Why

Posted: August 7th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , | No Comments »


Every note I sing, every tone I bring
is for you
What have I done to me?
What have I done to you?
Is this already gone
what I just pushed on for you?
did I lose my bid of happiness to make what I love?
is this real is this fake who I am?
why do I fall in the ocean?
why don’t you take my hand?
why is my mind so empty?
why can I see the end of my life?
Everything I waste, everything I taste
is for you
What have I done to me?
what have I done to you?
Is this already gone
what I just pushed on for you?
did I lose my bid of happiness to make what I love?
is this real is this fake who I am?
why do I fall in the ocean?
why don’t you take my hand?
why is my mind so empty?
why can I see the end of my life?
why do I fall in the ocean?
why don’t you take my hand?
why is my mind so empty?
why can I see the end of my life?

by Valentine


Der Aufstieg im Abgrund

Posted: August 3rd, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , | 2 Comments »

Wie oft standest du schon am Abgrund? Und bist doch nicht gesprungen! Aber immer wieder zieht es dich zu der Stelle, die alles beenden könnte. Mutig gehst du den Weg bis auf den letzten entscheidenden Meter. Du stoppst. Wie feige wäre es, sich jetzt umzudrehen und allen anfeuernden oder flehenden Rufen ins Gesicht zu schauen?! Also nimmst du all deinen Mut zusammen, bist fest entschlossen zu springen. Aber irgendetwas hindert dich daran. Du tust es erneut nicht. Enttäuscht von dir selbst, machst du dich auf den Heimweg. Mit gesenktem Haupt schlenderst du lustlos zu deiner Wohnungstür, wo dich Herr Vorwurf und Frau Antriebslos schon freudig erwarten. Morgen. Morgen wirst du ganz sicher springen. Oder vielleicht auch übermorgen. Aber dann ganz sicher. (Und in der Zwischenzeit kannst du deine Entscheidung einfach mal genießen.)


Einst ein Engel

Posted: June 8th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Einst ein Engel kam zu mir,
brachte Freude auch zu dir.
Breitete die Flügel aus,
holte viele Worte raus.

Nahm ein Stück von meinem Herzen,
hinterließ sehr große Schmerzen.
Lebte ohne nachzufragen,
nur in seinem Wohlbehagen.

Was in dir ging einmal vor,
drang nie bis ins Engelsohr.
Und so wurde aus dir Asche.
Bist der Dreck in Engels Tasche.


Wir Pfirsiche

Posted: April 27th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Comments »

Am Anfang waren das Bienchen und das Blümchen. Aus deren Begegnung keimte eine Zelle auf und es entsprang ein Pfirsichbäumchen. Er entwuchs aus dem Boden der Welt und gedeihte kräftig. Eines Tages trug das Pfirsichbäumchen Früchte und eines davon warst du. Der Kern einst so winzig, begann nach und nach an Fülle zu entwickeln. Immer fester wurde die Hülle und als bald war sie so reif, dass sie in der Blüte des Lebens stand. Schaurige Gewitter und purer Sonnenschein zogen am kleinen Pfirsich vorüber. Bis eines Tages der Stil zur Welt des Pfirsichbäumchens brach. Der Pfirsich fiel zu Boden und seine Haut begann zu verwelken.  Kleine Löcher fraßen sich in die schöne Hülle des Lebens und hinterließen sichtbare Spuren. Und irgendwann war er weg, der Pfirsich. Nur noch das Bäumchen stand beharrlich im Wind und trotzte dem Wetter. Bis irgendwann ein Bienchen den Pfirsichbaum besuchte…


Es ist doch so

Posted: April 22nd, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment »

Sind wir doch mal ehrlich und wenn wir es sind, dann ist es doch so: Wir lesen tagtäglich in unserer Morgenzeitung wie viele Menschen jetzt wieder durch irgend welche terroristischen Vereinigungen getötet wurden. Dazu der erste Kaffee. Geht runter, oder? Wie wäre es mit einem netten Marmeladenbrötchen? Passend dazu dudelt im Radio ein Trauerlied, weil irgend ein Psychopath erneut ein kleines Kind um die Ecke gebracht hat. Härter? Das ist doch nur das Frühstücksei. Aber Moment, wir sind auch ganz nahe am Härtegrad von Kruppstahl, denn wir spülen auch abends das Massenunglück, die Naturkatastrophe und den Amoklauf mit Wein und Bier hinunter. Hört sich absurd an? Ist es aber nicht, denn es ist doch genau so!


I had

Posted: March 21st, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

I had a nice nursery and big windows. I had a car and a piano in my own house. I had a garden and all kinds of flowers you can imagine. I had good times with my brother and the rest of my family. I had blonde hair, sometimes shorter, sometimes longer. I had coffee and tea and both with alcohol. I had wishes and dreams and the reality. I had promises and a broken heart. I had satisfaction and tears in my eyes. I had friends and people who wanted to be my friends. I had debts and cash flow. I had broken shoes and a wedding dress. I had air in my lungs and dust in my mouth. I had almost everything, but I never had me and I had never me.


To Lose Someone

Posted: February 26th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , | 4 Comments »

I lost you in the crowd
in an unfamiliar town
they found you back in the river
where hardly no one goes

I had so much to tell you
but it never came to words
I wish I could have told you
that no one can take your place

by Taken by Trees


Reality

Posted: February 12th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , | 6 Comments »

2 days ago I realized something: we are all imperfect, but perfect in ourselves. That means even a murderer is just what it is – a perfect murderer with imperfectness. You can’t be NOTHING. You are always SOMETHING! Even the murderer ist something – a murderer. But if darkness enters, let the sunshine in your heart.


Zitiert

Posted: February 10th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , | No Comments »

Das Suchen macht das Finden unmöglich.

Paul Watzlawick


Auf der Suche

Posted: February 3rd, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 10 Comments »

In den unendlichen Weiten deines Ichs wirst du immer wieder Raum finden, den du nicht zu füllen weißt. Die Leere dort drinnen wird dir komisch vorkommen, aber mit der Zeit wirst du sie akzeptieren. Deine Fragen werden Antworten mit sich bringen und du wirst dich vollkommener fühlen.

Unendlich viel Schwarz kannst du nicht durch einen Tropfen Weiß auffüllen. Du wirst es versuchen. Immer und immer wieder. Und vielleicht gelingt es dir ja das Dunkel ein wenig zu erhellen. Nur ein kleines bisschen. Ganz wenig.

Man ist immer allein, wenn es um einen selbst geht. Wo einst Menschen um dich waren, stehen verstumme Körper um dich. Sie werden dir nicht zuhören. Du musst dir selbst zuhören. Auf der Suche nach Ohren und Augen wirst du bei dir selbst ankommen. Auf den Rest kannst du dann gut und gerne verzichten.


Der kleine Wombat

Posted: January 27th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , | No Comments »

“Schönes Wetter”, dachte sich der kleine Wombat, als er aus seiner Erdhöhle kroch. Eigentlich ist der kleine Wombat ja eher eine Nachteule, aber da er nicht fliegen kann, entschied er sich doch lieber am Tag durch die Welt zu spazieren. Er hat übrigens immer einen Regenschirm dabei.

“Heute ist ein guter Tag zum Markieren”, stellte der kleine Wombat zufrieden fest. Genüsslich schwang er seinen Popo auf einen Stein und entledige sich eines großen Geschäftes. “Dipotrodontia”, kam es wie ein Geistesblitz aus dem ernsten Mund des kleinen Wombats. Seine Gattung ließ ihm keine Ruhe.

Und so dümpelte der kleine Wombat noch lange vor sich her. Ein bisschen markieren hier und dort und ein paar Gedanken auf der einen und der anderen Seite des Flusses. So lebte es sich gut als kleiner Wombat.


Angeklagt

Posted: January 14th, 2010 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 4 Comments »

Mit gesunkenem Kopf stehst du vor der Masse. Ihre Blicke durchbohren dich. Du spürst jedes einzelne Auge auf deinem Körper. Wie Stecknadeln sezieren sie deine Haut. Alles nur ein böser Traum? Manchmal erwachst du und stellst zufrieden die Realität fest. Aber schon kurz darauf verfällst du wieder in deinen Dauerschlaf. Rütteln und Schütteln hilft nicht, denn mit deinen tausend Gedanken bist du festgesaugt. Vorbei an der Wirklichkeit. Hinein ins Nichts. Und dann beschwerst du dich über deine Situation? Sperrst dich selbst vom Leben aus? Schluckst den Schlüssel deines Käfigs freiwillig hinunter wie eine Leibspeise? There is nothing to complain about! Think about it! Jedenfalls ist deine Selbstanklage im Vergleich zum Weltgerichtshof verschwindend gering. Think about it!


Flugbegleiter

Posted: November 9th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

“Siehst du den Berg dort hinten?”

flight“Ja. Warum?”

“Weil ich mich die ganze Zeit frage, was wohl dahinter ist.”

“Und warum willst du das wissen?”

“Wenn ich das wüsste!”

Du gehst eine Straße entlang und weißt nur was sich gerade jetzt unter deinen Schuhen befindet – Asphalt, Sand oder einfach nur Boden. Schon beim nächsten Schritt könntest du hinfallen, mitten in einem Geldregen stehen oder einer Person begegnen. Du denkst, du weißt, wohin dein nächster Schritt führt? Ist es wichtig für dich, das zu wissen? Wir sitzen im Flugzeug ohne Reiseziel und das ist auch gut so. Auch wenn die Landung nicht immer sanft ist.


Schöne Schulzeit

Posted: October 17th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 6 Comments »

Der Blick aufs Konto lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Nicht immer, aber oft. Der Gedanke an Shopping ist nicht drin und mein Auto müsste auch mal wieder gepflegt werden. Morgens am Bäcker gehe ich an den teuren, aber durchaus leckeren, Brötchen vorbei und muss mich arg zusammenreißen. Die Zeitung später fällt auch flach. Habe ich die Miete schon bezahlt? Scheiße, und dann noch das Finanzamt. Warum kommt eigentlich immer alles auf einmal? Ich sollte weniger rauchen, denn das Geld liegt hier nun wirklich nicht umher. Aldi sagt Danke für Ihren Einkauf und ich sage ekelhaftes Zeug ihr da habt. Nichts ist, wie es mal war.

Während meiner Schulzeit hatte ich solche Gedanken nicht. Nie.


autumn

Posted: October 10th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Comments »

IMG_3531Der Herbst steht vor der Tür. Und mein Chef hat mir erneut seine Kamera geborgt – einen RIESEN Dank an dieser Stelle dafür! Diesmal habe ich auch die Dateigröße/das Format beachtet und meine Bilder mit dem Programm Arles gekennzeichnet. Das Ergebnis ist wie immer toll und ist hier zu finden.


macro

Posted: October 10th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

IMG_3279

Bei meinem 2try with a big cam habe ich den geliebten Macro-Modus gewählt. Ich liebe Nahaufnahmen – die Details am Ende überraschen mich immer selbst. Die Bilder gibt es auf ipernity zu begutachten.


1try with a big cam

Posted: October 3rd, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

You can gaze my 1try with a big cam under the following link:

http://www.ipernity.com/doc/fraulehmann/album/152056


Der große Schmetterling

Posted: September 28th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments »

Unendlich viele Regenbögen spiegeln sich auf seinen Flügel wider. Sobald er in die Lüfte abhebt, breiten sich die Schwingen des Schmetterlings bis über die Grenzen aller Länder hinweg aus. Noch weit entfernt spürt man den Luftzug seine Fluges. Wie ein weicher Wind streichelt er den Menschen über das Gesicht, durch das Haar und manche bekommen sogar eine Gänsehaut dabei.

g_schmetterling

Ständig ist er auf der Reise. Er rastet hier und da. Aber ruhen tut er nie. Seine Augen sehen selbst wenn sie geschlossen sind alles. Und sie sehen auch das Nichts. Darauf versucht der große Schmetterling uns aufmerksam zu machen. Seine Mühe kostet ihn nichts, aber uns sehr viel. Und nun steht ein weiterer Kampf für ihn bevor – der Kampf gegen Biene Maja.


Sofaruhe

Posted: August 7th, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Auf dem Weg nach Hause bin ich glücklich den kalten U-Bahn Schacht zu erreichen. Die Tasche ist schwer und meine Schultern müde. Ich setze mich neben eine Frau im mittleren Lebensalter. Sie wirkt nervös. Ich versuche sie anzulächeln. Sie zuckt verschreckt und schaut in Windeseile weg. Sofort kramt sie ein Medikament aus ihrer Tasche. Opipramol. Ein trizyklisches Antidepressiva. Ihre Selbstgespräche werden lauter und sie schluckt hastig ein paar Pillen. Als die Bahn kommt, setze ich mich neben 2Punks. Er wirkt gelassen, sie, die gerade um die Volljährigkeit sein muss, erzählt ihm von ihrer Schwangerschaft. Muss ganz frisch sein, denn man sieht noch nix. Ein paar Jugendliche auf dem Vierer gegenüber schmeißen mit Schokoladenkeksen um sich. Mein weißes Shirt bekommt auch etwas ab. Ich werde laut, die Jungs leise. Ein paar Minuten später schmilzen die aufgehobenen Kekse in ihren Händen. Ein bisschen freue ich mich darüber. Zu Hause ist das Letzte was laut ist, das Knallen meiner Wohnungstür. Danach Ruhe. Völlige Ruhe. Auf dem Sofa sacke ich muskellos zusammen. Bis morgens bekommt mich dort niemand weg.


Po(e)rs(ie)che

Posted: July 23rd, 2009 | Author: FrauLehmann | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 6 Comments »

Ein glänzender Porsche sieht schon nett aus. Das dachte er sich auch, als er seine Lackschuhe zum ersten Mal darin spiegeln sah. Die eh schon tiefen Sitze schraubt er natürlich noch bis zum Anschlag runter, damit er auch extrem cool aussieht. Sie hat hingegen ziemliche Probleme mit den 15 cm Absätzen elegant ein- und auszusteigen. Aber sie versucht ihre sexy Körperhaltung zu bewahren. Gelingt ihr nur müßig und sieht ein wenig peinlich aus. Vor dem Auto trifft man dann ‘Freunde’. Ein lockeres Gespräch, bei dem sie angestrengt lacht und eigentlich doch nix versteht. Er fuchtelt natürlich mit dem Autoschlüssel vor seinem ‘Freund’ umher.  Die Szene wirkt nervös. Gestellt sowieso! Während man über die neuesten Trends tratscht, versucht sie ihre Gucci- Handtasche und ihren Prada-Schal auf ihren 2 dünnen Ärmchen richtig zu verstauen. Dabei richtet sie immer wieder demonstrativ ihre künstlichen Fingernägel gen Himmel. Dann lacht man wieder. Eigentlich zusammen, aber irgendwie doch jeder für sich…