weiter hinten lautstark um ein Stück Brot. Ein Hund bellt aufgeregt eine gefundene Wurzel an und Menschen unterhalten sich und lachen.

Mein Blick richtet sich ab vom Strand gen Promenade. Ein dunkles Holzhaus ist in meinem Visier und ich steuere zielstrebig darauf zu. Es hat etwas Schönes und gleichzeitg auch etwas geheimnisvolles. Das Farbspiel der Natur und des Holzhauses lassen es gemütlich erscheinen. Die Sonne tut ihr Übriges dazu. Ein wenig fasziniert bleibe ich einen Moment stehen, um dann meinen Spaziergang fortzusetzen. Ein schöner…

…Augenblick.


CO4 Bomben

Posted: June 26th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , | 5 Comments »

Ich war irgendwo im Ruhrgebiet, wahrscheinlich hier in Dortmund, und habe das Internet nach Wohnungen abgegrast. Schnell fand sich ein passendes Objekt. Ich glaube es war in Essen, aber das habe ich nicht klar sehen können. Ich machte mich mit meinem Freund auf den Weg dorthin. Wir standen am Bahnsteig und warteten auf den Zug. Die Reise selbst kam nicht in meinem Traum vor. Jedenfalls gelangten wir irgendwann an der Wohnung an. Es war ein gläsernes Objekt aus den 60iger Jahren mit sehr großen Fenster mit dunkelbraunen Rahmen. Das Gebäude sah aus wie ein Pilz – unten schmale Räume, die nach oben größer wurden. Auf jeden Fall waren es mindestens vier Stockwerke. Ringsherum war es auch ziemlich dunkel. Ich konnte groß gewachsene Tannen erkennen und viel Moos auf dem Boden. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es ein Kindergarten war. Etwas verwundert schauten wir uns beide an, da überall Spielzeuggedöns aus Plastik herum lag. Eine nette Frau um die 40 nahm uns in Empfang und zeigte uns das Haus von Innen. Die Gänge waren unendlich lang und überall war fröhliches Kindergeschrei aus den Ecken zu hören. Auf einmal klingelte das Handy meines Freunde. Faisal! Wir sollten dringend kommen, denn irgend jemand plante eine Co4 Bombe in Las Vegas im Bundesstaat Florida (!) hochgehen zu lassen. Wir sollten dem Freund meines Freundes Josh helfen, denn er schwebte in äußerster Gefahr. Wir rannten sofort zu unseren Autos, die wie aus dem Nichts auf einmal vor dem Haus standen. Mein Freund fuhr einen schwarzen Porsche Boxster und ich einen roten Ferrari. Wir jagten die Autos über einen Feld-Wald-Landweg. Ich immer vorne an. Nach unglaublichen 2 Minuten Fahrt kamen wir in Florida an. Der ganze Bundesstaat war Wüste und Hecke und hinter einer dieser Büsche versteckte sich Josh. Er winkte uns hektisch zu sich. Leise schlichen wir zu ihm, an all den Elefantenmisthaufen vorbei. Ab da schien die Welt gerettet.


Avocado – make me feelin’ good

Posted: June 19th, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , | 7 Comments »

Ich habe heute morgen eine schöne Feststellung gemacht. Da ich seit einem kleinen Zeitraum Vegetarier bin, habe ich natürlich auch mein allmorgentliches Frühstück umgestellt. Statt Zwiebelleberwurst und Pfeffersalami schmücken jetzt diverse Käsesorten und kleine Marmeladenleckereien mein Brot. Aber das ist noch längst nicht alles. Eine der leckersten Sache, die die Natur erfunden hat, entpuppt sich für mich als wichtiger Nahrungsbestandteil: die Avocado.

Kurz zur Person: die Avocado kommt ursprünglich aus Südmexiko und gehört zu den Lorbeergewächsen. Ihren Namen erhielt die Frucht auf Grund ihres Aussehens – Hoden – was auf Aztekisch ahuacatl heißt (Nahuatl oder auch Aztekisch sind verbreitete Sprachen in Mexiko). Sie wiegt zwischen 200 und 450 g und hat einen außergewöhnlich hohen Fettgehalt (23,5 g Fett je 100 g). :-| Da die gesamte Frucht das Gift Persin enthält, sollten Tiere futtertechnisch nicht damit in Berührung kommen (für Menschen aber ungefährlich).

Auf jeden Fall und sowieso und überhaupt habe ich die Feststellung  gemacht, dass es mir nach 3 Avocadobroten so gut geht, da können Kochschinken und Co. sich getrost zurück in ihre Plastikverpackung legen. Generell fühle ich mich durch die Ernährung OHNE FLEISCH agiler und leichter. Und, jetzt kommt das Beste überhaupt: ich esse diese Frucht fast jeden Tag und wo mir alle Wurstsorten dieser Welt schon nach dem zweiten Bissen langweilig wurden, tun das Pflanzen überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich könnte immer mehr davon essen. :-)

Darauf schmier ich mir jetzt erstmal ein Avocadobrot. :-)


Frum?

Posted: May 31st, 2008 | Author: FrauLehmann | Tags: , , | 3 Comments »

Also Sachen gibt es, die ich täglich beobachte und die mir manchmal echt lange in der Rübe da oben den Platz rauben (besser: sich den Platz nehmen, den sie brauchen).

Heute am Strand zum Beispiel habe ich unzählige Ameisen beobachtet, die es immer wieder interessant fanden an meinem Bein hochzuklettern. Als der Wind dann zu stark wurde, habe ich mich in den Strandkorb verzogen und von dort aus die kleinen Tierchen weiter beobachtet. Da stellte sich mir die Frage, wie es wohl für eine Ameise ist, wenn ein Windstoß ihnen ein paar Sandkörner auf den Körper bläst? Sie können zwar das sechs- bis siebenfache ihres Körpergewichtes tragen, aber wie fühlt es sich für eine Ameise an, wenn da solch ein Sandkorn einfach ‘kawumm’ auf ihren Körper prasselt? Ist das dann wie für uns mit einem Kieselstein beworfen zu werden oder eher mit einem Ziegelstein?

Wenn man morgens ganz früh aufsteht und sich die Blumen dieser Welt mal ansieht, dann ’schlafen’ diese meistens noch. Das heißt, dass ihre Köpfe die Blüten vollkommen zusammgezogen haben und sie nichts an ihr ‘Inneres’ lassen. Wieviel Kraft kostet es eine Blume dann, sich wieder vollkommen zu entfalten? Wäre es vergleichbar mit ein paar Liegestütze für uns Menschen? Oder eher einen Stock vom Boden aufzuheben? Oder benötigen Blumen dafür so viel Kraft, wie ein Mensche, der den Mount Everst besteigen will? Ich weiß es wirklich nicht…

Und was ist mit einem Stuhl, der einen dicken Menschen aushält? Sind die Teilchen aus denen der Stuhl besteht dann gestresst oder ist denen das vollkommen egal? Mögen sie lieber einen schlanken Menschen oder sind sie froh, wenn sie was zu tun haben, wenn eine korpulentere Person vorbei kommt?

Es gibt so viele Fragen in meinem Kopf…

Ich suche die Antworten und werde sie finden…

P.S.: Nur zur Information, ich habe KEINE Drogen genommen!