Tag Archives: Persönlichkeit

Daily Day

Ein langer Tag neigt sich stündlich dem Ende zu. Auf den Ohren liegt Al Stewart mit ‘The Year of the Cat’. Die Gedanken kreisen um einen schon etwas länger zurück liegenden Abend, der mich an die talentierten Hände eines Künstlers erinnert. Seine Bilder geben die Seele des Meeres wieder. Zumindest so, wie ich das Meer vor unserer Haustür kenne. Ein Beispiel:

lars-moller-meer

Ich sauge so lange ich kann die Luft um mich herum ein. Der Lautsärkepegel ist unfassbar. Das salzige und eiskalte Wasser säumt meine Füße und kitzelnd zieht der Ozean den Sand unter mir in die Ferne. Der sonst fast weiß schimmernde Sand ist durch die rauen Wellen dunkel gefärbt und wirkt fast bedrohend. Viele kleine Muscheln liegen in winzig kleine Teile zerbarsten im nassen Sand. Ihr Schicksal endet dort, wo die Reichweite der Welle endet. Die Arme des Meeres haben also eine begrenzte Reichweite. Und was ist mit den Beinen?

Mein Respekt vor dem Meer ist unbeschreiblich. Der vor der Kunst von Lars Möller übrigens auch. Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir das Bild. ;-)

[Bild Seestueck . 100 x 180 . Öl/ Lnw . 2006]

Gerhard Schöne

Es gibt Menschen, die haben sich tief in meinen Kopf gebrannt. Darunter zählt Gerhard Schöne. Während meiner Kindheit hatten wir alle Schallplatten seiner Kinderliedersammlung. Und ich habe sie immer bis tief in die Nacht verschlungen. Seine Texte klären spielerisch und durch seine bildhaften Umschreibungen einprägsam über das auf, was einem Kind im Erwachsenenleben bewusster werden wird. Darunter fallen z.B. Themen wie Krieg, Natur und Liebe. Genug geredet. Listen and repeat:

Track 1

Track 2

Track 3

Für mich wurden dank Gerhard Schöne Brücken geschaffen, die viele Kinder heute nicht kennen. Ich bin sehr dankbar für diese Lebensbereicherung, die ich auch als Erwachsener noch genieße. Und nun wünsche ich auch den DDR-Pessimisten viel Spaß beim Hören. :D

Versager

Ich fühle mich manchmal wie ein erwachsenes Kleinkind. Die Fragen in meinem Kopf könnten durchaus aus der Phase einer 3 jährigen stammen, die die Welt entdeckt. Dabei habe ich gelegentlich das Gefühl, dass ich mit meinem Wissensstand und meiner Persönlichkeit Menschen nicht gerecht werde. Ab und zu überkommen mich eben diese negativen Eigengedanken. Vollkommen grundlos und vollkommen unsinnig! Denn niemand muss jemandem auf der Welt gerecht werden oder der Welt genügen. Trotzdem suchen mich diese Plagegeister heim und ich bin in solchen Momenten eher schwach und regungslos, als stark und selbstbewusst.

Mir hat eine ehemalige ‘Freundin’ nach meiner Rückkehr aus Kopenhagen auf den Kopf zugesagt, dass ich versagt hätte, in Dänemark. Wenn ich an diesen Satz zurückdenke, dann sehe ich vor meinem geistigen Auge ganz klar, dass ich solche Sätze in meinem Leben nie wieder hören möchte und sie auch nicht brauche! Es bleibt allein Gott überlassen, etwas zu meinem Leben zu sagen und selbst das tut er nie in Form eines Urteils oder sonst wie.

too close

Niemand ist auf diesem Planeten ein Versager! Fehler sind zum verzeihen da! Unser Gehirn hat die Kapazität neue Verknüpfungen durch Lernen zu schaffen! Wieso sollte es also Versager geben? Nicht alles, was man im Leben tut, muss der ‘Gesellschaft’ gefallen. Das, was mir gefällt und mich glücklich macht, das ist meine Gesellschaft! Damit umgebe ich mich und da darf ich auch ICH sein.

P.S.: Ich möchte euch die  Überlegung mit auf den Weg geben, warum Menschen ‘Penner’(1) so verachten? Ist es, weil sie nicht ins Bild der ‘Gesellschaft’ passen oder weil sie schlicht weg den Lebensweg eines ‘Penners’ nicht akzeptieren können?

Creative Commons License photo credit: loop_oh

  1. Das Wort ‘Penner’ empfinde ich als ungerecht schäbig. (back)

Nachempfindung

Am Sonntag Abend zappten wir uns durch das Fernsehprogramm. Da die meisten Filme nur noch wenige Minuten liefen, blieben wir bei einem stehen, der gerade erst begonnen hatte: ‘Attentat auf Richard Nixon’ mit Jean Penn passte zum Einen zu den Präsidentschaftswahlen in den USA und zum Anderen versprach der Schauspieler eine klasse Darbietung zu bringen.

TV Programm

Attentat auf Richard Nixon – 02.11.2008 00:05 – ARD

Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn.

Sein Hund ist der einzige echte Freund, den Sam (Sean Penn) noch hat. Bekommt er sein Leben wieder in den Griff?

Sein Hund ist der einzige echte Freund, den Sam (Sean Penn) noch hat. Bekommt er sein Leben wieder in den Griff? © ARD / DegetoSam kann nicht lügen, deshalb ist er in seinem Job als Verkäufer auch nicht erfolgreich. Als seine Frau Marie (Naomi Watts) auch noch die Scheidung einreicht, knallen bei Sam die Sicherungen durch. Die Schuld an seinem Versagen gibt er dem System und an dessen Spitze, Präsident Richard Nixon. Sam plant, ein Flugzeug zu entführen, um damit ins Weiße Haus zu fliegen und den Präsidenten zu töten. Bedrückender Film mit einem brillanten Sean Penn. Mit Sean Penn, Naomi Watts, Don Cheadle.

Ich weiß nicht, wie viele von euch den Film gesehen haben. Mein Gefühl während fast jeder Szene war absolute Nachempfindung. Und ich kann euch genau sagen warum:

  • Sam Bicke hat die Lügen satt, die er den Kunden auftischen muss, um Geld für sein Leben zu erhalten.

Ich hätte einen ‘für die Gesellschaft’ guten Job haben können, in dem ich durch Lügen ein monatliches Gehalt zum Leben gehabt hätte.

  • Sam Bicke hört niemand zu. Seine Persönlichkeit wird von niemandem wahrgenommen oder angenommen.

In meiner Jugend, und teilweise noch heute, habe ich mich nie ernst genommen gefühlt. Das geht sogar so weit, dass ich sagen würde, das mein ICH nie repsektiert wurde/wird.

  • Sam Bicke ist intelligent. Er hat Ideen und steht zu 100% hinter ihnen. Die perfekte Voraussetzung für eine 100% Umsetzung. Aber niemand nimmt ihn und seine Ideen für voll.

Ich bin intelligent und zielstrebig, um meine Ideen zu 100% umsetzen zu können. Doch Unterstützung bekomme ich dabei herzlich wenig.

  • Sam Bicke versucht seine Gefühle und Gedanken in Worte zu packen. Doch niemand ‘will’ oder ‘kann’ ihn verstehen. Das Gesprochene wird schnell falsch interpretiert.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich meine Gedanken und Gefühle auch nicht in Worte packen kann. Trotzdem versuche ich es und dabei werde ich oft falsch verstanden.

  • Sam Bicke hat einen schwarzen Freund. Durch sein ‘Anderssein’, nämlich seiner Hautfarbe, wird er von der ‘Gesellschaft’ teilweise respektlos behandelt. Er hat resigniert und lebt damit.

Meine Freunde werden oft schief angeschaut und nicht ernst genommen, weil sie anders denken, als die ‘Gesellschaft’.

  • Sam Bicke übt Kritik am politischen System. Er erkennt die falschen Versprechen der Regierung und wehrt sich nach Außen sowie nach Innen dagegen.

Ich habe festgestellt, dass ich nicht so leben kann, wie die ‘Gesellschaft’ es gerne hätte. Meine Offenheit das zu zeigen, stößt nicht überall auf Gegenliebe.

  • Sam Bicke erlebt Phasen, in denen er sich so allein fühlt, das sein Körper förmlich betäubt ist oder er die Kontrolle über ihn verliert.

In meiner Jugend habe ich schwere Wutausbrüche gehabt, wenn ich nicht reskepktiert worden bin. Ich habe mich taub in eine Ecke zurückgezogen und hatte üble Gedanken für meine Mitmenschen übrig.

Durch die vielen Parallenen, und ich habe nur einige Beispiele aufgezählt, habe ich mich teilweise in Sam Bicke gesehen. Der Film steckt, mit Ausnahme des geplanten Attentats, voller Nachempfindung meinerseits. Das System in dem wir leben, empfinde ich ebenfalls als erkrankt. Der Preis, sich dem nicht zu ergeben, ist hoch! Ich habe mich soweit unter Kontrolle, dass ich das mit mir allein ausmachen kann. Meinen Weg werde ich fortsetzen und ich danke Gott dafür, dass es Menschen gibt, die mich verstehen und ich nicht wie Sam Bicke handele.

Misstrauen

Klare Sonnenstrahlen blitzen portuberanzenähnlich durch den winzigen Schlitz der Schallosie™. Meine Augen mühen sich noch die Helligkeit zu akzeptieren. Doch langsam befreie ich mich aus meinem Kuschelgemach und starte in den Tag.

Mein Ausblick zeigt die Farbenpracht der ällmählich welkenden Blätter. Ich freue mich auf alles, was heute kommen wird. Vollgetankt mit Energie sauge ich die frische Luft in meine Lungen und pumpe den reinen Sauerstoff in jede einzelne Kapillare meines Körpers. Dabei sind meine Augen fest verschlossen und öffnen sich erst kurz danach für den Blick gen Himmel. Der Horizont ist grenzenlos.

Begegnungen werden wir immer haben. Mich erstaunt dabei immer wieder das Misstrauen, was Menschen gegenüber ihres Gleichen haben. Kein Wort, nur Blicke bestimmen dabei die Gedanken und das meist darauf folgende Urteil. Und damit bescheißen sie sich alle selbst: die Angst davor enttäuscht zu werden, dominiert alles Handeln. Warum hat man vor etwas Angst, was noch nicht eingetreten ist? Fühlt sich Misstrauen so gut an, dass man es mit sich herum tragen muss?

basic_ipWenn wir in die Natur gehen, dann schenkt sie uns ihre Schönheit. Dann ist da kein Misstrauen, dass wir sie eventuell zerstören. Da ist nur reine Liebe, die uns geschenkt wird. Die Natur misstraut auch nicht ihres Gleichen. Sie lebt in ihrem natürlichen Einklang mit sich und ihrer Umwelt. Sie lügt sich nicht an, spricht aber klare Worte, die jeder versteht.

Nur wir Menschen misstrauen, lügen und zerstören damit vieles, wenn nicht sogar alles. Ich hoffe mir noch lange meine Offenheit gegenüber der Natur, aber auch den Menschen, erhalten zu können, denn das ist ein schönes Gefühl, was ich ungern in meinem Herzen vergraben möchte.

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Schulfach ‘Glück’ an deutschen Schulen

In Heidelberg arbeiten seit einem Jahr Theaterwissenschaftler, Handwerker, Neurolinguisten,  Psychologen oder Motivationstrainer zusammen im Fach ‘Glück’. Gemeinsam bringen sie den Kindern durch Sport ihren Körper näher, lehren über Ernährung, philosophieren und entspannen gemeinsam, oder besuchen künstlerische Einrichtungen zur Steigerung der Wahrnehmung. Dabei geht es den Lehrern neben dem Umgang mit anderen auch um die Entwicklung des eigenen Ichs.

NETZEITUNG: Schulfach Glück macht glücklich

Fürs Leben lernen:

Schulfach Glück macht glücklich

Glück kann man lernen. Schüler, die Glücklichsein an der Schule üben, erbringen bessere Leistungen. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Trotzdem ist die Einführung des Schulfachs kein Allheilmittel.

Heidelberg ist neuerdings das Eldorado für Glücksforscher. Denn an der Willy-Hellpach-Schule hat dort Direktor Ernst Fritz-Schubert vor einem Jahr das Schulfach «Glück» eingeführt.

Die Suche der Menschen nach ihrem persönlichen Glück scheint sich zu vermehren. Es existieren bereits Kurse zur Steigerung des eigenen Glücksfaktors. Ein Beispiel: an der Harvard-Universität ist der sogenannte Happiness-Kurs komplett ausgebucht.

Sehr interessant finde ich, dass die Menschen sich mit der Suche nach ihrem Glück zunehmend beschäftigen. Den Faktor ‘Lernen’ betrachte ich dabei jedoch kritisch. Trotz der Erfolgsergebnisse der Kurse laut Studien bleibt Glück ein Faktor, der mit dem Bewusstsein einhergeht, den man de facto nicht erlernen kann.

20070121224141_07_28_06_07_Jeder Mensch hat das Bedürfnis Liebe zu erlangen. Für mich geht Glück damit einher. Ich kann zwar Gespräche führen oder Kurse besuchen und damit etwas für meine Selbsterkenntnis/ Selbstbewusstsein tun, es ist jedoch kein Lernprozess, der weiterführend stattfindet, sondern ein tiefer Bewusstseinsprozess in mir.

Ich gehe daher mit der Aussage konform, dass man seinem Ich in Kursen näher gebracht wird. Es ist und bleibt für mich jedoch nur ein Anstoß dafür. Das tiefe erlangen des inneren Bewusstseins kommt durch das wirkliche bewusst werden. Und das findet nicht in einem Kurs statt. Allerdings kann diese Begegnung nie früh genug stattfinden. :-)

Wenn ich mit Liebe erfüllt bin, und das bis in die letzten Kapillaren meines Körpers, dann bin ich auch mit Glück erfüllt. Dann kann nichts Böses oder Unangenehmes mir dieses Bewusstsein nehmen. Denn Glück ist Liebe.

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Kunst für Geld

Auktionsrekorde – London – Kunstmarkt – art-magazin.de

Kunst ist die Kreativität eines Künstlers. Am Ende entsteht das Kunstwerk. In wie weit dieses als solches gesehen wird, liegt im Auge des Betrachters. Das monatlich erscheinende Magazin Art hat einige Kunstwerke, die einen Auktionsrekord aufgestellt haben, veröffentlicht. Unter anderem das oben angezeigte Bild ‘Black, White, Blue’ aus dem Jahr 1963. Es stammt vom lettisch-amerikanischen Maler Mark Rothko, der im Abstrakten Expressionismus malte und Wegbereiter der Farbfeldmalerei war. Sein Bild erbrachte sage und schreibe 3,1 Millionen Euro, als es im bekannten Londoner Auktionshaus Christie’s versteigert wurde. Eine genaue Bildbeschreibung vom Auktionshaus findet ihr HIER. Ihr solltet euch auch noch seine Bilder ‘Orange and Yellow’ von 1956 und ‘Green and Red on Orange’ von 1957 anschauen.

Schön, wenn Menschen so viel Geld besitzen, um sich Kunst in die Hütte holen zu können.  Dieser Künstler ist wirklich ein Präger seiner Zeit und somit wichtig gewesen.  Allerdings war es nicht schwer sein Bild orginalgetreu nachzumalen. Hier also mein Mark Rothko Fake, für den ihr ab sofort bieten könnt. :D Wir fangen mal bei sachlichen 10.000 Euro an. Wer bietet mehr? Zum Ersten, zum Zweiten, zum…

Farbe meiner Aura

Was ist überhaupt die Aura? Eine kurze Erklärung:

In verschiedenen esoterischen Lehren bezeichnet man mit Energiekörper oder Aura eines Menschen eine Ausstrahlung (Fluidum), die für psychisch oder anderweitig entsprechend empfindsame Menschen als Farbspektrum, das den Körper wolken- oder lichtkranzartig umgibt, wahrnehmbar sein soll.

Soeben habe ich einen Webtest entdeckt, der meine Aurafarbe mittels sechs Seiten Fragen gemessen hat. Mein Ergebnis:

Die Farbe Ihrer Aura ist Gold!

Sie hätten sich keine bessere Farbe wünschen können, denn Ihre glänzende, goldene Aura ist einfach wunderbar perfekt. Durch die lebendige Mischung aus gelb und orange sind Menschen mit goldener Aura glücklich, verspielt, energiegeladen, sensibel und großzügig. Außerdem sind sie sehr spirituell veranlagt – der goldene Heiligenschein über den Köpfen von Figuren alter Gemälde sind nicht zufällig in dieser Farbe. In der beinahe kindlichen Art und Weise, mit der Sie Ihr Leben so sorglos und voller Freude führen, sind Sie sehr beliebt und haben einen sehr großen Freundeskreis. Es besteht jedoch die Möglichkeit dass Sie so voller Energie stecken, dass es Ihnen schwer fällt, einfach ruhig zu sitzen und zu entspannen. Sie sind risikobereit und sehr spontan, wenn es darum geht sich in das nächste Abenteuer zu stürzen. Ihr Lächeln und Ihre fröhliche Art sind wahres Gold wert.

Wir benötigen kein Medium, um feststellen zu können, dass Ihre Aurafarbe golden ist.

Also, perfekt bin ich schon mal nicht. Glücklich, verspielt, energiegeladen, sensibel und großzügig – dem habe ich nichts entgegen zu setzen. Meine Spiritualität wächst, aber mit einem wirklich Spirituellen kann ich mich nicht gleich setzen. Die Nachwehen der Pubertät erwecken oft das Kind in mir. Das heißt aber nicht, dass ich sorglos wie ein Kind bin. Im Gegenteil, ich mache mir oft zu viele Gedanken über bestimmte Dinge. Und ich habe eher einen großen Bekanntenkreis. Freunde sind rar, aber es sind wirkliche Freunde. ADS habe ich nicht, aber ich bin generell sehr lebendig. Und lachen tue ich viel und gern.

Aus meinem näheren Umfeld wurde mir meine Aura jedoch als GELB wahrgenommen. Ich habe einmal nachgeschaut, was das wieder zu bedeuten hat:

GELB

Negative Eigenschaften: Es kann druch die starke Stimulation von äußeren Reizen zu einer Oberflächlichkeit, Ziellosigkeit und Zerstreuung kommen, die sich im Äußeren dann meist durch leere Betriebsamkeit und Unentschiedenheit dokumentiert. Alles wird kurz angerissen, aber man geht niemals den Dingen auf den Grund und versucht sich wirklich damit auseinanderzzusetzen, da bereits der nächste Reiz ruft.

Gelb repräsentiert erworbenes und gelerntes Wissen und den Intellekt. Funktionen und Ausübungen des Intellekts zeigen sich in gelben Farben in der Aura. Desweiteren besteht oft ein starkes Bedürfnis nach Kommunikation, Kontakt und Bewebung. Informationen werden leicht und mühelos aufgenommen. Die Aufmerksamkeit ist stark und kann durch vielerlei Reize stark stimuliert werden. Gelb ist eine Farbe, die zudem Leichtigkeit und Lebenslust, Offenheit und Freude symbolisiert.

Ok, leicht nehme ich nicht immer alles. Eben weil ich oft viele Reize aufnehme. Oberflächlich werde ich dadurch, aber ich verliere mein Ziel nicht. Natürlich schiebt man es hier und da mal in den Hintergrund, aber spätestens, wenn ich merke, dass etwas falsch läuft, dann gehe ich sofort wieder auf meinen Weg. Durch die vielen Reize bin ich oft unentschlossen, aber dennoch versuche ich die Dinge ganz genau zu erforschen. Sprich: ich setze mich sehr intensiv mit Dingen auseinander.

Also, wer auch einmal die Farbe seiner Aura berechnen lassen möchte, der kann das bei Tickle kostenlos machen. Natürlich alles ohne Haftung. :-)

Quellen: Wikipedia, flickr

Helen Keller – eine bemerkenswerte Schriftstellerin

Helen Adams Keller (* 27. Juni 1880 in Tuscumbia, Alabama; † 1. Juni 1968 in Easton, Connecticut) war eine taubblinde US-amerikanische Schriftstellerin. [...] Helen Keller wurde als gesundes Kind geboren, verlor aber durch schweres Fieber im Alter von 19 Monaten ihr Seh- und Hörvermögen (sog. Defektheilung). Bald darauf hörte sie auch auf, lautsprachliche Äußerungen zu tätigen. Sie entwickelte Handzeichen, um mit ihrer Umgebung zu kommunizieren, doch konnte sie sich oft nicht verständlich machen. Ihre Frustration darüber führte zu immer heftigeren Wutausbrüchen.

Die junge Helen besuchte das Perkins-Institut, eher ein Waisenhaus, wo sie ihre Sprachlehrerin Anne Sullivan Macy kennenlernte. Den festen Willen die Sprache zu erlernen übernahm sie von ihrem Vorbild Ragnhild Kaata, einer taubblinde Norwegerin. Und mit der Hilfe verschiedener Menschen gelang es Helen zunehmend mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.

Helen Keller besuchte die Universität Radcliffe College, lernte mehrere Fremdsprachen, darunter Französisch und Deutsch, und machte am 28. Juni 1904 ihren Bachelor-of-Arts-Abschluss cum laude. Später erhielt sie Ehren-Doktorwürden unter anderem von der Harvard-Universität.

Sie setzte sich außerdem für Frauenrechte und für die schwarze Bevölkerung von Amerika ein. Am erstaunlichsten sind jedoch ihre Bücher, die sie im Laufe der Jahre schrieb. Eine Auswahl findet sich auf Amazon. Ihre Courage und ihre Charakterstärke geben noch heute Menschen Lebensmut, wie z.B. der blinden Jazzsängerin Diane Schuur, die öffentlich über diesen Lebensmut und Helen Keller berichtet. Nachzulesen HIER.

Helen Keller hat die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen verändert und den Dingen eine neue Sichtweisen gegeben. Daher wählte sie die Time zu einer der 100 wichtigsten Personen dieses Jahrhunderts.

Die Stärke zum Leben einer Frau, die seit ihrem zweiten Lebensjahr taubblind ist, ist unglaublicher Natur. Die folgende Zitatsauswahl soll dies verdeutlichen:

Porträt von Helen Keller, 1905

  • “Character cannot be developed in ease and quiet. Only through experiences of trial and suffering can the soul be stre ngthened, vision cleared, ambition inspired and success achieved.”
  • “Never bend your head. Always hold it high. Look the world straight in the eye.”
  • “We can do anything we want to do if we stick to it long enough.”
  • “When one door of happiness closes, another opens; but often we look so long at the closed door that we do not see the one which has been opened for us.”

Eine unglaubliche Frau meiner Meinung nach, deren Energie, Kraft und Stärke mich beeindruckten. Danke dafür, Helen. Crying 3

Quelle: Wikipedia, Time